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Karrierefrauen: "Der Erfolg war mein Motor"

Im Weltkonzern stieg Michaela Bürger auf, zog dabei ein Kind groß, gründete nebenher eine Schule. Nach 20 Jahren als begeisterte "Siemensianerin" kündigte sie - nur eine Stufe unterhalb des Vorstands. Warum?

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sitiwati 13.02.2015, 07:27
1. ich denke, einfach

zu gut, und nachdem man Manager wie Kleinfeld geholt hat, ging die ganze 100jährige Siemensphilosophie? eh den Bach runter, das waren die Totengräber !

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trirop 13.02.2015, 07:59
2. An diesen Leuten geht Siemens kaputt

An diesen Leuten geht Siemens kaputt, karrieregeile Betriebswirte (FH) und Juristen, von Technik keine Ahnung. Sie wandern von einem Geschäftsbereich, der dann verkauft wird, zum anderen Geschäftsbereich von Siemens und verrichten dort ihr zerstörerisches Werk. Es fehlt diesen Leuten einfach der Sachverstand und die Praxiserfahrung. Fehlt Ihnen das Netzwerk in dem Geschäftsbereich, werden sie mit einer großen Abfindung entlassen.Es war einer der größten Fehlentschidungen des Juristen und Volkswirtes Herr von Pierer, dass nur noch Vertriebler bei Siemens Karriere machen können. Frustrierte Techniker und Ingenieure haben bei Siemens innerlich gekündigt oder gleich einen neuen Job gesucht.

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101.152575 13.02.2015, 08:23
3. toller beitrag - aber das spielt halt in D-land + SIEMENS!

Tolle Frau und eine die man sofort mögen muss! Meine Damen-Welt im www-business ( nordic company! ) war fast ebenso - wir waren ca. 48 % female + der rest ! Meine Ladies im Team waren unser "schlechtes Gewissen" und die Diszipliniererinnen..Aus D-land kommend in 1992... war ich erstens "neugierig" - hatte ja immer nur die Alice Schw... im Gedächtnis - aber bei den unternschiedl. Kulturen mit dem besten Futter ging es immer perfect.. my idea was full accepted ... "hund-wurst-methode" ... der Bonus war uns sicher... denn ich "hängte" die Würste für jeden... in the end... my saying was... I`m only so successful as the lowest in our preformance... means .. don`t excuse for ... ask direct when problems rise up... everybody MUST support you... it was a success-story over years... and today the yearly greatings at christmas time to me...( in retirement..)

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silentio79 13.02.2015, 08:39
4. Respekt

"Es kam der Tag mit dem lähmenden Gefühl: Meine Wertvorstellungen und die der Konzernleitung stimmten nicht mehr überein. Ich kündigte."

Respekt für diesen Schritt. Das taugt zum Vorbild.

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privado 13.02.2015, 08:39
5. FH Diplom...

...mit "summa cum laude"? Wo gibt´s denn sowas? Die Geschichte von Frau Bürger liest sich ganz spannend, ist aber an vielen Stellen sehr geschönt, wie ich finde.

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trompetenmann 13.02.2015, 08:53
6. Erfolg schön und gut...

Aber wo bleibt das Leben? Niemand bringt einem die Jugend zurück. Wer mit 21 schon so ins Berufsleben startet, hat der nicht etwas vom Leben versäumt?
Und zur perfekten Bilderbuchleben gehört eben auch ein Kind, auch wenn eigentlich keine Zeit dafür ist.

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whostalking 13.02.2015, 09:03
7. Genau

Zitat von trirop
An diesen Leuten geht Siemens kaputt, karrieregeile Betriebswirte (FH) und Juristen, von Technik keine Ahnung. Sie wandern von einem Geschäftsbereich, der dann verkauft wird, zum anderen Geschäftsbereich von Siemens und verrichten dort ihr......
Genau auf dem Punkt gebracht; diese Technikfremdheit des Management kann man bei allen strauchelnden traditionellen Industrieunternhemen finden.
Lustig ist auch folgende Aussage: "Jeder neue Chef musste aufs Neue überzeugt werden." Das ganze wird dann noch so hingestellt, als ob das ein frauenspezifisches Problem wäre; willkommen im Leben, wo jeder seine neuen (wie auch immer gearteten) Kontake erstmal von sich überzeugen muss.

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spontanistin 13.02.2015, 09:32
8. Wertvorstellungen?

Um welche (persönlichen) Wertvorstellungen geht es denn nun? Die Wertvorstellungen eines supranationalen Unternehmens in einem globalisierten Wettbewerbsumfeld sind doch jedem bekannt: Profitmaximierung - ungeachtet der schönen Worte der PR-Unternehmensphilosophie. "Eigentum verpflichtet" und "Soziale Marktwirtschaft" sind ebensolche Wertvorstellungen zur Ruhigstellung der Ausgebeuteten! Und die Mentor-losen Karrieregeilen beuten sich dazu noch selber aus! Schöne Welt!

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Wirbelwind 13.02.2015, 09:43
9. Ursache und Wirkung

Zitat von whostalking
diese Technikfremdheit des Management kann man bei allen strauchelnden traditionellen Industrieunternhemen finden.
Auch wenn es da sicherlich eine Korrelation gibt: Ursache und Wirkung sind nicht ganz so offensichtlich wie von Ihnen unterstellt. Denn oftmals ist es auch so, dass sich solche Unternehmen bereits in Schieflage befanden, wenn Vertrieb und/oder Controlling das Ruder übernehmen. Meist ist es so, dass die Techniker das Sagen haben, solange sich ein Unternehmen auf Wachstumskurs befindet. Wenn ein Unternehmen aber z.B. mit Marktsättigungseffekten zu kämpfen hat, dann gewinnt natürlich der Vertrieb an Bedeutung, und wenn ein Unternehmen ein gravierendes Kostenproblem hat, dann gewinnt das Controlling an Bedeutung. Das ist ja nun durchaus nachvollziehbar und logisch.

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