Forum: Karriere
Job weg wegen Krankheit : "Ein schlechtes Immunsystem ist ein Kündigungsgrund"
Corbis

Krankheit schützt vor Kündigung? Ein Mythos, sagt Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn. Er weiß, wie Firmen Dauerkranke und Blaumacher loswerden.

Seite 14 von 22
teflonhirn 09.03.2015, 12:42
130. Spiegelleser wissen Mehr ?

viele, die hier schreiben merken nix--
1. im Artikel gehte es um die angewandte Praxis-- nicht um mögliche Verfahrensweisen in einer perfekten Welt.

2. Schokierenderweise ergreift der Anwalt Partei für die Seite die Ihn bezahlt.

3. Gaanz Toll die Neidhammel aus den Trollauen, die Ihren "Krankfeiernden" Kollegen die Auszeit nicht gönnen.
Helden der Arbeit die gern anderen erklären wie alles viel schneller geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smersh 09.03.2015, 12:43
131.

Zitat von hatrecht
Aha, Sie und Ihre Kollegen werden also (wie Sklaven) nicht für Ihre Arbeit entlohnt? Dann haben Sie aber schlecht verhandelt. Oder nüscht anständiges gelernt...
Die Forensoftware hat mein Zitat verschluckt, ich bezog mich auf ein Posting, in dem es um Zivildienst ging.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mitti 09.03.2015, 12:47
132.

Zitat von mirallesklar81
"die meisten deutschen arbeitgeber"? krimineller vorsatz? Menschenfeinde? ... ist doch komisch, dass in ländern, wo es keine lohnfortzahlung im krankheitsfall gibt, die krankenstände drastisch niedriger sind, oder nicht?
Es bringt wenig, sich an Ländern zu orientieren, in denen es schlechter läuft. Sie gehen ja auch nicht essen und stellen fest, dass das Essen nicht schmeckt, sind aber zufrieden, da es noch schlechter hätte kommen können.

Es gibt heutzutage leider viele Jobs, von denen man kaum leben kann, die körperlich aber sehr belastend sind. Und die auch wichtig sind. Altenpflege zum Beispiel. Wenn dann nach zwei Jahrzehnten dem AN mit der kaputten Bandscheibe flugs gekündigt werden kann, ist das nicht anständig.


PS: Ich weiß nicht, wo sie arbeiten, aber wegen "Ichfühlmichnichtsogut" und dergleichen geht bei uns niemand nach Hause. Ein nettes Klima am Arbeitsplatz kann bei solchen Beschwerden Wunder wirken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abby_thur 09.03.2015, 12:48
133. Kommentar zum Thema

Zitat von bronck
Wie zynisch kann man eigentlich sein. Erst die Gesundheit des Mitarbeiters ruinieren und ihn dann vermittels solcher "Rechtsgelehrter" elegant loswerden...
Das war auch mein Gedanke. Zu oft haben wir es, dass die Menschen durch die Arbeit überhaupt erst krank werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elizar 09.03.2015, 12:48
134.

Zitat von les2005
Es gibt in Deutschland einen Unterschied zwischen Gesetzgebung (Regierung) und Gesetzsprechung (Justiz). Die Justiz hat sich an geltendes Recht zu halten, nicht es umzuinterpretieren.
Ähm ... Die Gesetzgebung ist immer noch Sache des Parlaments (Legislative). Die Regierung ist die Exekutive. Streng genommen hat diese keine Gesetzgebungsbefugnisse (auch wenn sie oft Vorschläge für Gesetze macht, die dann von den Abgeordneten der entsprechenden Parteien durchgewunken werden).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mitti 09.03.2015, 12:49
135.

Zitat von oli345
"Korrektes" juristische und moralisches Verhalten sind halt oftmals 2 paar Schuhe. Verkehrt ist es keineswegs den Fokus auf die juristischen Aspekte zu legen, allerdings habe ich das ganze Interview den Eindruck als wenn für derlei Anwälte das juristische eine Art Ersatzreligion ist und daneben nicht anderes existiert und/oder verdrängt wird. Vor solchen Leuten sollte eine Gesellschaft Angst haben.
Volle Zustimmung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-135322777912941 09.03.2015, 12:52
136. Krankheit ist kein Kündigungsgrund,auch längere nicht,

es kommt einzig und allein auf die Prognose an. So unsozial dies auch klingen mag, es ist keinem Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern zuzumuten einen Mitarbeiter mit durchzuschleppen von dem zu erwarten ist dass er auch künftig fehlen wird. Eine Firma ist nun mal keine Wohltätigkeitsveranstaltung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elizar 09.03.2015, 12:54
137.

Zitat von tw1974
Die Chancen eines Arbeitslosen, wieder einen Job zu finden, stehen heute so gut, wie seit Jahrzehnten nicht mehr, da wir heute eine Arbeitslosenquote haben, die so niedrig ist, wie seit Anfang der 1980er nicht mehr. http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik#Entwicklung_der_Arbeitslosen quote_in_Deutschland Die medizinische Versorgung hat sich ebenfalls verbessert, wie Sie unter anderem an der stetig steigenden Lebenserwartung erkennen können. http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung#Beispiel_Deutschland
Vorsicht mit diesen Statistiken. Da die Kriterien zur Erfassung der Arbeitslosenzahlen sich geändert haben, ist diese Statistik wenig aussagekräftig.
Heute sind beispielsweise viele Leute in "Fortbildungen", bei denen Sie ihre Zeit absitzen ohne dass ihnen wirklich geholfen oder Ihnen ein Gehalt gezahlt wird. Praktisch sind diese Leute arbeitslos, aber sie werden offiziell nicht als solches eingestuft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
www.yzx.de 09.03.2015, 12:57
138. Milchmädchenrechnungen

Zitat von dapete89
Unser Chef hat dies anders gelöst. Wer den ganzen Monat anwesend ist, bekommt auf das Gehalt oben drauf 450€. Schlagartig gab es weniger Kranke.
Das halte ich für ein Gerücht. Denn solche Prämiensysteme treiben die Mitarbeiter dazu, sich krank zur Arbeit zu schleppen. Und da dann alle anderen anzustecken. Aleo mehr statt weniger Krankheit. Des Weiteren führen verschleppte Krankheiten bereits mittelfristig zu erheblich längeren Ausfällen. Nochmal mehr Krankheit. Und nun stellen wir uns die Frage, wer denn die höheren Behandlungskosten und die längeren Ausfallzeiten zahlt, die diese Prämiensysteme verursachen. Tja, lieber Steuer- und/oder Beitragszahler. ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elizar 09.03.2015, 12:57
139.

Zitat von Ridcully
... die wahrscheinlich noch nie in Verantwortung für Mitarbeiter waren. Unternehmer, ob groß oder klein, sind doch eh nur Ausbeuter, oder? Sorry, mir gibt keiner etwas mehr, wenn ich mich krumm und bucklig schufte, weil Mitarbeiter kranheitsmäßig ausgefallen sind, die Arbeit aber gesund und munter auf Erledigung wartet. Und Recht ist eben nicht Befindlichkeiten ausleben. Also, erhaltet Euch Eure ahnungslosen Vorurteile und parasiert weiter in dieser Gesellschaft, deren Wohlstand von Arbeitnehmern UND Arbeitgebern erwirtschaftet wird.
Och das ist wie bei Lehrern. Aus Prinzip draufhauen ohne sich mal in die Lage der anderen zu versetzen.
Machen Sie sich nichts draus! Manche lernen es nie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 22