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Job-Umfrage: Deutsche wollen sechs Stunden pro Woche weniger arbeiten
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Wie wollen die Deutschen leben und arbeiten? Eine Umfrage zeigt, wovon die Bundesbürger träumen - und wie die Wirklichkeit aussieht.

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karljosef 01.12.2016, 19:35
100. Mehr als 1 Mrd unbezahlte Überstunden im letzten Jahr,

meldet der DGB.

Das wären übrigens 500.000 tatsächliche Arbeitsstellen gewesen und keine, die Nahles und Co. äußerst kreativ herbeigelogen hätte.

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karljosef 01.12.2016, 19:40
101. Wir erinnern uns doch gerne:

Es wurde die 35-Stunden Arbeitswoche herbeigestreikt.

Die durchschnittliche Arbeitszeit betrug 2015 in Deutschland bei Vollzeiterwerbstätigen 41,4 Stunden
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit/Dimension3/3_1_WoechentlicheArbeitszeit.html

Und was sagt der DGB hierzu?

Nischts?

Naja, er sagt auch sehr wenig zu der Arbeitslosenstatistik, die hiermit zusammenhängt.

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SMN 01.12.2016, 19:51
102.

Zitat von yvowald@freenet.de
Weder in einer "Planwirtschaft" noch in einer "Mangelwirtschaft", sondern in einer selbstbestimmten Sozialen Marktwirtschaft, in der nicht nur das Kapital "das Sagen hat", sondern auch der "Produktionsfaktor Arbeit", also wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Basta!
Wer "das sagen hat" muss auch Verantwortung übernehmen können. 90% der Arbeitnehmer können das nicht, und wenn sie es könnten, würden sie in einem hohen Rang arbeiten. Ich weiss nicht warum die Arbeiterklasse wirtschaftlich auch nur irgendwas zu melden haben sollte, nur weil sie einen Vertrag unterschrieben haben. Jeder beliebige Mensch könnte die Arbeit der meisten Arbeiter nach 1-2 Wochen genauso gut ausüben. Strengen Sie sich an und hören Sie auf sich selbst zu bemitleiden, dann wird es Ihnen selbst im Kapitalismus prächtig ergehen.

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espet3 01.12.2016, 20:05
103.

Dem Sovietmenschen hat man auch vorgerechnnet, dass er beim Erfüllen der 5-Jahrespläne nur 2 Stunden arbeiten müsse. Man sieht nun, was daraus geworden ist.

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espet3 01.12.2016, 20:11
104.

Zitat von SMN
Wer "das sagen hat" muss auch Verantwortung übernehmen können. 90% der Arbeitnehmer können das nicht, und wenn sie es könnten, würden sie in einem hohen Rang arbeiten. Ich weiss nicht warum die Arbeiterklasse wirtschaftlich auch nur irgendwas zu melden haben sollte, nur weil sie einen Vertrag unterschrieben haben. Jeder beliebige Mensch könnte die Arbeit der meisten Arbeiter nach 1-2 Wochen genauso gut ausüben. Strengen Sie sich an und hören Sie auf sich selbst zu bemitleiden, dann wird es Ihnen selbst im Kapitalismus prächtig ergehen.
Da kann ich Ihnen vollkommen zustimmen: Das Versagen bei COOP und NEUE HEIMAT sind die besten Negativbeispiele, wo noch nicht einmal der Arbeiter, sondern dessen Interessenvertretung unfähig war.

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SMN 01.12.2016, 20:12
105.

Zitat von astsaft
Ich konnte noch nie die Leute verstehen, die gerne arbeiten gegangen sind, die Überstunden ohne Ende angehäuft haben, die sich krank gearbeitet haben, die sich ausbeuten ließen. Wo ist da die Erfüllung? Ich gehe natürlich auch arbeiten, denn ganz ohne Arbeit ist es auch blöd. Aber nicht wegen der fehlenden Beschäftigung, sondern aus rein finanziellen Gründen. Ich brauche keinen Job, ich brauche nur Geld. Ich werde mit dieser Einstellung niemals reich werden oder mir ein neues Auto leisten können, aber dafür kenne ich meine Kinder und meine Kinder kennen mich, ich führe eine ausgeglichene und glückliche Ehe und genieße meine Freizeit und meine Hobbys. Der Job, für den ich das alles riskieren würde, muss erst noch erfunden werden.
Einerseits verstehe ich Sie, andererseits laufen Sie so immer Gefahr das in harten Zeiten plötzlich Ihre Frau sie für einen hart arbeitenden Doktor, Banker oder Jurist verlässt (da kenne ich 2-3 Fälle), dass Ihre Kínder Ihnen mit Anfang 20 vorwerfen das Sie Ihnen kein Studium, Auto oder Haus bezahlen können, dass Sie plötzlich Ihren job verlieren und keine Hobbies mehr finanzieren können....

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Chilango 01.12.2016, 20:38
106. wieso ist weniger Arbeitszeit = weniger Lohn?

Da die Lohnstückkosten immer weniger werden dementsprechend bei weniger Zeit mehr produziert wird. Könnte man auch bei weiniger Arbeitszeit gleichen Lohn bekommen. Das ging schon einmal. Damals bei
"Samstag gehört Vati mir!"
Damals gab es aber auch eine Sozialdemokratische Partei und Gewerkschaften die wussten wer ihnen Macht verleiht. Heute hat diese Partei Hartz IV zu verantworten und die Gewerkschaften sind lieb und kämpfen lieber gegen andere Gewerkschaften als gemeinsam für Vserbesserungen.

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mijaps 01.12.2016, 20:55
107. Dämliche Frage

Einige Stunden weniger arbeiten und dann eben weniger verdienen. Das ist der Traum aller Zeitarbeitsfirmen und aller Arbeitgeber. Dann werden trotzdem drei oder fünf bis sieben Stunden mehr gearbeitet und dafür der Zeitausgleich angeboten. Für wie blöd halten diese Umfrager und die Verbreiter solcher Nachrichten das Volk eigentlich ?

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premstar_pill 01.12.2016, 21:12
108.

Zitat von behemoth1
. Wer allerdfings auf dem Land lebt, kaum Bedürfnisse hat und Selbsverpfleger ist, der kann auch mit einer Minirente recht gut leben und kommt dann mit einer 10 Stundenwoche aus, aber es dürften nur sehr wenige sein, alle andere brauchen mehr Geld zum Leben.
Mir ist die zehn-Stunden-Woche quasi von den Umständen und vom Staat vorgegeben. Wenn ich (ich bin selbständig und habe eine kleine Firma) über den Freibeträgen arbeite dann werde ich derart heftig von Steuern, Abgaben, Zwangs-Mitgliedsbeiträgen und Honoraren für (Steuer-)Berater und Buchhalter überrollt dass sich das (in meinem Fall) schlicht nicht rentiert. Ich habe mit zehn Wochenstunden und ein bisschen kreativer "Nachbarschaftshilfe" fast genauso viel wie wenn ich voll arbeite. Wenn ich voll arbeite habe ich eine Staatsquote von weit über 2/3 von der Rechnung die ich schreibe bis in mein Portemonnaie. Das ist absolut nicht einzusehen.

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sihu 01.12.2016, 21:37
109. Was soll denn das Bild?

Vielleicht ist es ironisch gemeint, aber das hilft auch nichts:
Kann das mal aufhören mit den unrealistischen Bildern die die sorgende Hausfrau suggerieren? Ich als Frau stelle mir so jedenfalls nicht mein Idealleben vor (denn auf dem Bild sind die Kinder ja schon im wunderbaren Eigenheim, wenn Papa kommt, also wird wohl Mama die Sache gewuppt haben mit abholen usw.) Warum kann da nicht Frau mit ihrem Aktenköfferchen nach Hause kommen auf Ihrem Foto? Das ist natürlich auch nur Wunschbild, aber wenigstens eins das weiterbringt und nicht weiterhin unsere Köpfe zukleistert mit nicht mehr gewünschten Rollenbildern.
Mit freundlichen Grüssen,
Felicitas Friedrich

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