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Kameraüberwacher im sozialen Brennpunkt: "Ich passe auf alle auf!"
Pia Lenz/ NDR

Wie viel Kontrolle verträgt die Freiheit? Klaus Noll kann die Bewohner der Hochhaussiedlung "Hudekamp" per Kamera bis zur Wohnungstür verfolgen. Die Überwachung ist bei vielen verhasst, doch Noll, den großen Bruder am Monitor - ihn mögen die Mieter.

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csmart48 18.07.2013, 22:48
30. optional

Ich kann den Eigentümer gut verstehen. Wer will sich schon sein Eigentum durch asoziale Elemente zerstören lassen ? Jeder Mieter sollten sich im klaren das alle Reparaturen der Zerstörungen wieder auf die Miete aufgeschlagen werden. Wer damit nicht leben kann sollte sich eine andere bleibe suchen. Ach ja. Sozialerbrennpunkt. Welcher vernünftige Vermieter holt sich leute aus Problembezirken ins Haus. Nur die, die darauf aus sind das die Miete vom Staat gezahlt wird.

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sag-geschwind 18.07.2013, 23:20
31. Anders ...

Theorie - Der Ort scheint die Hölle auf Erden zu sein.

Lösung der Überwachungsfanatiker: geile Kameras überall - automatische Strafen bei automatisch erkannten Übertretungen- geil, geil, geil.

Menschliche Lösung (unkapitalistische Lösung):

Erlaubt den Menschen dort ein menschenwürdiges Leben. Bedingungsloses Grundeinkommen z.B. - oder zumindest erträgliche Mindestlöhne, damit sie sich dort wenigstens ansatzweise als Teil der deutschen Gesellschaft fühlen können, nicht nur als HartzIV-Menschenmüll. Gebt ihnen ihre Menschenwürde wieder.

Wird aber nix werden, weil elektronische Überwachung billiger ist und man die Zwangsschrauben noch viel weiter anziehen kann. Die Würde des Menschen ist im Kapitalismus absolut antastbar.

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einzelkönig 18.07.2013, 23:20
32. Ist eben so

wenn auf zu dichten Raum zuviel Menschen gepfercht werden (Tiere reagieren übrigens ähnlich auf derartige Enge).
Wohnsilos sind und bleiben ein Irrtum (den deren Architekten dank finanzieller Besserstellung nicht erleiden müssen). Überbevölkerung nebst entsprechender Karnickelpolitik oder -religion (mehr Nachkommen, unbedingt) sind der Weg in weiteres Elend. Bin jemand, der freundliches Miteinander schätzt und meide folglich derartige Stadtteile.

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Manitou-01@gmx.de 18.07.2013, 23:51
33. Unzulässig

Zitat von sudiso
irgendwie passend zu den abhörskandalen auf der ganzen Welt.ich finde solange es sich auf öffentliche Bereiche, und damit meine ich auch Hausflure in Hochhäusern, beschränkt ist das in Ordnung. Nur die Privatsphäre in den Wohnungen sollte gewahr werden, wobei man sich ja durchs Internet sowieso schon gläsern macht.
Video-Überwachung von Hausfluren ist unzulässig, es sei denn, alle Mieter haben dieser vorab zugestimmt.

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herr.schaften 19.07.2013, 08:35
34. Zweischneidig

Zitat von Newspeak
Unsinn. Wenn regelmäßig Feuer gelegt wird, braucht es keine Kameraüberwachung, sondern die Polizei.
Sie würden dann als Erster "Polizeistaat!" rufen, wenn regelmäßig bis ständig ein Polizist pro Hochhaus/ pro Wohnblock patrouillieren würde. Von den Kosten ganz zu schweigen. Ich bin auch Anhänger großer persönlicher Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit sowohl des Einzelnen, als auch der gesamten Gesellschaft. Nur wird man Assner und deren Verhalten nicht los/ weist sie effektiv in ihre Schranken, indem man ihnen größtmögliche Freiheiten/ Möglichkeiten einräumt, andere/ die Gemeinschaft nachhaltig/ permanent zu schädigen.

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loeweneule 19.07.2013, 08:38
35.

Zitat von csmart48
Ich kann den Eigentümer gut verstehen. Wer will sich schon sein Eigentum durch asoziale Elemente zerstören lassen ? Jeder Mieter sollten sich im klaren das alle Reparaturen der Zerstörungen wieder auf die Miete aufgeschlagen werden. Wer damit nicht leben kann sollte sich eine andere bleibe suchen. Ach ja. Sozialerbrennpunkt. Welcher vernünftige Vermieter holt sich leute aus Problembezirken ins Haus. Nur die, die darauf aus sind das die Miete vom Staat gezahlt wird.
Auf diese Weise können solche Vermieter wenigstens sicher sein, daß überhaupt Miete gezahlt wird. Schwieriges Thema, diese Überwachungsgeschichte. Wird natürlich am lautstarksten von Leuten kritisiert, die in gepflegt-renovierten Altbauvierteln wohnen, im Bioladen einkaufen und den umliegenden Kneipen verbieten lassen, nach 22 Uhr noch Außengastronomie zu betreiben.

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orthos 19.07.2013, 09:03
36. hmmm

Helfen Kameras gegen Vandalismus?
Oder hilft Vandalismus gegen Kameras?

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niska 19.07.2013, 09:16
37.

Zitat von sag-geschwind
Theorie - Der Ort scheint die Hölle auf Erden zu sein. Lösung der Überwachungsfanatiker: geile Kameras überall - automatische Strafen bei automatisch erkannten Übertretungen- geil, geil, geil. Menschliche Lösung (unkapitalistische Lösung): Erlaubt den Menschen dort ein menschenwürdiges Leben. Bedingungsloses Grundeinkommen z.B. - oder zumindest erträgliche Mindestlöhne, damit sie sich dort wenigstens ansatzweise als Teil der deutschen Gesellschaft fühlen können, nicht nur als HartzIV-Menschenmüll. Gebt ihnen ihre Menschenwürde wieder. Wird aber nix werden, weil elektronische Überwachung billiger ist und man die Zwangsschrauben noch viel weiter anziehen kann. Die Würde des Menschen ist im Kapitalismus absolut antastbar.
Beaufsichtigte Käfighaltung ist nicht unbedingt günstiger als Biolandhaltung. Das will man uns nur weiss machen. Es geht um Macht und Kontrolle.

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niska 19.07.2013, 09:20
38.

Zitat von mhampel
Es kommt immer auf die Vorgeschichte an. Grundsätzlich ist nämlich eine solche Überwachung nicht verboten. Wenn es schwerwiegende Vorfälle gegeben hat und der Vermieter schon erfolglos andere Maßnahmen getroffen hat, dann ist es verhältnismäßig eine Videoüberwachung zu installieren. Das Interesse die Mieter und die Immobilie zu schützen kann dann den Einzelinteressen der Mieter an Ihrer Privatheit überwiegen. Hier hat es wohl Drogenhandel, Brandstiftung und Gewaltdelikte gegeben. Das sind dann wirklich schwerwiegende Vorfälle, die eine solch harte Maßnahme rechtfertigen können, wenn sie sich regelmäßig ereignen. Wenn es aber nur ein paar Schmierereien in den Hausfluren gibt oder mal etwas gestohlen wird, rechtfertigen es nicht die Flure mit Kameras zu überwachen. Das ist halt alles eine Abwägungssache.
Einer erneuten Überprüfung dieser Verhältnisse an der aktuellen Situation steht also nichts entgegen. Es wäre verrückt, auf alle Zeit überwachen zu dürfen, nur weil es irgendwann mal eine Brandstiftung o.Ä. gab.

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Christoph 19.07.2013, 09:25
39.

Zitat von renee gelduin
Kameras zeichnen nur auf, was ohnehin jeder sehen könnte.
Jedenfalls für mich ist es ein großer Unterschied, ob das, was ich tue, nur von irgendjemandem (zufällig) gesehen werden könnte, oder ob ich gezielt, wenn auch nur an bestimmten Orten, beobachtet werde.

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