Forum: Karriere
Job weg wegen Krankheit : "Ein schlechtes Immunsystem ist ein Kündigungsgrund"
Corbis

Krankheit schützt vor Kündigung? Ein Mythos, sagt Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn. Er weiß, wie Firmen Dauerkranke und Blaumacher loswerden.

Seite 5 von 22
bratwurst007 09.03.2015, 09:29
40.

Zitat von gustavsche
Ich hatte bei meinem jetzigen Arbeitgeber einen Fehltag wegen Krankheit innerhalb von fünf Jahren. Wenn andere krank werden, mache ich ihnen kein Vorwurf, aber ich habe da so einen Fall in der Abteilung... Nach dem WM-Finale meldete er sich krank. Er hatte einen über den Durst getrunken. Da Krankheit anzumelden, anstatt einen ehrlichen Tag Urlaub zu nehmen, finde ich dermaßen unverschämt.
Genau das ist es! Man kann mal einen über den Durst trinken. Und ich bin mir sehr sicher: Die Chefetage sieht es lieber, wenn der Mitarbeiter das dann ausbadet und dazu steht, als sich feige einen Tag krank zu gönnen. Diese Schmarotzermentalität untergräbt jedes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ausbaden müssen das dann leider die ehrlichen, die eben den Tag Urlaub nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erfahrener 09.03.2015, 09:38
41. Tipp (nicht für Blaumacher gedacht)

Den AG nicht sagen, welche Krankheit man hat.
Das ist eine unzulässige Frage! Nicht umsonst steht auf der Krankmeldung nicht die Krankheitsursache!
Einfach sagen: Ich bin krank. Punkt. Zu Hause erreichbar bleiben. Punkt.
Dann muss irgendwann der AG das vom Betriebsarzt klären lassen. Dann auch den eignen Anwalt einschalten.
So einfach geht's auch wieder nicht Herr Birkhhahn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
misscecily 09.03.2015, 09:38
42. Interessanterweise

steigen, wenn ein Unternehmen über Einsparungen nachdenkt, die Anzahl der weiblichen Mitarbeiter, die schwanger werden. Zufall ist das nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weizenspreu 09.03.2015, 09:39
43.

Also ich begreife es einfach nicht. Erst quetscht man seine Mitarbeiter bis aufs letzte aus, und hiernach wird noch gejammert, wenn diese dann krank werden.

Und schlussendlich wird dann wieder rumgeheult, wenn der, welcher nichts mehr zu verlieren hat, durchdreht. Erst in die Ecke drängen und dann wundern, wenn gebissen wird.

Manchesmal hat man das Gefühl, dass deutsche Arbeitnehmer (nicht alle, aber leider immer mehr) einzig das Ausbeuten, Jammern und Heulen lernen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mitti 09.03.2015, 09:46
44.

Wo bleibt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers?

Wer 20 Jahre am Band gebuckelt hat und "verschlissen" ist, verdient zumindest eine großzügige Abfindung - gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert werden.

Wer Menschen Arbeit erledigen lässt, die nachweislich ihre Gesundheit derart schädigt, dass sie nach 20 Jahren "durch" sind, handelt kriminell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ohne_mich 09.03.2015, 09:47
45.

Zitat von hannes21
Ich darf schon seit Jahren Überstunden ohne Bezahlung machen (sind im Gehalt angeblich eingepreist). Somit arbeite ich trotz chronischer Erkrankung seit vielen Jahren 120 bis 140 % im Jahresdurchschnitt.
Sind Sie leitender Angestellter mit stark überdurchschnittlichem Gehalt? Wenn ja, dann müssen Sie mit dem "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" leben.

Aber wenn Sie nur ein "normaler" Angestellter mit üblichem Gehalt sind, ist diese Klausel nichtig und Sie können Vergütung oder Freizeitausgleich für Überstunden verlangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cumina 09.03.2015, 09:53
46. trader 07

"Zu diesen Arbeiten wird man aber nicht gezwungen, die hat sich schon jeder selbst ausgesucht - wohlwissend, welche körperliche Belastung das bedeutet." bitte an die eigene Nase fassen. DAS war ein dummer Kommentar. Man sucht sich heuer seine Arbeit nicht mehr aus, denn es gibt nicht viel auswahl. Wer arbeiten will, nimmt was angeboten wird und fertig. Ich weiß nicht in welchem Wirtschaftswunderland Sie zu Hause sind, in Deutschland kann das jedenfalls nicht sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tssd47 09.03.2015, 09:53
47. Feed back loop

Jeder Arbeitgeber bekommt die Mitarbeiter, die er verdient. Kein Mensh kommt als Dauerblaumacher auf die Welt. Und beim Vorstellungsgespräch oder Assessment Center sind immer genügend Psychoanalytiker dabei, die sicher nie zugeben würden, bei all ihren Rollenspielchen auf einen Blaumacher hereingefallen zu sein. Nein, in den Betrieben werden die Mitarbeiter zu Faulenzern und Blaumachern, wenn sie respektlos behandelt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupidus 09.03.2015, 09:57
48.

Zitat von irukandji
wer hat die Blaumacher denn mit seiner Menschenkenntnis eingestellt
ok, evtl wurde die falsche person eingestellt. soll man diesen "fehler" nicht korrigieren dürfen ? natürlich kann sich mit der zeit herausstellen, dass jemand nicht ins unternehmen passt. ist vielleicht für beide seiten von vorteil, dann kann sich der blaumacher einen job suchen, der spass macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weizenspreu 09.03.2015, 09:58
49.

Nachtrag zu Beitrag44: Sorry, im letzten Absatz sollte es Arbeitgeber heißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 22