Forum: Karriere
Jobprotokoll einer Verkäuferin im Einzelhandel: "BHs für 70, 80 Euro landen auf dem B
DPA

Beratung ist ihre Berufung, doch gegen die Wühltischmentalität kommt die Verkäuferin kaum an: Sehen die Kunden Werbung für "20 Prozent auf alles", drehen sie durch.

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Brinke 16.12.2018, 21:52
50. war so klar,

dass die Leute, die nach 18 Uhr Feierabend haben erstmal aufschreien, natürlich arbeiten die alle 8-20 Uhr und das 6 Tage die Woche und gehen ungeduscht nach der Arbeit um 20 Uhr noch auf Shoppingtour...so typisch

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legeips62 16.12.2018, 21:55
51. Muttern hat

auch mal im Herrengeschäft gearbeit. Beratung und Kundenbetreuung waren an der Tagesordnung, bei guter Bezahlung. Dann hat HM das Geschäft übernommen. Die Musik hat gewimmert und als sie auch noch mit über 60 zig ein kurzes Top anziehen sollte... naja.. jetzt wimmert immer noch die Musik, ohne Muttern, aber HM ist bei uns in der Stadt am "Arsch". Dann lieber zu Pimkie fahren und "Qualitätsware" kaufen... da wimmert auch die Musik und die Näherinen in Asien... ziehen dann abens ihr Top an... Nebenverdienst...

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wernerz 16.12.2018, 22:00
52. Unverständlich!

Zitat von m.klagge
Das System der Rabatte funktiioniert bestens, sonst würden die Unternehmen es nicht anwenden und ausnutzen. Und ein paar plattgetrampelte BHs oder andere zerstörte Waren sind in unserer Konsum- und also Wegwerfgesellschaft nicht wirklich nennenswert.
Es ist betrüblich, wenn ich Ihre flapsige Aussage lese und erkennen muss, dass Sie das eigentliche Problem der gesellschaftlichen Verrohung überhaupt nicht zu erkennen scheinen.

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Sibylle1969 16.12.2018, 22:00
53. @22 widower+2

Mir geht es aber genauso. Wenn ich mal Kleidung kaufe, probiere ich auch im Schnitt 5-10 Teile an, bevor ich eines davon nehme. Der Grund ist: an der Stange sieht das Teil toll aus, an mir leider nicht. Ich hab leider nicht die perfekte Figur, viel Oberweite, kaum Taille, untenrum 1-2 Kleidergrößen weniger als oben. Da passt leider bei Hosen, Blusen oder Kleidern nicht jeder Schnitt, und das sieht man dem Teil am Kleiderbügel nicht immer an. Oder die Größen fallen unterschiedlich aus: mal passt mit was in Größe 42, fällt es jedoch klein aus, brauch ich eine 44. Die ist manchmal nicht mehr da. Die Figuren von Frauen haben eine viel größere Bandbreite als die von Männern, weshalb es massiv auf den Schnitt ankommt. Die Retourenquoten bei Zalando und Co kommen nicht von irgendwo her. Ich bevorzuge daher den Klamottenkauf im stationären Handel, wo ich anprobieren kann. Ich kaufe nicht im Versandhandel, weil ich wahrscheinlich viel zu viel zurückschicken müsste. Eine Ausnahme gibt es aber: bei Jeans bieten viele Firmen jahrelang dieselben Schnitte an. Hier geh ich einfach in den Laden, suche die Marke, den Schnitt und die passende Größe und werde schnell fündig. Ich kaufe schon seit 13 Jahren denselben Jeansschnitt.

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widower+2 16.12.2018, 22:03
54. Nu so!

Zitat von nadelstich
Für mich ist das die Hölle und ich gehe immer, allein(!), mit einer ganz klaren "Beuteliste" in einen Laden. zB eine Hose, zwei Hemden, Socken. Farben und Größen vorher geklärt. Ziel Ansteuern . Anprobieren. JA NEIN? Kasse. raus. Alles was nicht auf der Liste steht wird konsequent ignoriert.
Der sicherste Weg zu einer baldigen Trennung oder Scheidung ist das gemeinsame Shopping mit der Ehefrau oder Freundin. Während Madame das 299. Paar Schuhe anprobiert und dann doch nicht für ihrer Füße würdig befindet, sitzt der gestresste Mann völlig dehydriert in der viel zu trockenen Kaufhausluft und entwickelt langsam aber sicher diverse Trennungs- bis Tötungsfantasien, während die Holde sich nicht darüber im Klaren ist, welcher Rosa-Ton ihrer zu breiten oder zu schmalen Hüfte denn mehr oder weniger schmeichelt.

Ein Tipp von einem alten Schlachtross im Geschlechter-Einkaufskrieg: Wenn Ihr es Euch leisten könnt, gebt der Holden Eure Kreditkarte (oder lasst sie ihre eigene benutzen), macht eine Zeit aus und setzt Euch dann in eine Kneipe oder ein Café, bis die Zeit gekommen ist.

Aber: NIE,NIE, NIEMALS mit der Ehefrau oder Freundin Klamotten oder Schuhe kaufen gehen. Edit: Außer man ist ausgesprochen masochistisch veranlagt.:)

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Indigo76 16.12.2018, 22:04
55.

Zitat von wilfried.becker.50
Meine Frau arbeitet seit über 40 Jahren im Einzelhandel. Was sich geändert sind die Zeiten, also z.B. von 6 bis 14.30 oder vn 14.00 bis 22.30. Die Stunden-Arbeitszeit ist gleich geblieben.
Das ist richtig. Trotzdem kommt man sich Samstags zwischen 17:00 und 20:00 Uhr etwas blöde vor, wenn man zusammen mit einigen Kollegen zwei einsame Kunden bespaßt, die auch nur deshalb da sind, weil Verkaufer ärgern immer noch lustiger ist, als im Heim der Raufaser beim schimmeln zuzuschauen.

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larsmach 16.12.2018, 22:14
56. So sieht es bei denen sicher auch zuhause aus!!!

Erwachsene Menschen, die nicht in der Lage ist, ein T-Shirt mit 2-3 Handgriffen (in der Luft!) zusammenzulegen und wieder auf einen Stapel zurückzulegen..!? - Klar! Ich bin absolut nicht überrascht so etwas zu lesen: Die KÖNNEN das wirklich nicht (mehr)! - IKEA & Co liefern die "Aufbewahrungsboxen" dazu. Wer sich ab und zu Selfies junger und mittelalter Erwachsener ansieht, der wundert sich über die mangelnde Schamgrenze: Da liegen im Hintergrund Kleidungsstücke vertreut auf dem Fußboden... und in Schrankregalen herrscht ein wildes Chaos hineingestopfter Textilien! - Warum sollen solche Menschen sich in Textilgeschäften anders verhalten als zuhause? Die können das nicht anders: Die sind da hineindegeneriert!

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widower+2 16.12.2018, 22:16
57. Alles gut!

Zitat von Sibylle1969
Mir geht es aber genauso. Wenn ich mal Kleidung kaufe, probiere ich auch im Schnitt 5-10 Teile an, bevor ich eines davon nehme.
Sofern Sie die nicht gekauften Teile dann nicht auf dem Boden der Kabine oder des Verkaufsraums hinterlassen.

Denn darum geht es doch in diesem Artikel. Um das absolut asoziale Verhalten vieler Kunden (insbesondere Kundinnen), die nicht über den kleinsten Rest an Kinderstube verfügen und meinen, sie seien King or Queen.

Dem "der Kunde ist König" liegt offenbar ein fundamentales Missverständnis zugrunde. Das bedeutet nämlich, dass der Kunde zunächst wie ein König behandelt wird, bis er sich als gemeiner Pöbel erweist. Es bedeutet nicht, dass er sich wie ein absolutistischer Herrscher ohne Kinderstube aufführen darf.

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Indigo76 16.12.2018, 22:27
58.

Zitat von widower+2
Der sicherste Weg zu einer baldigen Trennung oder Scheidung ist das gemeinsame Shopping mit der Ehefrau oder Freundin. Während Madame das 299. Paar Schuhe anprobiert und dann doch nicht für ihrer Füße würdig befindet, sitzt der gestresste Mann völlig dehydriert in der viel zu trockenen Kaufhausluft und entwickelt langsam aber sicher diverse Trennungs- bis Tötungsfantasien, während die Holde sich nicht darüber im Klaren ist, welcher Rosa-Ton ihrer zu breiten oder zu schmalen Hüfte denn mehr oder weniger schmeichelt. Ein Tipp von einem alten Schlachtross im Geschlechter-Einkaufskrieg: Wenn Ihr es Euch leisten könnt, gebt der Holden Eure Kreditkarte (oder lasst sie ihre eigene benutzen), macht eine Zeit aus und setzt Euch dann in eine Kneipe oder ein Café, bis die Zeit gekommen ist. Aber: NIE,NIE, NIEMALS mit der Ehefrau oder Freundin Klamotten oder Schuhe kaufen gehen. Edit: Außer man ist ausgesprochen masochistisch veranlagt.:)
Hörst du auch grad Sträter?

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der_sinnlose 16.12.2018, 22:35
59. der Einzelhgandel kann mir inzwischen weitgehend gestohlen bleiben

meistens sind die viel zu wenigen Verkäufer absolute Laiendarsteller. Mein Highlight bei "ich bin doch nicht blöd" war eine technische Frage an einen Herumsteher die er nicht beantworten konnte. Da ich aber in dem Thema ansich fitt war hatte ich am Ende 3 Verkäufer um mich herum stehen die eifrig Fragen gestellt haben. Verkäuferschulung durch den Kunden. Peinlicher geht es eigentlich nicht mehr. Dazu kommt das das was ich haben möchte i.d.R. nie da ist. Völlig egal ob es sich um Bücher, Klamotten oder Elektronik handelt. Praktisch immer bekomme ich die Aussage:"soll ich Ihnen das bestellen?". Ich kann da nur drauf antworten:"...nein; sollen Sie nicht das kann ich im Internet auch selber!". Dazu kommt noch das ich mich in die Stadt mit den Öffis quälen muss weil es in der Innenstadt absolut keine Parkplätze gibt. Wobei die Bahn mit zwei Einzelfahrkarten inzwischen teurer ist als das Parkhaus. Ganz ehrlich - ausser Lebensmitteln bestelle ich inzwischen so gut wie alles im Internet. Selbst wenn ich für 3 LED-Lampen 2,60€ Porto zahle ist das immer noch besser als die 1 Stunde für den Baumarkt zu verplempern (Hinfahrt, Rückfahrt, Kasse stehen, Laden abklappern). Wenn ich das an den Abholshop schicke ist es zwei Tage später da. Und zwar genau das was ich wollte und in 200 Metern Entfernung ohne Anreise in die Innenstadt.

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