Forum: Karriere
Jobs im Silicon Valley: Arbeiten in der Oase

Schluss mit Heimarbeit, alle ins Büro. Für ihren Vorstoß erntet Yahoo-Chefin Marissa Mayer Kritik im Silicon Valley. Warum eigentlich? Die Unternehmen im Tech-Eldorado bieten ein Jobumfeld, von dem viele nur träumen können. Für manchen Angestellten ist die Firma schon längst das Zuhause.

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rabbilaberer 02.03.2013, 12:49
20. Huch

Zitat von plagiatejäger
Ein Haus kann sich kaum jemand leisten. Mir gefällt Los Altos Hills und auch Atherton, so ab 5 Mio. Dollar.
Huch wie versnobt, in Sunnyvale gehts auch billiger. Wer in Silicon-Valley lebt soll sich doch die altenglische Illusion mit Schmiedeeisenlaternen aus Plastik abschminken, ist eh nur Hollywood-Kulisse.
Realistischer ist Wohnblock mit fake-mediterranem Flair.
In Deutschland zahlt man auch die letzte Hypothekenrate von der Sterbekassenversicherung.

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rabbilaberer 02.03.2013, 13:01
21. Texterei und Earsets, brabbeln und texten

Zitat von rabbilaberer
... Dagegen ist Oma noch rasiermesserscharf! Die kann sogar noch reden, nicht nur texten: GARGL, KARG, ROFL, BLOEK, LOL, LMAO, FCUK.
Mit der Texterei und den Earsets, ueber Cell vor sich hin brabbelnd, kommen mir die jungen Genies manchmal vor wie taubstumme und geistesgestoerte Steve Hawkins, am Vocoder, mit riesigem Hoergeraet, aber leider minus der Intelligenz!
Erst habe ich geglaubt die reden mit sich selbst! Und dazu sitzt im Radio Leutenant Calley (aus My Lai) an der Funkorgel! Das nennt man Techno.

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JaIchBinEs 02.03.2013, 15:19
22. Cyberspace und Bodenständigkeit

Zitat von inhabitant001
Solange der Mitarbeiter jung, ungebunden und begeisterungsfähig ist ist das alles ganz toll. Dann gibt es nichts schöneres als den ganzen Tag, und teilweise die Nacht, auf Arbeit zu verbringen und sich vom Chef ausbeuten zu lassen. Das empfindet man gar nicht so. Aber dann wird man 30, denkt über eine Familie und geordnete Verhältnisse nach, beginnt sich für andere Themen im Leben zu interessieren... und schon ist man raus. Diese tolle Arbeitswelt ist nämlich im Grunde nichts anderes als eine Ausbeutungsmaschine in denen jungen Leuten die Kreativität ausgesaugt wird. Spätestens mit 35 ist dort Schluß, so wie bei Sony-Ericsson etwa.
Was die Cyber-Unternehmen betrifft, könnten Sie Recht haben.
Es gibt aber auch die bodenständigen Mittelständler, die langlebige Software und Elektronik
für Autos, Schiffe und Anlagen liefern.
Dort fängt der Spass ab 50++ erst richtig an.
Geht dort einer weg, der 30jährige Geräte betreut hat, kann die Firma ein echtes Problem bekommen...

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rabbilaberer 02.03.2013, 15:31
23. Mensch, was ist da Cyber...

Zitat von JaIchBinEs
Was die Cyber-Unternehmen betrifft, könnten Sie Recht haben. Es gibt aber auch die bodenständigen Mittelständler, die langlebige Software und Elektronik für Autos, Schiffe und Anlagen liefern. Dort fängt der Spass ab 50++ erst richtig an. Geht dort einer weg, der 30jährige Geräte betreut hat, kann die Firma ein echtes Problem bekommen...
Mensch, was ist da Cyber mit Wohnraumvermittlung, Reklame/Such/Vermittlungsdiensten und Sozialblogs? Das ist doch saulangweilige kommerzielle Programmierung, geradezu glorifizierte COBOL-Programmierung, Transaktionsverarbeitung, Datenbasiszugriff.
Das ist doch genau das Zeug wo Programmieraffen mit heisser nadel stricken, immer schon. "Move corresponding Hutnummer to Schugroesse." "Add Hutnummer to Customercode giving Rechnungsbetrag" (using Cobol)

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lanre 02.03.2013, 18:32
24.

Zitat von d.fault
In den tollen bunten Google-Büros mit dem Überfluss an MacBooks, Legosteinen und super-schnellem Internet fehlen aber einige wichtige Dinge, die dem Auge verborgen bleiben (sollen) und deren Fehlen von dem Mitarbeitern auch nicht als solches wahrgenommen wird: Diese Dinge heißen: geregelte Arbeitszeit, Kündigungsschutz, Mindestlohn. Hat schon seinen Grund, warum die West-Coast-Firmen gerne Mitarbeiter mit indischem oder chinesischem Familienhintergrund anstellen: die kennen diese Errungenschaften nicht. Und "Programmierer-Unions" braucht man sowieso nicht, man wird ja früher oder später Millionär.
VIelleicht sollten Sie mal einsehen, dass Amerika anders funktioniert als Deutschland. Kündigungsschutz wird dort halt nicht so hoch gehandelt, so what?!

Und einen Mindestlohn braucht man in der IT Branche nicht, vor allem bei Google, die Jungs verdienen mehr als gut. Und wer gut verdient arbeitet auch gerne länger. Was vor allem die vielen Meckerheinis hier im Forum davon abhält mal richtig Geld zu verdienen und "was zu werden" ist doch, dass sie möglichst wenig dafür machen wollen. So funktionierts halt nicht...

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MerlinXX 02.03.2013, 19:53
25. Warum in die Ferne schweifen?

Ählich coole Büros gibt es auch in Deutschland, ja sogar in Hamburg - warum werden die nicht mal gezeigt? Da müssten die Spiegelreporter gar nicht weit für fahren und könnten sogar exklusive Fotos machen...

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statussymbol 02.03.2013, 23:13
26.

Zitat von d.fault
In den tollen bunten Google-Büros mit dem Überfluss an MacBooks, Legosteinen und super-schnellem Internet fehlen aber einige wichtige Dinge, die dem Auge verborgen bleiben (sollen) und deren Fehlen von dem Mitarbeitern auch nicht als solches wahrgenommen wird: Diese Dinge heißen: geregelte Arbeitszeit, Kündigungsschutz, Mindestlohn.
Ähm in den USA gibt es einen Mindestlohn. Und ein Job bei Google/Microsoft/Apple ist heiß begehrt und auch recht gut bezahlt.

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mck2 03.03.2013, 00:20
27.

Das koennen andere auch, in Sicon Valley oder anderswo:
http://youtu.be/eVq5ZzJzsis

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criticalsitizen 03.03.2013, 02:59
28. Gestern innovativ, heute tiotlangweilig und bedrohlich

denn statt neue Technolgien erfinden sie Herrschaft, Ausbeutung und Betrug, machen das Internet asynchron zur Einbahnstraße zum User als dummen Konsumenten, den man aussaugt und damit obsolet obsolet,

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pepedoc 03.03.2013, 04:27
29. Oh ja, die Firma mein Zuhause!

Schon die Einleitung ist ja abenteuerlich. "Warum eigentlich? - Für manchen die Firma schon sein Zuhause" - Genau das brauchen wir, Ausbeutung 24/7 und das beste, wenn der Aktienmarkt die Bemühungen nicht belohnt zahlt man den Mitarbeitern halt keinen Bonus. Und wenn das alle machen haben wir die nächste Berufsgruppe in Niedrigverdiener verwandelt. Glückwunsch. Um aber nicht ganz so polemisch zu sein, natürlich hat ein Büro auch Vorteile. Aber muss es immer schwarz/weiß-Denken sein. Ich denke Mischmodelle mit z.B. einem bis zwei festen Anwesenheitstagen pro Woche würden es auch tun. Und dann kann man sich zu Hause ohne Bürotratsch in die Arbeit stürzen.

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