Forum: Karriere
Karriere-Tipps: Alle schuften bei uns bis zum Umfallen. Muss ich mitmachen?
imago

Wo bin ich hier gelandet? In einer Firma voller Workaholics kann man sich dem Arbeitswahn schwer entziehen. Svenja Hofert hilft und sagt, wie man Verbündete findet. Und wann man besser geht.

Seite 1 von 11
abby_thur 14.07.2015, 06:22
1.

"Mitunter ist dann die eigene Kündigung die beste Lösung, selbst wenn sie drei Monate Sperre beim Arbeitslosengeld bedeutet."

Das ist wohl der schlechteste Rat den ich seit langem gehört habe.
Was isst man denn da so 3 Monate lang, was nichts kostet?
Wie bezahlt sich die Bude?

Beitrag melden
warum_denkt_keiner_nach? 14.07.2015, 06:29
2. Schon mal in einem Unternehmen gewesen?

Man fragt sich schon, ob die Beraterin schon mal in einem Unternehmen gewesen ist. Der Druck zum "Arbeiten rund um die Uhr" kommt doch fast immer vom Chef. Und wenn man in so ein Unternehmen kommt, so übersteht man die Probezeit nicht, wenn man nicht mitmacht. Mit der Suche nach Verbündeten oder Teamwechsel ist es also Essig. Bleibt nur gehen und, das hat die Autorin vergessen, eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Arbeitszeitgesetz.

Beitrag melden
neswlf88 14.07.2015, 06:40
3. rumprobieren

Einfach mal rumprobieren, welches Arbeitsumfeld einem am besten zusagt... schön wärs.

Nicht jeder kann sich den Luxus leisten, durch jahrelanges Rumprobieren nach seiner wahren Berufung und dem "perfekten Job" zu suchen.

Es soll auch Leute geben, die daheim Kinder zu ernähren und monatliche Raten abzubezahlen haben. Ständiges Kündigen & Neuanfangen ist da ein realitätsferner Ratschlag.

Beitrag melden
Khaled 14.07.2015, 06:45
4. Selber schuld

Wer allen Ernstes bis 22 Uhr arbeitet, und das auch noch wochenlang, und sogar noch am Wochenende, ist vermutlich in einem Irrenhaus bzw. bei einem Sklavenhalter gelandet und hat bei der Planung der "Karriere" jedenfalls irgend etwas gründlich falsch gemacht.

Beitrag melden
joG 14.07.2015, 06:46
5. Natürlich muss man nicht mitmachen. ....

....sollte aber wissen, dass ein anderer mit 14 Stunden Arbeit eventuell mehr geleistet haben wird als der, der 7 1/2 Stunden etwas tut.

Beitrag melden
anderermeinung 14.07.2015, 06:51
6. Sperre beim Arbeitslosengeld

Also wenn in der beschriebenen Firma auch beizeiten mit dem Arbeiten begonnen wird (und die Pausen sich in Grenzen halten), sind die Arbeitszeiten länger als gesetzlich erlaubt. Dann sollte es keine Sperre beim Arbeitslosengeld geben.

Beitrag melden
ketzer2000 14.07.2015, 06:58
7. Problem bekannt

Vor Gruppendynamik kann man sich kaum wehren. Es ist vollkommen unrealistisch zu glauben, wenn Kollegen bis 22:00 Uhr arbeiten oder am Wochenende man könne da nicht mitmachen ohne gravierende Nachteile wie z.B. dass man keine Informationen mehr bekommt.
Wenn dauerhaft gegen den Arbeitsschutz verstoßen wird, Überschreitung der täglichen und wochentlichen Höchstarbeitszeit, kann man einmal zum Chef gehen und wenn dass nichts hilft, muss man sich entscheiden, ob man in der Mühle bleibt oder kündigt.
Es ist "chic" in bestimmten Branchen, wie z.B. Beratungsfirmen, für einen Auftrag quasi "rund um die Uhr" zu arbeiten. Die Aufträge sind vom Auftraggeber und Terminplan auch so ausgelegt. Das kann man ein paar Jahre machen, aber ohne bleibenden Schaden nicht das ganze Leben lang. Dass man sein Leben lang eine gewisse Schlagzahl braucht, ist o.k.! Solche Fälle sind mir auch bekannt, dass Manager im Ruhestand einfach privat weiter machen, aber ob man das generalisieren kann und welche gesundheitlichen Folgen das hat ... . Den Arbeitsschutz gibt es sicherlich nicht umsonst!

Beitrag melden
thomas_gr 14.07.2015, 07:12
8.

Heutzutage muss einer den Job von 3-5 Leuten machen. Das nennt sich in Deutschland Produktivität

Beitrag melden
adventzolaus 14.07.2015, 07:42
9. Lückenhafte Argumentation

Vielleicht sollte man einfach erwähnen, dass es sehr strikte Vorgaben des Gesetzgebers gibt, die jeder Arbeitgeber einzuhalten hat. Dort sind Pausenzeiten, maximale tägliche und w?chentliche Arbeitszeiten, sowie Sonntagsarbeit klar geregelt. Dann gibt es in diesem Artikel plötzlich keine "low performer", sondern nen Chef der wegen Verstoßes gegen das Arbeitszeitgesetz mit einem Bein im Knast steht.

Beitrag melden
Seite 1 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!