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Karrierechancen: Je hübscher, desto höher das Gehalt
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Lange Beine, schlanke Taille, feines Gesicht - Frauen mit Model-Maßen verdienen mehr als Mollige mit Rubens-Figur. Eine Studie zeigt: Als die attraktivsten Mitarbeiter gelten ausgerechnet Beamte.

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demokratie-troll 10.07.2015, 12:14
1. Aufschrei der Häßlichen und Dummen

Zitat: "Schöne Frauen verdienen in Deutschland rund 20 Prozent mehr als der Durchschnitt."

Die Benachteiligung der Häßlichen und Dummen ist ein Menschheitsanliegen, dass mit großer Intensität betrieben wird. Dass Schönheit wie Fachismus funktioniert ist bekannt.

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sunsan 10.07.2015, 12:19
2. Die Ergebnisse der Studie kann ich nur bestätigen

Hab bis vor kurzem bei einer Firma gearbeitet, an deren Spitze eine gutaussehende schlanke junge Frau arbeitet.Ihr Erfolg basierte aber grösstenteils nur darauf, dass junge männliche Fachinformatiker ihr wie läufige Hunde hinterherhechelten. Sie selbst war fachlich unterer Durchschnitt und hat sich sogar immer dumm gestellt, wenn z.B. jemand von der Zentrale gekündigt wurde, in dem Sinne, als hätte sie davon vorab nichts gewusst. In Wirklichkeit ist sie eine falsche Schlange. So läuft das heutzutage.

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canUCme 10.07.2015, 12:28
3. Bilder haben auf ...

... Bewerbungen nichts zu suchen. Es reicht völlig, wenn der Personalmensch den Bewerber bei einem Gespräch kennenlernt. Auch dann sind Präferenzen oder Ressentiments aufgrund von Äusserlichkeiten nicht auszuschliessen - bei der Begegnung wirkt aber simultan die Gesamtpersönlichkeit des Bewerbers, seine Umgangsformen, die Stimme, die sprachliche Gewandheit usw.. Der erste Eindruck fußt dadurch auf einer wesentlich breiteren sinnlichen Basis und kann sofort durch Fachkompetenz, Erfahrung und Interesse positiv gefestigt werden.

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fridericus1 10.07.2015, 12:31
4. Darum ...

... sollten Arbeitgeber bei Ausschreibungen auf die Einreichung von Fotos ausdrücklich verzichten, damit nicht notgeile alte Säcke in der Personalabteilungen unter dem Motto "'Boah, die Schnitte möchte ich mal live sehen" die Auswahl versauen.

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bullimoped 10.07.2015, 12:50
5. Selten so gelacht

Leider ist das so. Oder sind die Frontfrauen und Männer aller Fernsehsender eher hässlich?
Allerdings der Seitehieb auf Beamte des mittleren Dienstes zeugt von totaler Unkenntnis der Gehaltsstrukturen.
Zeit vielleicht, aber genügend Geld?
Wenn ich die Wahl habe, einen von zwei annähernd gleich qualifizierten
Bewerbern auszuwählen, welchen würden die meisten nehmen? Eben. War doch schon immer so.

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darkmattenergy 10.07.2015, 12:51
6. Da wird die Quote 2.0 bereits ungeduldig in den Startlöchern scharren, um erneut alles erneut gerechter zu gestalten

Bspw. in dem die momentanen Garantiequoten zur sachentscheidungsfreien Bevorzugung, zukünftig zusätzlich "Proportions-gemäß", d.h. mindestens um das Quadrat des den eigenen Body-Maß-Indexes, vergrößert werden.

Lediglich mangelnde Fähigkeiten mit der Quote auszuhebeln ist gewiß nicht das Ziel quotierter Sonderförderung!

Und demnächst noch negative Schwingungen der eigenen Erscheinung durch erweiterte Zahlenspielereien auszubügeln gewiß auch nur der nächste Schritt zum eigenleistungsfrei quotiertem Glück.

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Amerikanski1234 10.07.2015, 12:52
7.

Klare Sache, wir brauchen eine Quote für hässliche Frauen. Einmal jährlich sollten alle sich auf Arbeitssuche befindlichen Frauen zum Amtsarzt geladen werden, der dann eine Punktzahl entsprechend dem Aussehen vergibt. Je hässlicher, je höher die Punktzahl, umso höher die Jobaussichten.

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Ruhrgirl 10.07.2015, 12:53
8. Diese Verallgemeinerungen

regen mich auf. 1. Warum ist dick eigentlich gleich häßlich? Und auch dick selbst ist heutzutage relativ, wenn man Größe 42, was früher eine normale Größe war, jetzt in Übergrößenläden kaufen muss. 2. Die häßlichen und die dummen - aha, all das ist also gleichzusetzen. Haben wir denn noch immer nichts dazugelernt? Wir reden von Integration, Inklusion, etc. Aber Dicksein ist inzwischen schlimmer als behindert sein. Dicke Menschen können vielleicht etwas dafür, dass sie so sind, aber oft ist es auch ein Aufschrei der Seele, sie sind meist eher zarter besaitet als die dünnen, auch wenn sie nicht so wirken. Und als letztes: nein, Dicke sind nicht häufiger krank. Sie halten eher noch die Fahne hoch, wenn die Dünnen sich schon mehrfach krank gemeldet haben. Letzteres ist eigene Erfahrung.

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kurzschlussingenieur 10.07.2015, 12:54
9. Schon richtig

Das die Grundaussage des Artikels schon ihre Berechtigung zu haben scheint kann denke ich jeder selbst nachvollziehen. Aber, wiedereinmal frage ich mich, was das für Scheinwissenschaftler sind. Im letzten Satz liegt doch der Hase im Pfeffer: "Denkbar sei aber auch, dass Beamte einfach das nötige Geld und genügend Zeit haben, um sich der Körperpflege zu widmen. " Davon mal abgesehen, dass hier wiedermal der faule Beamte dargestellt wird, der Satz lässt sich erweitern. Vielleicht liegt der Zusammenhang, zumindest im späteren Berufsleben, ja darin, dass hohes Gehalt=Gute Ernährung, Guter Job=Zeit/Planungsmöglichkeiten für Sport/gesundes Leben? Korrelation und Kausalität! In solchen Artikel/Studien scheint mir sogut wie nie in Betracht gezogen zu werden, dass der Zusammenhang eben auch anders herum sein kann, oder das zumindest eine Rückkopplung möglich ist: Als Kind dick->schlechter Job->im Alter keine vergleichbare Chance das "dick sein" zu korrigieren wie evtl. besser verdienende Kollegen. ODer vielleicht gibts ja gemeinsame Ursachen für dick und schüchtern. Gestörter Hormonhaushalt z.B. Ich will hier keinesfalls die optischen Abweichler vom Schönheitsideal reinwaschen, das haben viele garnicht nötig, aber wenn man den letzten Satz des Artikel liest so scheint einem zumindest, das der Gedanke einer vertauschten Kausalität hier während der Studie nicht aufgetaucht ist und ohne solch eine Betrachtung ist doch die ganze Studie sinnlos. Leider fallen mir auf Anhieb einige hiesige Artikel ein in denen solche Überlegungen nicht ausreichend angestellt wurden.

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