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Jobs: "Vitamin B" ist bei jeder dritten Stelle ausschlaggebend
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Stellenbörse, Headhunter, Zeitungsannonce - wie finden Firmen neue Mitarbeiter? Am besten läuft es über persönliche Kontakte, die Erfolgsquote der Arbeitsagenturen ist mickrig.

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Rubyconacer 22.08.2017, 12:43
1. Interessant

"Die meisten" bedeuten 66% und nicht, wie genannt, 33%! Das sind beleibe nur ein Drittel, aber nicht die meisten.

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marthaimschnee 22.08.2017, 12:44
2. wenn man Bürger der ehemaligen DDR fragt

was für sie am schlimmsten an dem vergangenen Staat war, dann kommt in den meisten Fällen die Anwort "daß man an vieles nur über Vitamin B kam". Willkommen in der Vergangenheit ... auf der anderen Seite!

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marty_gi 22.08.2017, 12:44
3. Und je hoeher desto wahrscheinlicher....

Dabei wird man derzeit staendig irgendwo in Compliance-Schulungen auf Betrug, Geldwaesche, Vorteilsnahme, Bestechung usw. angehauen, und dort heisst es dann immer, dass so etwas ja garnicht sein duerfte. Aber anscheinend die Regel ist.

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Newspeak 22.08.2017, 13:00
4. ...

Die Betriebe beschweren sich also ueber zu wenig Qualifikation, zuwenige Bewerber, zu hohe Lohnforderungen, Verweigerung der Arbeitsbedingungen. Wie waere es denn da, wenn man mal darueber nachdaechte, selber auszubilden, selbst aktiv auf potentielle Bewerber zuzugehen, seine Gehaltsvorstellungen selbstkritisch zu hinterfragen und ebenso das, was man dem Bewerber bieten kann? Immer nur fordern hat noch nie zum Ziel gefuehrt. Mir scheint, es geht vielen Betrieben noch viel zu gut. Mal die eigene Arroganz ablegen und dann laeuft es auch.

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dipl.inge83 22.08.2017, 13:03
5. Mein aktueller AG (EDL)

sucht für etliche Bereiche 'händeringend' MA, stellt aber selbst nicht ein. Seit geraumer Zeit nur über die unternehmenseigene ZA-Tochter. Übernahme nach 18 Monaten möglich, falls entsprechend Leistung gezeigt wurde UND die Auftragslage gerade passt. Vitamin-B-Programme a'la MA-werben-MA gibt es, inkl. Prämien. Mir ist persönlich aber kein Fall bekannt wo dies zur Anwendung kam.

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spontanistin 22.08.2017, 13:03
6. Na so was aber auch!

Networking ist halt entscheidend - und nicht Leistung allein. Warum gibt es wohl erfolgreiche Headhunter - trotz der Agentur für Arbeit, die sich eh keinem Wettbewerb stellen muss? Und wie der Adel immer nur blaues Blut akzeptierte, akzeptiert der heutige Geldadel auch nur seinesgleichen. So differenziert sich schließlich jede Gesellschaft zur Kastengesellschaft mit undurchdringlichen Kastengrenzen. Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Weltkrieg mit vielen Toten dazwischen kommt und Blut aufgefrischt werden muss.

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santoku03 22.08.2017, 13:03
7.

Zitat von marthaimschnee
was für sie am schlimmsten an dem vergangenen Staat war, dann kommt in den meisten Fällen die Anwort "daß man an vieles nur über Vitamin B kam". Willkommen in der Vergangenheit ... auf der anderen Seite!
Na ja, mal ehrlich: Würden Sie nicht auch lieber mit jemandem zusammenarbeiten, den Sie persönlich kennen? Kann man also keinem Arbeitgeber verübeln, dass er Bewerbungen aus dem eigenen Netzwerk bevorzugt.

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grommeck 22.08.2017, 13:09
8. Unsere Arge ist ja auch da um Leute zu drangsalieren und nicht

unbedingt mit ausreichend ausgebildetem Personal bestückt, um Jobs zu vermitteln. Da müssen sich die Arbeitslosen schon selber kümmern und das wird natürlich auch gefordert und nicht gefördert. Aus der Kasse der Arge müssen sich ja auch noch die Betriebe, Aufstocker und Fortbildungsveranstalter bedienen können.

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Bondurant 22.08.2017, 13:13
9. Ungenauigkeiten.

Mit "Vitamin B" zum Job - die meisten Stellen werden über persönliche Kontakte besetzt - ...

Dass ein "persönlicher Kontakt" - also etwa ein Freund, der einem mitteilt, dass bei seiner Firma demnächst eine Stelle frei wird, am Anfang einer Bewerbung steht, die letztlich erfolgreich ist, hat wenig mit dem umgangssprachlichen "Vitamin B" zu tun. Denn damit wird im allgemeinen angedeutet, dass jemand aufgrund persönlicher Beziehungen einem anderen, i.d.R. geeigneteren, Bewerber vorgezogen wird. Was von beidem meint der Autor?

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