Forum: Karriere
Jobprotokoll einer Diätassistentin: "Gluten-Unverträglichkeit? In den meisten Fällen
Stefan Rupp/ Westend61/ Getty Images

Beraten, beruhigen, backen: Eine Diätassistentin erzählt, welche Ernährungshypes ihre Arbeit erschweren - und bei warum auch ihr eigenes Gewicht eine Rolle spielt.

Seite 1 von 8
Mnfiufnd 26.09.2019, 14:02
1.

Ob nun eine tatsächliche oder gedachte Glutenunverträglichkeit besteht, Fakt ist, dass die westliche Art sich zu ernähren Gift ist. Wer wirklich abnehmen möchte, muss nicht nur seine Ernährung, sondern sein Leben umstellen.
Als Logopäde komme ich immer häufiger in die Situation, Eltern und Patienten erklären zu müssen, welche Nahrungsmittel zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Leider treffe ich zumeist auf Ablehnung, Ignoranz oder Ausreden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fms1961 26.09.2019, 14:48
2. Die Keule lieber einpacken ...

Zitat von Mnfiufnd
Ob nun eine tatsächliche oder gedachte Glutenunverträglichkeit besteht, Fakt ist, dass die westliche Art sich zu ernähren Gift ist. Wer wirklich abnehmen möchte, muss nicht nur seine Ernährung, sondern sein Leben umstellen.
Mit solchen klischeehaften Sätzen bringt man keinen zum Abnehmen und zu bewusster Ernährung. Denn man kann das Pferd auch von hinten aufzäumen, ohne mit erhobenem Zeigefinger den Betroffenen etwas imperativ vorzuschreiben. Ich habe vo 2 Jahren innerhalb eines Jahres mehr als 60kg abgenommen - nur mit genauem Kalorienzählen, ohen große Anleitung, nur mit ärztlicher Begleitung. Nebeneffekt: man stellt die Ernährung von alleine um, ein großer Gemüsetopf sättigt eben mehr als z.B. ein paar Nudeln. Fleich wir weniger interessant, und man prüft auch alles, was man isst, genauer. Wenn man vor diesem Hintergrund lernt, bewusst zu essen ("Ist es mir das wert?"), klappt das bestens. Und da die Umstellung quasi "von innen" kommt, kann man später auch nach diesem Prinzip weiterhin leben. Ich habe mein Gewicht seither gehalten. Und trotzdem gönne ich mir auch mal einen Burger ... ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matt2015 26.09.2019, 14:59
3. Quatsch?

Fahrlässige Aussage, dass es Quatsch sein muss. Eine Diätassistentin kennt sicherlich nicht jedes Gedärme und dessen Mikrobiom im Aufbau. Jeder Mensch reagiert in unterschiedlicher Weise auf die Ernährung. Genauso gut kann man sagen, dass die Quacksalberei der Diätassistentin absoluter Quatsch ist. Die brabbelt auch nur einen Wissensstand heraus, ohne die Wahrheit selbst gefressen zu haben. Mit oder ohne Gluten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_durden 26.09.2019, 15:04
4. Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Zitat von Mnfiufnd
Ob nun eine tatsächliche oder gedachte Glutenunverträglichkeit besteht, Fakt ist, dass die westliche Art sich zu ernähren Gift ist. Wer wirklich abnehmen möchte, muss nicht nur seine Ernährung, sondern sein Leben umstellen. Als Logopäde komme ich immer häufiger in die Situation, Eltern und Patienten erklären zu müssen, welche Nahrungsmittel zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Leider treffe ich zumeist auf Ablehnung, Ignoranz oder Ausreden.
Schuster, bleib bei deinen Leisten!
Was ist denn DIE westliche Ernährung? USA? Deutschland? Italien? Frankreich? Großbritannien?
Ernähren sich die Menschen dieser Länder alle gleich?
Warum ist die Ernährung in diesen Ländern in der von Ihnen vorgetragenen Grundsätzlichkeit Gift?

Sie sind Logopäde und klären Eltern über Ernährung auf? So undifferenziert, wie Sie sich hier gerade äußern, wäre es schön, wenn Sie sich bei der Ernährungsberatung etwas zurückhalten würden und das den Ökotrophologen überlassen. Ich möchte mein Kind nicht von Ihnen "aufgeklärt" wissen. Ebenso, wie ich mein Kind nicht zur Ernährungsberatung schicke, wenn es einen Sprachfehler hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noerglerfritz 26.09.2019, 15:08
5. Glutenunverträglichkeit...

ist kein Hype, sondern kommt leider in unserer Gesellschaft immer häufiger vor. Was die Ursache ist, weiß keiner.

Dass nicht besonders schlaue Menschen diese Krankheit gerne für sich in Anspruch nehmen — aus welchen Gründen auch immer — ist traurig, ändert aber nichts daran, dass Glutenunverträglichkeit eine ernstzunehmende Angelegenheit ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thseeling 26.09.2019, 15:23
6. logopäde?

@1: was genau qualifiziert einen Logopäden, andere Menschen über Ernährung zu belehren? Nach meinem Verständnis ist ein Logopäde ein Sprachlehrer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gluehweintrinker 26.09.2019, 15:32
7. Die eingebildet Allergischen formieren sich

Wie bitte? Glutenunverträglichkeit kommt "immer öfter" vor? Wie soll das denn möglich sein? Sicher wurden mehr Menschen diagnostiziert, seit man von der Unverträglichkeit weiß, es kann aber aus rein physiologischen Gründen gar nicht sein, dass der Anteil dieser Menschen sognifikant zunehme. Ebenso ist die Laktoseintolranz ein genetisches Erbe, und dennoch glauben immer mehr zeitgeistige Personen, sich durch seltsame Besonderheiten aus der Masse herausheben zu müssen, Als Besatzungsmitglied einer großen Airline erlebe ich immer öfter, dass meine Begrüßung nicht erwidert wird beim Einsteigen, statt dessen ertönt: "Ich habe eine Erdnussallergie". Ich antworte dann: "Bitte essen Sie an Bord keine Erdnüsse."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanXX 26.09.2019, 15:37
8. Fakt ist ...

Zitat von Mnfiufnd
Ob nun eine tatsächliche oder gedachte Glutenunverträglichkeit besteht, Fakt ist, dass die westliche Art sich zu ernähren Gift ist. Wer wirklich abnehmen möchte, muss nicht nur seine Ernährung, sondern sein Leben umstellen. Als Logopäde komme ich immer häufiger in die Situation, Eltern und Patienten erklären zu müssen, welche Nahrungsmittel zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Leider treffe ich zumeist auf Ablehnung, Ignoranz oder Ausreden.
.. wohl eher, dass Ihr Aussagen viel zu pauschal sind als dass man sie ernst nehmen könnte. Dafür dass "die westliche Art sich zu ernähren Gift ist" und wir also täglich Unmengen an purem Gift in uns hineinpumpen, werden wir ja ganz schön alt, nicht wahr?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pebcak 26.09.2019, 15:37
9.

"Wer abnehmen und sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, sollte immer medizinisches Fachpersonal aufsuchen."

Und darf sich dann nach DEG oder DDG Empfehlungen ernähren, die schon seit Jahrzehnten überholt sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8