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Job-Umfrage: Deutsche wollen sechs Stunden pro Woche weniger arbeiten
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Wie wollen die Deutschen leben und arbeiten? Eine Umfrage zeigt, wovon die Bundesbürger träumen - und wie die Wirklichkeit aussieht.

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yvowald@freenet.de 02.12.2016, 17:06
130. Wo ist denn

Zitat von SMN
Wer "das sagen hat" muss auch Verantwortung übernehmen können. 90% der Arbeitnehmer können das nicht, und wenn sie es könnten, würden sie in einem hohen Rang arbeiten. Ich weiss nicht warum die Arbeiterklasse wirtschaftlich auch nur irgendwas zu melden haben sollte, nur weil sie einen Vertrag unterschrieben haben. Jeder beliebige Mensch könnte die Arbeit der meisten Arbeiter nach 1-2 Wochen genauso gut ausüben. Strengen Sie sich an und hören Sie auf sich selbst zu bemitleiden, dann wird es Ihnen selbst im Kapitalismus prächtig ergehen.
Wo ist denn "die Verantwortung" von Milliardären, deren Kapital ihnen jährlich weitere Millionen erwirtschaftet?
Es geht hier nicht um den Mittelständler, der sich tagtäglich bemüht, sein Unternehmen am Markt zu platzieren, um neue Aufträge zu akquirieren.
Es gibt allein hier in Deutschland inzwischen fast 200 Milliardäre, deren Kapital mindestens 1.000 Millionen EURO beträgt.
Ein Milliardär (und auch eine Milliardärin) kann niemals wirklich verarmen; wir normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr wohl.
Also, bitte auf dem Teppich bleiben und den Dingen realistisch ins Auge sehen.
Yvonne Walden

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SMN 02.12.2016, 19:52
131.

Zitat von anonymousx
"Man schaue sich nur die Einkommens- und Vermögensverteilung an. Gehalt ist genug da, nur ungerecht vertreilt."
Das ist eine grundlegend falsche Einschätzung von grossen Teilen der Mittel- und Unterschicht um ihre stagnation zu rechtfertigen. "Gleich verteilt" ist nicht unbedingt "gerecht verteilt". Meiner Ansicht nach darf ein Manager das Zehnfache eines Arbeiters verdienen. Um so höher der Rang, desto höher der Nerven- und Zeitaufwand sowie die Verantwortung. Leute die viel haben oder verdienen, haben und verdienen es zurecht. Nicht alle Reichen wurden reich geboren und nicht alle Armen arm.

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SMN 02.12.2016, 20:15
132.

Zitat von yvowald@freenet.de
Wo ist denn "die Verantwortung" von Milliardären, deren Kapital ihnen jährlich weitere Millionen erwirtschaftet? Es geht hier nicht um den Mittelständler, der sich tagtäglich bemüht, sein Unternehmen am Markt zu platzieren, um neue Aufträge zu akquirieren. Es gibt allein hier in Deutschland inzwischen fast 200 Milliardäre, deren Kapital mindestens 1.000 Millionen EURO beträgt. Ein Milliardär (und auch eine Milliardärin) kann niemals wirklich verarmen; wir normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr wohl. Also, bitte auf dem Teppich bleiben und den Dingen realistisch ins Auge sehen. Yvonne Walden
Naja, es ist schon eine gewisse Verantwortung dabei sein Geld anzulegen. Klar wenn man für 10 Milliarden Aktien kauft und die Aktie steigt über das Jahr 10% dann har der Milliadär zwar eine weitere Milliarde mehr. Aber was wenn nicht? Das geht auch nicht ohne Risiko einfach so. Wenn man nur 10 Euro anlegt bekommt man für die 10% nur 1 Euro, das ist der selbe Gewinn nur halt mit unterschiedlichem Risiko und Verantwortung.

Bei den normalen Arbeitnehmern ist das doch generell das selbe, Sie spaaren jeden Monat 10 Euro und legen sie an. Kann sein das die Aktien fallen und man mit leeren Händen dasteht, aber wenn man sich ein wenig anstrengt dürfte man locker auf ca. 2% monatlich kommen. Wenn Sie weiter sparen und weiter Anlegen haben sie nach 20 Jahren 58,000 Euro. Stellen Sie sich vor Sie setzen sogar noch etwas mehr ein (Weihnachtsgeld z.B.), klar damit steigt das Risiko und die Verantwortung dafür gerade stehen zu müssen, aber dadurch sind viele Reich geworden. Also tun Sie nicht so als bekämen Milliadäre ihr Geld einfach so.

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yvowald@freenet.de 04.12.2016, 12:01
133. Nicht nur Arbeitgeberwünsche berücksichtigen

Zitat von hgwxx/7
Alle Arbeitszeitverkürzungsmodelle der Wissenschaft, für Führungskräfte, basieren doch auf der Annahme von Konzernen/Großbetrieben mit einer Vielzahl von MA. Diese Modelle scheitern an der Arbeitswelt in Klein- und Mittelbetrieben, in welchen prozentual sehr viele Menschen beschäftigt sind. Mal sehen wie die Wissenschaft die Teilzeitführungskraft auf dem Bau, in der Gastronomie oder im Friseursalon realisiert.
Es geht hier nicht um die Interessen der Kapitalseite, also der Arbeitgeber.
Sollen die "Eigentümer der Produktionsmittel" immer allein das Sagen haben.
Wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten unsere Wunschvorstellungen äußern. Und dann sollte es faire Kompromisse geben.

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