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Job-Umfrage: Deutsche wollen sechs Stunden pro Woche weniger arbeiten
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Wie wollen die Deutschen leben und arbeiten? Eine Umfrage zeigt, wovon die Bundesbürger träumen - und wie die Wirklichkeit aussieht.

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robin-masters 02.12.2016, 08:14
120. Führung in Teilzeit

wie soll das denn gehen? Ansonsten wenn die Lohnnebenkosten rapide sinken und der Lohn etwas wäre so einiges möglich. Bis dahin muss man wohl weiter am Limit arbeiten. Die Unternehmen können dank sehr hoher Abgaben auch ncihts dafür... ich vermisse die Diskussion darüber das Deutschland eins der größten Steuerländer ist... nicht in direkten Steuersätzen aber in vielen anderen Abgaben.

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loeweneule 02.12.2016, 08:15
121. Jaja...

Zitat von hongkongfui1970
...heißt die Devise: Nur mal über den Tellerrand bzw. in andere Länder schauen: Ein Großteil der Menschheit (in 3.Welt-Ländern, Schwellen-/Krisenländer) arbeitet vom Morgengrauen bis weit nach Sonnenuntergang - und hungert trotzdem, lebt in Armut, Krieg etc.. Wir leben in jeder Hinsicht im SCHLARAFFENLAND - also mal bitte die Verhältnismäßigkeit berücksichtigen.
Erinnert mich an den Spruch "Iss deinen Teller leer und denk' an die hungernden Kinder in Afrika!"

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syn4ptic 02.12.2016, 08:24
122.

Zitat von ericus
Wichtig bei der Arbeitszeit ist weniger die absolute Wochenarbeitszeit, sondern die Frage, ob Überstunden in Zeit oder Geld gutgeschrieben werden. Brennt die Hütte, ist bei uns jeder bereit mehr zu ackern weil er weiss, dass die Mehrstunden irgendwo auftauchen. Und er auch den Freiraum bekommt, die Gleitzeit flexibel wieder abzubauen. Das ist aus meiner Erfahrung extrem wichtig bei Unternehmen für MA-Zufriedenheit. Unbezahlte Mehrarbeit, keine Abbaumöglichkeiten der Gleitzeit und geringes Grundgehalt sind Frust-Booster.
Das ist bei uns im Unternehmen schon länger nicht mehr so: Mitarbeiter, die Überstunden machen? Gerne gesehen, besonders gerne wird in der derzeitigen Führungsetage Überstunden mit Produktivität gleichgesetzt, was meiner persönlichen Berufserfahrung nach keineswegs immer so korrekt ist - "Stundenschieber" gibt es immer welche . Allerdings Mitarbeiter, die diese Stunden auch wieder abbauen oder ausbezahlt haben möchten? Seit einiger Zeit nicht so gerne gesehen bei uns. Da folgen dann teils wochenlang andauernde Diskussionen, ob der MA nun zwei Tage Gleitzeit-Abbau am Stück nehmen darf oder nicht. Dann zwangsbeurlaubt man eben jenen Mitarbeiter zwecks Stundenabbau gleich den ganzen Dezember über, obwohl man ihm diese Wochen durchaus auch während des Sommerlochs im Juli/August hätten geben können. Beispiele für solch komische Aktionen aus Mitarbeitersicht habe ich einige.

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MütterchenMüh 02.12.2016, 08:31
123. es ist alles möglich

Bevor man jetzt seine Wunsch- und/oder Maluswünsche an seinen Arbeitgeber sendet, sollte jeder berücksichtigen, daß was sich die Leute wünschen ist schon heute alles möglich.

Vorausgesetzt man macht bei der Berufswahl die Augen auf!

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anonymousx 02.12.2016, 08:36
124. Die richtigen Fragen stellen!

"Ob sich alle Befragten bewusst sind, dass mit weniger Arbeit automatisch auch weniger Geld verbunden ist, geht aus der Untersuchung nicht hervor. "

Warum muss das so sein?

Es wird so viel Geld generiert/geschaffen/Verdient/ergaunert, würde man das vernünftig aufteilen könnte locker jeder 30 Stunden arbeiten bei vollem Lohn, so wie bei 40 Stunden.

Der Großkonzern kann seinem Hauswartdienstleister auch an Stelle von 40€, 50€ die Stunde bezahlen. Der Dienstleister könnte diesen Mehrwert seinen Angestellten zur Verfügung stellen, in dem er prinzipiell zu den 4 Angestellten noch einen weiteren anstellt. Urlaubs- und Krankheitsvertretung wären viel besser, alle könnten ca. 20% weniger arbeiten, bei gleichem Lohn. Letztendlich hätten dann nur die Anteilseigner des Konzerns eine geringere Dividende, ihr Milliardenvermögen steigt also nicht so schnell wie sonst.

Wem würde das schaden?

Man schaue sich nur die Einkommens- und Vermögensverteilung an. Gehalt ist genug da, nur ungerecht vertreilt.

Bitte auch mal in so eine Richtung denken und nicht nur von imaginären Fakten ausgehen.

Das ist auch eure Aufgabe ihr Journalisten! Und auch die solcher Umfragen, hier einfach mal die richtigen Fragern zu stellen.

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haltetdendieb 02.12.2016, 08:45
125. 37,6 Stunden arbeiten?

Davon hätte ich nur geträumt. Der Durchschnittsdeutsche dürfte dann entsprechend schon nur noch 34 Stunden arbeiten, da ich entsprechend mehr gearbeitet habe! Ich denke, viele wären schon froh, wenn sie nur 37,6 Stunden arbeiten müßten....! Ansonsten hätte ich fünf Mal sechs Stunden eindeutig den Vorzug gegeben.

Die Idee mit vier Tagen länger arbeiten und dafür einen Tag mehr frei zu haben, hört sich frappierend gut an, aber dieses Modell ist schon oft gescheitert, weil man von den vier langen Arbeitstagen dermaßen geschlaucht war, daß die Arbeiter viel lieber wieder zur 5-Tagewoche zurück gekehrt sind.

Also, das erste Ziel kann eigentlich nur heißen: 37,5 Stunden für wirklich alle. Und nein, ich bin kein Lehrer, die ja alle 50 Stunden und mehr arbeiten.

Viel wichtiger als die Arbeitszeit ist ein Prima Klima in der Firma. Und das bekommen die wenigsten Chefs gebacken! Ich hatte zwei davon in vierzig Jahren Arbeitszeit.

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kinngrimm 02.12.2016, 09:10
126. warum weniger Geld?

Es ist bereits absehbar das mehr und mehr unserer derzeitigen Arbeitsplätze auf Zeit durch Roboter und KIs ersetzt werden. Wie soll dann der Kapitalismus noch funktionieren? Solange die Unternehmen es selber einsehen, das was Sie erwirtschaften Gemeinschaftsgüter sind, da die Forschung über Jahrzehnte von Staaten finanziert wurde um diese Technologien hervorzubringen, subventioniert wurden um die ersten Prototypen zu bauen und Zuschüsse und Steuernachlässe ständig bekommen, alles auf Kosten der eigentlichen Steuerzahler, nur damit das wenn ein wenig was schief läuft, selbige Unternehmer Ihre Sachen packen und dann ins Ausland ziehen. Bedingungsloses Grundeinkommen sollte unter solchen Bedingungen ein verbrieftes Menschenrecht sein und die Unternehmen müssten es finanzieren.
Die alternative ist, das es keinen Markt mehr für deren Güter gibt, da es keine Arbeitnehmer mehr gibt die sich Ihre geplante Obsoleszenz Schund leisten könnten ... wäre vielleicht gut für den Planeten auf lange Sicht.

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yvowald@freenet.de 02.12.2016, 10:23
127. Enge Freundschaft zwischen Politik und Kapital

Längst müßte die 25-Stunden-Woche für alle Beschäftigten ganz normaler Alltag sein.
Warum ist dies bis heute nicht so?
Weil der Produktionsfortschritt denjenigen zugute kommt, die sich als "Arbeitgeber" generieren.
Die Unternehmensgewinne stiegen in der Vergangenheit exorbitant, während die Löhne und Gehälter bei uns "normalen" Angestellten und Arbeitern eher stagnierten als gestiegen sind.
Warum häuft sich denn die gesamte Wertschöpfung als Reichtums-Zuwachs bei der Kapitalseite?
Weil der "Faktor Arbeit", also wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bei den Löhnen und Gehältern äußerst kurz gehalten wurden, also schlecht dabei wegkamen.
Und die Gewerkschaften? Na ja, die haben sich insbesondere durch die Regierung Schröder-Fischer kalt stellen lassen.
Die Gewerkschaftsbosse sitzen bekanntlich in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, erhalten zu ihren üppigen Gehältern auch noch Aufsichtsratsbezüge und freuen sich über die gehobene Küche in den Casinos der Unternehmensvorstände.
Deshalb sollte sich die Politik ausnahmsweise einmal einmischen und über gesetzliche Regelungen die Arbeitszeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entsprechend ändern. Frommer Wunsch?
Vermutlich ja, da die meisten Politikerinnen und Politiker mit den Vertretern des Großkapitals "eng befreundet sind".
Schade.

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germ 02.12.2016, 11:16
128. Das

Zitat von interessiertermensch
wenns immer nach Wunsch gehen würde... ein paar Bekannte werden gerade von der glorreichen Vergangenheit eingeholt. In der Jugend die Welt sehen, Indien, Afrika etc. Jetzt reicht die Absicherung vorn und hinten nicht. Es muss gearbeitet werden bis ins hohe Alter. Da strecke ich mich dann aus. Schlau?
Das wird sich noch herausstellen, ob das wirklich so schlau war! Ich glaube nicht, denn fit werden Sie dann nicht mehr sein.

„Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an
Mit sechsundsechzig Jahren, da hat man Spaß daran
………….“
Ist leider eine völlige Fehleinschätzung von U.J.

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Pride & Joy 02.12.2016, 14:47
129. Neiddebatte?

Wenn sie hier schon täglich Halbwahrheiten zum Besten geben, dann wenigstens nicht so, dass jeder der sich auskennt, nur milde lächeln muss.

Welche Aufgaben hat bspw. ein Aufsichtsrat und welche davon sind prädestinierte Aufgaben von Gewerkschaften? Stichwort Mitbestimmung!

Die generierten Bezüge durch Aufsichtsrattätigkeiten werden i.d.R. gestiftet. Ein Frank Bsirske bspw. spendet diese in die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung, so wie alle anderen DGB Gewerkschafter auch!

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