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Job weg wegen Krankheit : "Ein schlechtes Immunsystem ist ein Kündigungsgrund"
Corbis

Krankheit schützt vor Kündigung? Ein Mythos, sagt Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn. Er weiß, wie Firmen Dauerkranke und Blaumacher loswerden.

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tommit 09.03.2015, 12:24
120. Und es gibt Leute diie meinen

Zitat von frank.w
Dann sehnt Ihr Euch nach den gütigen Patriarchen und Matriarchen die alles dafür tun Arbeitsplätze zu erhalten!
alle müssten ihre Ansichten teilen und wenn nicht rárgumentieren siie so emotional, dass man meiinen könnte man findet sie bal mit der eigenen Zehe im Mund um sich selbst aufzufressen..

So eine starke Identiifikation miit anderer Leute Fehler führt zusätzlich zu nichts und ist meiistens nur eine ärgerliche Verschleierung des Ärgers über sich selbst.. weil man der Fraktion der 'Kann nicht Nein' Sagen angehört...

Diese Spezies braucht ein sehr geordnetes Umfeld und ist ein willkommenes Opfer..

Die Pflicht sich selbst zu regulieren und aber auch zu vertreten wird nie durch Regeln ersetzt werden, wer darauf hofft der wiird Verzweifeln..

Manche Juristen befällt hier ein krankhafter beruflicher Eifer nach exakter Wissenschaft... genauso wie Mathematiker nach Exaktheit lechzen...

Aber: Dafür ist der Mensch nicht gemacht und so wird es immer bleiben.... Sich deshalb selbst zu verspeiisen führt zu nichts.. denn die anderen werden sich nicht umsehen...

Emotional, soziale Aspekte werden immer da sein und oftmals im Vordergrund stehen.. und die sich so ereiifern beweiisen letzendlich nur, was sie so eifrig weghaben wollen, nämlich Emotionalität...

Genauso wenig SInn macht es sich darüber aufzuregen, dass jemand befördert wird, weil er dem Chef zu gefallen weiss...

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knaake 09.03.2015, 12:24
121. Da gibt es nur ein kleines Problem:

Zitat von horsteddy
.. Es gibt eine Waffe, die wir einfachen Leute endlich mal nutzen sollten: absolute Solidarität.
Ich kenne absolut niemanden der zur Solidarität aufruft und diese auch persönlich rechtfertigen würde...

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Frittenbude 09.03.2015, 12:31
122.

Zitat von fraeuleinpetal
Alles schön und gut, bzw. nachvollziehbar. Dennoch meine Frage: Was tue ich, wenn ich von Hause aus ein schlechtes Immunsystem (angeb. IgA-Mangel) habe, dass sich auch durch regelmässigen Sport und Saunieren nicht aufpäppeln lässt? Sprich: Ich kann akut nichts dafür, oft mit Infekten flach zu liegen und genießen tut man das ja auch nicht! Ich meine das rein sozial: es ist ebenso eine Belastung, ständig den Job zu wechseln, weil man dem Chef auf der Tasche liegt. Sollte ich den IgA-Mangel schon vorher offen auf den Tisch legen? Dann stellt mich doch niemand mehr ein. Für eine Frührente reicht es nicht, also hoffen, dass sich ein sozialer Arbeitgeber findet oder Hartz4?!
Ich fürchte, ein nachgewiesener Immundefekt würde tatsächlich zu einer schlechten Prognose berechtigen. Daher diesen am Besten verschweigen, denn kein Personaler könnte/dürfte Sie ruhigen Gewissens einstellen, wenn er Kenntnis hiervon hätte.

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lupidus 09.03.2015, 12:34
123.

Zitat von helkaruthion
Geil, wie man einerseits Juristen als "parasitäre Kreaturen" über einen Kamm scheren, sich selbst zunächst als Mitarbeiter im Investmentbanking outen und sich dann als "einfache Leute" bezeichnen kann. Wir erinnern uns? Investmentbanker? Da war doch was?!? Achja, richtig... Weder Anwalt noch Banker...
sie machen gerade genau das, was sie dem kommentator da vorwerfen, gemerkt ? oder was verstehen sie unter "investmentbanking" ? ich wette mal nur böses und da arbeiten nur böse leute und alle sind steinreich, nicht wahr ? mit solchen ansichten würde ich davon abstand nehmen anderen ihre plattitüden unter die nase zu reiben...

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battlemoench5 09.03.2015, 12:35
124. Super Artikel

Viele Fakten und Informationen. Lesen hat sich gelohnt.

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dapete89 09.03.2015, 12:35
125. Prämie

Unser Chef hat dies anders gelöst. Wer den ganzen Monat anwesend ist, bekommt auf das Gehalt oben drauf 450€.
1 Tag krank, -100€
2 Tag krank, -75€
...
Nach 8 Tagen gibt es keine Prämie mehr.

Schlagartig gab es weniger Kranke.

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Aquifex 09.03.2015, 12:37
126.

Zitat von fraeuleinpetal
Alles schön und gut, bzw. nachvollziehbar. Dennoch meine Frage: Was tue ich, wenn ich von Hause aus ein schlechtes Immunsystem (angeb. IgA-Mangel) habe, dass sich auch durch regelmässigen Sport und Saunieren nicht aufpäppeln lässt? Sprich: Ich kann akut nichts dafür, oft mit Infekten flach zu liegen und genießen tut man das ja auch nicht! Ich meine das rein sozial: es ist ebenso eine Belastung, ständig den Job zu wechseln, weil man dem Chef auf der Tasche liegt. Sollte ich den IgA-Mangel schon vorher offen auf den Tisch legen? Dann stellt mich doch niemand mehr ein. Für eine Frührente reicht es nicht, also hoffen, dass sich ein sozialer Arbeitgeber findet oder Hartz4?!
Was soll der Arbeitgeber denn sagen?
Sie stehen ja auf seiner Personalliste als voll verfügbare Arbeitskraft. Sie sind eingeplant in Prozessen und Projekten und werden auch dafür bezahlt.

Da können Sie sich die Antwort leicht selbst geben.
Es werden schon so ziemlich viele durch Mehrarbeit der Kollegen so mitgeschleppt, die eigentlich von ihrem Job völlig überfordert sind.
Es gibt Gruppen, in denen 9 von 10 Mitarbeitern ihre Arbeit in 7 h runterreißen, eine halbe Stunde privat im Internet surfen und dann nach Hause gehen. Soweit, so gut. dann ist da aber noch 1 von 10 Mitarbeitern, der für die gleiche Arbeit 9,5 h braucht, ohne ende Überstunden aufbaut, wegen Überlastung ständig krank ist und sich laufend beschwert, wie die Firma ihn ausnutzt.
Korrekt so?
nein, das ist unfair denen gegenüber, die ihren Job gut und schnell machen. Die müssen ohne Ausgleich die Arbeit anderer mitmachen...

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Mitti 09.03.2015, 12:37
127.

Zitat von tssd47
Kein Mensh kommt als Dauerblaumacher auf die Welt. ... Nein, in den Betrieben werden die Mitarbeiter zu Faulenzern und Blaumachern, wenn sie respektlos behandelt werden.
Das ist ein wichtiger Aspekt.
Hinzu kommen die, die zwar zur Arbeit erscheinen, aber kaum was leisten, sobald die Vorgesetzten außer Hörweite sind.
Ein gutes Klima ist viel Wert.

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tw1974 09.03.2015, 12:38
128. Sklaverei...

Zitat von knaake
Und deswegen behandelt man sie zu Recht wie Sklaven? Und deswegen betrügt man sie zu Recht um ihren Lohn? Sind SIE sicher das Sie hier in Ihrer passenden Staatsform leben?
Meines Wissens ist ein Merkmal der Sklaverei, dass der Sklavenhalter absolut über den Sklaven verfügen kann. Er kann ihn insbesondere verkaufen und jederzeit über seinen Aufenthaltsort bestimmen, er kann ihn körperlich bestrafen.

Ich glaube nicht, dass man ein Arbeitsverhältnis, bei dem sich ein Arbeitnehmer freiwillig zum Erbringen einer Dienstleistung gegen Zahlung eines Lohns verpflichtet, ernsthaft als "Sklaverei" bezeichnen kann.

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Maya2003 09.03.2015, 12:41
129.

Zitat von grommeck
Bravo ihr Arbeitgeber, ihr seid schon tolle Typen mit euren Superanwälten. Da lohnt der Einsatz im Job so richtig. Weiter so!!
Man könnte die Arbeitnehmer auch durch obligatorische DNA Test in verschiedene Gruppen gliedern und entsprechend bezahlen - Faschismus durch die Hintertür.
Was möglich ist wird gemacht - irgendwann wird ihr DNA Profil genauso wichtig wie ihr Arbeitszeugnis, "gesunde" Arbeitnehmer gegen "kranke" - es gibt ja schon Überlegungen der Kassen "gesundes Verhalten" zu belohnen.
WER definiert dann was "gesund" ist ?

Es läuft derzeit vieles in eine Richtung die Besorgnis auslöst. Der Mensch wird wieder zum Gut.

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