Forum: Karriere
Karrierefrauen: Nichts wie raus

Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.

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jocurt 29.08.2011, 11:02
1. ja Ja die leidige Partnersuche und das Alter

Zitat von sysop
Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.
Es ist für eine "oben" stehende Frau nun mal schwer dem recht verbreiteten Kalkül zu folgen:" ich suche mir meinen Partner oben".
(uncharmante Bezeichungen dazu spare ich mir hier)
Das ist der/die, die dann den Absturz auffangen muss. Im klassischen Rollenmodell kein Problem und fest verdrahtet, im neuen Frauenmodell schon ein Problem.
Viele der Hirngeburten ala Alice Schwatzer erledigen sich duch 100.000 Jahre Biologie des Menschen von ganz allein.

Jeder/Jede soll das Recht auf hohe Posten haben, keine Frage, aber er/sie soll die Folgen gleichBERECHTIGT TRAGEN.

Es ist ein Recht auf Posten nicht eine 50% PFLICHT.

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Martin Franck 29.08.2011, 11:08
2. Wieder ein Beweis dafür

Karriere und Famillie zusammen geht nicht. Und warum wundern sich nur die Politiker, dass sie einen auffordern sich beruflich anzustrengen, um voran zu kommen, und dabei so wenige Kinder geboren werden?

Wo leben denn unsere Politiker?

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det1959 29.08.2011, 11:14
3. Unbedeutendes Thema

Hier handelt es sich wieder mal um ein medial inszeniertes Thema, dem eine angebliche gesamtgesellschaftliche Relevanz angedichtet wird, in Wahrheit aber - wenn überhaupt - für 1% der Bevölkerung von Belang ist.
Den meisten Beschäftigten in den Irrenanstalten, welche hierzulande als Unternehmen bezeichnet werden ist es doch völlig schnurz, ob es Männer oder Frauen sind, welche mit ihren hirnrissigen Entscheidungen dazu beitragen, daß hier immer mehr Arbeitnehmer in den Wahnsinn getrieben werden.
Ich frage mich nur, warum dieses unbedeutende Thema immer wieder durch die Medien gezerrt wird.

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lalito 29.08.2011, 11:15
4. Soso

Opfer mit Kalkül. Wie geht das genau zusammen?

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jocurt 29.08.2011, 11:20
5. Sie leben auf dem Ursula Planeten im von der Leyen Universum

Zitat von Martin Franck
Karriere und Famillie zusammen geht nicht. Und warum wundern sich nur die Politiker, dass sie einen auffordern sich beruflich anzustrengen, um voran zu kommen, und dabei so wenige Kinder geboren werden? Wo leben denn unsere Politiker?
mit genug Geld für Kindermädchen, wie es schon früher an Höfen der Adligen Norm war.
Heutzutage, wo das "normale Volk" mit dem Bildungsstand des Adels (produktionstechnisch erforderlich) aber dem Einkommen eines Tagelöhners (Als Relation, bitte nicht wieder von geneigten Foristen als Absolutwert gegenüber Steinzeit oder Bronzezeit)existiert, klappt das nicht.

Indirekt bewiesen durch die Sarrazin-These:" Die Falschen kriegen die Kinder".
Keine sichtbare verbesserte Lebensprognose keine Kinder. So simpel ist der Mensch seit der Steinzeit gestrickt. Und es klappt heute noch.

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sprechweise 29.08.2011, 11:21
6. Peterprinzip für Frauen

Zitat von sysop
Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.
Wer kennt es noch, das Peter Prinzip?
Aufstieg bis die Position der Inkompetenz erreicht ist.
Vielleicht sollte eine weibliche Form dafür geschrieben werden? Vielleicht das Petra-Prinzip?
Aufstieg bis die Position der Unzufriedenheit erreicht ist.

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mmueller60 29.08.2011, 11:26
7. x

Seufz. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Zitat von
Sie blicken ernüchtert auf ihre Laufbahnen zurück und sind vielfach der Ansicht, dass sich ihre beruflichen Anstrengungen nicht ausgezahlt haben. Etliche planen einen radikalen Kurswechsel und wollen ihre Unternehmen verlassen.
Das ist doch nicht frauenspezifisch, bei Männern ist es genauso.

Zitat von
Allerdings zahlten sie privat einen höheren Preis als Männer ihrer Generation, hat Autorin Funken festgestellt: Die Mehrheit der befragten Managerinnen hat keine Kinder und lebt überdies in unkonventionellen und teils anstrengenden Beziehungen. Der Anteil der Doppelkarrieren und der getrennten Wohnsitze ist hoch.
Es ist eine Frechheit, die mangelnde Flexibilität der Managerdamen auch noch als Nachteil hinzustellen. Karrieremänner bringen hier einfach das Opfer, eine Hausfrau zu heiraten. Frauen dagegen heiraten mindestens gleichgestellt. Logisch, daß sie dann keinen "mit-umziehenden" Ehemann haben, wenn ein Ortswechsel ansteht. Männer hätten den selben Nachteil mit einer ebenbürtig karrierehabenden Ehefrau. Und Männer müssen bei Karriere ebenso auf Kinder verzichten. Sicher nicht komplett, sondern "nur" in Hinblick darauf, daß sie die Kinder nie sehen - aber die selbe Möglichkeit hätte die Frau auch, wenn sie eben keinen anderen Karrieristen heiratet. Will sie aber nicht, siehe oben.

Zitat von
So macht sich in der Lebensmitte Bitterkeit breit. "Das Erreichte steht aus Sicht der Frauen häufig in keinem Zusammenhang zu den erbrachten Opfern", fasst Funken die Stimmung zusammen. "Das niederschmetternde Fazit lautet: No return on investment", der Einsatz zahlt sich nicht aus.
Und für Männer doch, oder wie? Männer sind exakt in der selben Position, aber für die Damen darf es dann doch der Aufstieg ohne jegliche Nachteile sein.

Zitat von
Nur eine Minderheit gibt an, sie habe ihre Karriere strategisch geplant. Typischerweise suchten sich die Frauen "interessante Aufgaben", in denen sie sich entfalten konnten. Bei den meisten bildeten sich erst in der zweiten Lebenshälfte - ab 40 - Ambitionen auf höchste Führungsämter heraus. Da war es bereits zu spät.
Da haben die beschriebenen Damen das unverschämte Glück, mit DIESER Haltung Karriere gemacht zu haben - bzw. sind von Förderungen nach oben gehievt worden - und wagen es auch noch sich zu beschweren, daß sie nicht GANZ oben sind, also in den Top-50 der Nation?

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Meshada 29.08.2011, 11:28
8. .

Zitat von jocurt
Viele der Hirngeburten ala Alice Schwatzer erledigen sich duch 100.000 Jahre Biologie des Menschen von ganz allein.
nicht, die Biologie hat da so ziemlich garkeinen Einfluß. Biologisch wäre eine matriarchaische Lebensweise naheliegender, wie sie auch bei vielen Affenarten auftritt.
Wollen viele nur nicht wahrhaben.
Warum also soviel Angst vor Gleichberechtigung?

Zitat von
Jeder/Jede soll das Recht auf hohe Posten haben, keine Frage, aber er/sie soll die Folgen gleichBERECHTIGT TRAGEN.
Richtig. Warum aber tragen die Folgen nur die Frauen, nicht auch Männer?

Zitat von
Karriere und Famillie zusammen geht nicht
Blödsinn. Beide Partner- egal ob Mann und Frau oder meinetwegen Mann und Mann - müssen sich nur die Aufgaben teilen.

Dann funktioniert das sehr gut, wie man in anderen Ländern auch sieht. In Deutschland sind wir, was das Frauenbild angeht, nur sehr rückständig, näher an Japan als am Rest Europas. Frauen haben deshalb mit Karriere und Familie ein Problem, weil von Frauen erwartet wird, dass sie neben der Karriere auch im Haushalt alles machen. NATÜRLICH ist das zuviel. Deshalb sollte sich ein Paar Arbeit auch sinnvoll und gleichmäßig teilen.

Bei Frau-Frau oder Mann-Mann Beziehungen funktioniert das bekanntlich sehr gut. Warum fällt vielen Männern dann ein Zacken aus der "Krone", das bei einer Frau zu machen?

Einfach deshalb, weil Deutschland da noch sehr rückständig ist. Deshalb.

In 30 Jahren wird das sich geändert haben, das lächerlich rückständige Männerbild ist ja jetzt schon dabei, sich zu ändern. Gut so.

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Olaf 29.08.2011, 11:28
9. .

Zitat von sysop
Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.
Erinnert mich an die Geschichte von der "Frau des Fischers". Jeder gesellschaftliche Aufstieg verlor nach kurzer Zeit seinen Reiz, die Frau blieb unzufrieden mit ihrem Leben, egal wie weit sie Aufstieg.

Und Schuld war natürlich immer der Mann.

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