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Jobprotokoll eines Personenschützers: "Richtige Promis wollen keine Gorillas als Body
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Dicke Oberarme und ein böser Blick reichen nicht. Hier berichtet ein Personenschützer, warum es beim Schutz von Schauspielern und Fußballstars auf ganz andere Qualitäten ankommt.

dangerman 29.04.2019, 12:44
1. Selber schuld

„Ich werde immer häufiger von Leuten angefragt, die sich unsicher fühlen, weil ihnen irgendwelche Leute über die sozialen Medien drohen. Oder weil sie gestalkt werden. Die posten ein Foto von sich bei einem Theaterbesuch und eine halbe Stunde später stehen die Stalker dann vor dem Eingang.“

Seine privaten Termine in Echtzeit online stellen und sich dann wundern .....
Im Promi ABC vermutlich eher weiter hinten angesiedelt.

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virginia 29.04.2019, 13:05
2. das ist so ein artikel

der nun rein gar nichts aussagt. was hat der mann vorher gemacht. wie ist er leibwaechter geworden, was verdient er, wieviele kollegen_innen arbeiten in seinem unternehmen.............fragt man als journalist_in sowas nicht nach? lernt man doch auf der nannenschule, oder der dt. journalistenschule in muenchen....

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p-touch 29.04.2019, 13:34
3. Darun geht

Zitat von virginia
der nun rein gar nichts aussagt. was hat der mann vorher gemacht. wie ist er leibwaechter geworden, was verdient er, wieviele kollegen_innen arbeiten in seinem unternehmen.............fragt man als journalist_in sowas nicht nach? lernt man doch auf der nannenschule, oder der dt. journalistenschule in muenchen....
es in diesem Artikel überhaupt nicht. die Fragestellung lautet wie sieht der Alltag eines Leibwächters aus und nicht wie werde ich zum LW.

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Mach999 29.04.2019, 14:16
4.

Zitat von dangerman
Seine privaten Termine in Echtzeit online stellen und sich dann wundern ..... Im Promi ABC vermutlich eher weiter hinten angesiedelt.
Die Nutzung von Twitter und Instagram gehört heute zum Jobprofil eines Promis. Dazu gehört auch, dass er schreibt, wenn er auf einer Veranstaltung X in Stadt Y ist. Erstens ist das Werbung für die Veranstaltung und zweitens für den Promi selbst, denn wenn ein Promi nicht an seinem Außenbild arbeitet, ist er möglicherweise bald kein Promi mehr.

Das gilt sowohl für die Entertainment-Branche, als auch für die Politik. Beide leben von der Öffentlichkeit, und deswegen muss die Öffentlichkeit auch bedient werden. Das mögen Sie doof finden, aber so funktioniert Öffentlichkeitsarbeit heute nunmal.

Das gibt anderen Leuten nicht das Recht, einen Menschen zu bedrohen.

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stelzerdd 30.04.2019, 11:31
5. Berufsrisiko

Zitat von dangerman
„Ich werde immer häufiger von Leuten angefragt, die sich unsicher fühlen, weil ihnen irgendwelche Leute über die sozialen Medien drohen. Oder weil sie gestalkt werden. Die posten ein Foto von sich bei einem Theaterbesuch und eine halbe Stunde später stehen die Stalker dann vor dem Eingang.“ Seine privaten Termine in Echtzeit online stellen und sich dann wundern ..... Im Promi ABC vermutlich eher weiter hinten angesiedelt.
Wer meint, so wichtig zu sein, daß er aller Welt andauernd mitteilen müsse, wo er gerade ist und was er da Tolles macht - der muß sich nicht wundern, wenn Leute, die auf andere Weise krank sind, dort erscheinen.
Und dann braucht's halt Bodygards. Was die Wichtigkeit wiederum enorm steigert.
Eigentlich doch der erwünschte Effekt. Oder?

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Sinderion 01.05.2019, 15:35
6. Muss nicht sein

Ich habe auch mal einen Bodyguard getroffen. Auf seiner Visitenkarte stand "Next to God, there is no greater protector than I." Die Leute, die er beschützt hat, kennt die ganze Welt auch in hundert Jahren noch.
Nur dieser Teil mit dem unauffällig-unsichtbar-mich(er-)kenntkeiner… da hat er sich irgendwie nicht dran gehalten. Er ist selbst ziemlich berühmt und war trotzdem keinesfalls kein richtiger Personenschützer. Nur ein etwas anderer Ansatz.

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Knödeldämmerung 01.05.2019, 15:39
7. Ganz schön schwierig

Ein stocklangweiliger Job, der absolut keine Ausbildung braucht, aber dafür Training und Erfahrung, so darzustellen als hätte man seine Promotionsarbeit in Personenschutz geschrieben.

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wiesenschafler 03.05.2019, 12:58
8. Privatsphäre

Ich finde es wichtig, dass er auch die Privatsphäre seiner Kunden achtet, und nicht, wie mancher Larifari-Betraute, irgendwelche Details ausplaudert. Auch Promis steht eine Privatsphäre zu, das vergessen ganz viele allzu neugierige Fans und Neider.
Dass es zu engeren Freundschaften kam ist darum nicht verwunderlich. Die Leute wissen, dass sie sich auf ihn verlassen können, und auch in dem empfindlichen Bereich absiolute Sicherheit gewährleistet wird.

Was man aber selbst ins Internet stellt, muss man mit Sorgfalt tun! Das müssen Promis wohl oft erst lernen. Da kann man als Sicherheitsberater sicher auch einiges an unvorteilhaften Zügen verhindern, aber die Art Stalking sollte auch ernsthaft geahndet werden. Es ist nicht anständig, Prominente in der Art und Weise zu bedrängen. Aber erzähle das einem psychisch dahingehend Erkrankten - da redet man gegen Wände.

Gorillas würden als Personenschützer eh kaum taugen. Die machen lieber Blödsinn und kramen die Rucksäcke der Konzertbesucher nach Keksen durch. ;o)

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mariakar 06.05.2019, 07:31
9. Ich glaube, es war Thomas Gottschalk der mal sinngemäß

gesagt hat, erst tun die Promis alles um bekannt und erkannt zu werden und haben sie das erreicht, dann tun sie alles, um unerkannt zu sein. Ein Widerspruch, wie man sieht. Es ist bedauerlich, dass es solchen Schutz nötig macht. Aber viele Promis befördern es ja geradezu selbst, in dem sie jeden Schritt und Tritt der Öffentlichkeit kundtun.

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