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Karriere bei Porsche: "Mit mir wird es keine Frauenquote geben"

Wo findet Porsche seinen Management-Nachwuchs? Im Interview erklärt Matthias Müller, der Chef des Autobauers, wie wichtig das Gespür der Vorstände für Talente ist. Und welche Probleme Kollegen haben, die lange im Ausland arbeiten.

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wandfarbe 24.01.2014, 09:29
1.

Richtig so! Warum sollte ein privater Konzern Menschen nach anderen Kriterien als ihrer Leistung nach auswählen?

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felisconcolor 24.01.2014, 09:35
2. interessantes

und erfrischend ehrliches Interview.
Es ist erstaunlich das ich sowas des öfteren von Porsche gewohnt bin. Im Gegensatz zu anderen Managern

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Randgruppe 24.01.2014, 10:01
3. Bei mir gibts die Frauenquote

Zitat von felisconcolor
und erfrischend ehrliches Interview. Es ist erstaunlich das ich sowas des öfteren von Porsche gewohnt bin. Im Gegensatz zu anderen Managern
Allerdings habe ich die Quote nur innerhalb der Familie durchgesetzt, sprich die Positionen Ehefrau und Tochter mit Frauen besetzt. Sonst gehts bei mir nach der Leistung: die Waschmaschine, der Fernseher, das Auto.
Ansonsten hatte ich nie einen Porsche, werde nie einen besitzen und finde die Firma trotzdem sehr gut. Dort ziehen Alle an einem Strang und der Erfolg zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Mit Hungerlöhnen ist die FA auch noch nicht aufgefallen und wenn ich das passende Alter und die gesuchte Qualifikation hätte... Aber nur in Leipzig. BaWü ist mir zu kompliziert.

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schwarzwälderin_ 24.01.2014, 10:03
4. Eine sehr konservative...

Einstellung und ein Führungskonzept von vorgestern, nicht nur zur Förderung von Frauen, sondern auch in allen anderen Punkten. Genauso haben Interviews mit anderen Vorständen vor 20 Jahren ausgesehen.
Porsche profitiert von Fachkräften, die es aufgrund der Produkte in die Firma zieht. Wir werden in der Zukunft sehen, ob das reicht.

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SchneiderG 24.01.2014, 10:18
5.

Zitat von sysop
Etwas irritiert mich in seinem Lebenslauf:

1953 Juni, geboren

1974 Studium beginn

13 Jahre bis zum Abitur
3 Jahre Lehre mit Lehrzeitverkürzung, normal sind 3,5 Jahre
?? Jahre gearbeitet u.a. in der Schicht
?? Bundeswehr ? (vermutlich nicht)

Irgendwie fehlen mir da 2-3 Jahre, da ich davon ausgehe, er ist nicht 3 oder 4 zur Schule gekommen.

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smart75 24.01.2014, 10:25
6. Sehr gut

Gute, gesunde und klare Einstellung zur Entdeckung und Entwicklung von Talenten. Tolle Firma, super Produkt und klasse Management. Frauenquote ist mittlerweile so alt und durch und bringt beiden Seiten nichts. Es geht einzig um die Leistung, Fach- und Sozialkompetenz!

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axelkilian 24.01.2014, 10:26
7. Frauenqoute heisst:

Die Realität mit Gewalt an die eigenen Wunschvorstellungen anpassen.

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SchneiderG 24.01.2014, 10:28
8.

Zitat von schwarzwälderin_
Einstellung und ein Führungskonzept von vorgestern, nicht nur zur Förderung von Frauen, sondern auch in allen anderen Punkten. Genauso haben Interviews mit anderen Vorständen vor 20 Jahren ausgesehen. Porsche profitiert von Fachkräften, die es aufgrund der Produkte in die Firma zieht. Wir werden in der Zukunft sehen, ob das reicht.
Ich bin auch etwas konservativ eingestellt und halte absolut nichts von einer Frauenquote. Bei mir in einem technischen Betrieb sind Führungs-Mitarbeiter ausschlieslich nach ihrer Qualifikation und zum Team passend eingestellt worden.
Das Ergebnis meiner Einstellungspraxis im Verhältnis ist 50% zu 50%, wobei auch technische Stellen von Frauen besetzt sind.
Das Ergebnis über 20 Jahre war nur positiv. Ich wünschte mir mehr Frauen aus dem technischen Bereich in Führungsstellen. Sind zuverlässiger als meine männlichen Kolegen.

Wenn ich die Firma (ist im aussereuropäischen Ausland) altersbedingt verlassen sollte werde ich der deutschen GF empfehlen eine Frau aus meinem Team als meine Nachfolgerin zu nehmen.

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Pius 24.01.2014, 10:30
9. ...finde ich gut

[...]Die Entwicklung geht nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben. Es ist doch eine demografische Aufgabe: Je mehr Frauen zum Beispiel MINT-Fächer studieren, desto häufiger werden sie die oberen Stufen der Karriereleiter erreichen. Gerade im mittleren Management sind wir da gut aufgestellt.[...]
Diese Aussage finde ich prima, wir brauchen keine Quotenfrauen. Wir brauchen eine angemessene Förderung ALLER Mitarbeiter. Vor allem auch im familiären Bereich, nur so kann es gehen. Ich bin Dipl. Infometikerin und absolut gegen die Frauenquote. Ich möchte meine Stellen bekommen weil ich gut bin und nicht weil eine Frau gebraucht wird.

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