Forum: Karriere
Karrierefrauen: Nichts wie raus

Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.

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unterländer 29.08.2011, 20:32
60. Netter Versuch

Zitat von matteo51
Nee. das ist nicht so einfach. ich bin genau so eine frau, wie in diesem artikel/studie beschrieben. meine erfahrung, und die einiger weiblicher "karrierefrauen"-freundinnen, ist, dass die männer frauen, die karriereorientiert sind, bzw. ehrgeizig im beruf, interessiert, leistungsorientiert im job, nicht als partnerin wollen, weil....? zu anstrengend, zu unbequem, zu wenig anbetend...zu schwierig.
Und Sie? Hätten Sie oder Ihre Freundinnen denn den Packer, Staplerfahrer oder Büroboten zum Partner haben wollen? Wenn Sie natürlich nur in den oberen Etagen suchen, dann sinken die Chancen auf einen Treffer. Einfach deshalb, weil - so schlimm sich das anhört - der erfolgreiche Mann eben eine größere Auswahl hat. Und er hat den Vorteil gegenüber der erfolgreichen Frau, dass es ihm nichts ausmacht, ihn geradzu anzieht, wenn seine Partnerin nicht so erfolgreich ist wie er. Die erfolgreichen Frauen müssen ihr "Beuteschema" eben auch erweitern, dann klappt's vielleicht.

Schauen Sie einfach die Partnerschaften unserer Promis, Schauspieler und Politiker an. Ich kenne außer Herrn Sauer (dem Gatten von Frau Merkel) keine Partner der Frauen, die beruflich oder gesellschaftlich unter ihren Lebensgefährtinnen stehen.

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neoptolemos 29.08.2011, 20:37
61. *

Zitat von christian_walter
Ich bin seit uber 5 Jahren mit einer ehemaligen Karrierefrau mit entsprechendem Selbstbewusstsein verheiratet. … Ich freu mich darueber, dass es ihr gefaellt und sie mehr Zeit fuer sich und natuerlich auch mich hat, etc..
Witzige Geschichte. Aus der tollen Karrierefrau wurde flugs wieder das vom Mann ausgehaltene Hascherl. Und der Mann freut sich über ihre freie Zeit, während er die Kohle ranschleppt. Das muss Liebe sein.

Ich frag mich nur, wie die Reaktion wäre, wenn die Geschlechterrollen vertauscht wären:

Etwa so:

Angestellte im öffentlichen Dienst lernt Geschäftsführer Anfang 50 kennen, der 3mal so viel verdient wie sie. Nachdem sie zusammen sind, gibt er seinen Job auf, um nur noch von ihrer Kohle zu leben. Endlich hat er Zeit für sich, und auch seine Frau freut sich für ihn, wenn sie jeden Morgen um 7:15 das Haus verlässt, um arbeiten zu gehen.

Lach.

Ich denke mal, die übliche Bezeichnung für eine solche Existenz würde mit „P“ anfangen und mit „arasit“ aufhören.

Hoppla!

Natürlich nur bei einem Mann, oder?

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neoptolemos 29.08.2011, 20:45
62. *

Zitat von unterländer
Einfach deshalb, weil - so schlimm sich das anhört - der erfolgreiche Mann eben eine größere Auswahl hat. Und er hat den Vorteil gegenüber der erfolgreichen Frau, dass es ihm nichts ausmacht, ihn geradzu anzieht, wenn seine Partnerin nicht so erfolgreich ist wie er. .
Vor allem interessiert den erfolgreichen Mann, dass seine Frau gut aussieht (Stichwort: „Spielerfrauen“) Gilt bis rauf zum Bundespräsidenten.

Also: Der erfolgreiche Mann sucht seine Partnerin unter den Hübschen, die AUCH intelligent und erfolgreich sein dürfen aber nie umgekehrt.

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SasX 29.08.2011, 20:58
63. -

Zitat von suai
Es gibt z.B. in Frankreich durchaus viele erfolgreiche Frauen, die bessere Männer abkriegen als diese weiblichen deutschen Frauen
Dann wünsche ich denen viel Erfolg. Man kann lamentieren, quängeln und maulen, wie man möchte. Man kann auch gerne den anderen als sonstwie angeblich altmodisch und überholt bezeichnen und sich selbst als wer weiß wie fortschrittlich ansehen. Das alles wird die Natur nicht ändern. Und damit auch nicht das jeweilige Beuteschema der Beteiligten. Nicht umsonst sind Karrierefrauen und Hartz-4-Männer die größten Single-Gruppen.

Was jemand nicht anziehend findet, wird eben verschmäht.

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unsinkbar2 29.08.2011, 21:10
64. zu spät für Kinder

Der eigentliche Knackpunkt ist hier "meist keine Kinder" also auf Kinder verzichtet. Das müssen Männer nicht. Männer sind auch meist nicht allein. Und dann noch Aussicht auf weitere 15 Jahre Arbeiten, da würde ich mich auch fragen wozu das Ganze..

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grabowa 29.08.2011, 22:09
65. Chromosomen

Am besten gefällt mir eigentlich, dass es in dem Artikel heute Morgen noch hieß "y-Chromosomen-Trägerinnen", was mir ein müdes Lächeln ins Gesicht zauberte. Heute Abend heißt es richtig xx. Hat mal jemand Korrektur gelesen, wa?

Ansonsten gilt für die Beiträge im Forum mal wieder: so reaktionär, wie erwartet.

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underdog 30.08.2011, 00:40
66. Der kleine Unterschied

Das Streben nach Geld, Macht, Einfluss ist bei Männern idR bewußt oder unbewußt verbunden mit einer Erhöhung der eigenen Attraktivität und dem Zweck, eine Familie (ggf. inklusive Partnerin) zu ernähren - was ja all zu oft auch funktioniert.

Als die Frauenbewegung ihr "Stück vom Kuchen" forderte, hat sie diesen Aspekt in grenzenloser Selbstverleugnung übersehen - und tut das bis heute.

Anstatt zu lamentieren, wie schwierig es sei, Kinder und Karriere zu vereinbaren, könnte frau auch mal das eigene "Beuteschema" überdenken, denn das ist es, was ihr heutzutage dabei die größten Schwierigkeiten macht.

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kfp 30.08.2011, 00:56
67. Watt denn nu?!?!

Genau, diese arroganten, aufgeblasenen, zickigen Karrierefrauen sind selbst schuld, wenn sie die Familie opfern müssen. Denn schließlich wollen sie sich ja nicht herablassen, Männer unter ihrem Niveau als Partner zu wählen:

Zitat von Michael Giertz
Eine Managerin dagegen opfert nur dann ihren Familienwunsch, wenn sie nicht zu Kompromissen bereit ist[...] Kompromiss ist auch nötig, was die Männerwahl betrifft: [...] Karrierefrauen dürfen sich also, wenn die Familie wichtig ist, nicht nach oben orientieren, sondern nach unten: eben keine Karrieremänner sondern solche, die sich auch ein Leben als Hausmann vorstellen können.
Zitat von unterländer
Die erfolgreichen Frauen müssen ihr "Beuteschema" eben auch erweitern, dann klappt's vielleicht.
Aber wehe, frau wagt es, diesem weisen Rat zu folgen. Solche Mannweiber sind schließlich einfach nur abstoßend:

Zitat von SasX
Aus eigener Erfahrung: Wenn sich die Frauen männliche Verhaltensweisen aneignen, wirken sie auf mich einfach nicht weiblich und absolut nicht mehr anziehend.
Zitat von neoptolemos
Und wissen Sie was: Wir Männer haben nicht die geringste Neigung, an dieser Haltung was zu ändern. Was unsexy ist, legt nun mal immer das andere Geschlecht fest.
Zitat von DriveThru
...Denn auch die quoten- und gehirnwäschebegeistertsten Feministinnen werden Männer nicht zwingen können, ihr Partnerwahlverhalten zu ändern...
Meine Herren, merken Sie denn gar nicht, wie Sie sich selbst ins Lächerliche ziehen und die schlimmsten Vor(?)urteile gegen Männer bestätigen, die Sie hier wortreich zu entkräften suchen? Sie geben diesen blöden Weibern "Ratschläge", von denen Sie selbst im nächsten Satz nachschieben, dass sie gar nicht befolgt werden können.

Ok, und jetzt Feuer frei auf mich Zicke, die gerade wieder bewiesen hat, warum Männer mit solchen Karriereweibern nichts am Hut haben wollen. (Viel Spaß, bin glücklich verheiratet mit einem Mann, der sich weder zum Windelwechseln zu schade war noch dazu, sich mit einer solchen überheblichen Zicke, die beruflich weiter ist als er, abzugeben. Aber den musste ich mir im Ausland suchen, und nachdem ich dieses Forum hier sehe, wird mir klar, dass ich in D wohl kaum fündig geworden wäre. Mit solchen gehässigen Herrschaften wie hier im Forum vertreten sind sollte sich keine vernünftige Frau abgeben...)

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ronin3 30.08.2011, 02:01
68. Hallo,

Ich finde es komisch, dass gar nicht auffällt, dass die Männer der befragten Frauen wahrscheinlich auch keine Kinder haben.
Die Problematik betrifft also auch erfolgreiche Männer wenn sie eine Partnerin mit gleichem oder höheren sozialen Status heiraten. Vielleicht mal wieder etwas frauenzentriert oder?

Verbesserte Möglichkeiten der Kinderbetreuung mögen das Problem mildern aber ich bezweifele, dass alle Menschen Kinder bekommen wollen um sie dann von fremden Bediensteten großziehen zu lassen. Trozdem wäre es schön wenn man diese Entscheidung den Eltern überlässt und für bessere Betreuung sorgt.

Die meisten Menschen machen ja ohnehin keine Karriere, für viele von denen ist es sicher auch eine sehr schöne Zeit die sie mit ihren Kindern verbringen bevor es dann an der Kasse oder als Arzthelferin weitergeht. Demnächst wird das aber die Ausnahme sein, denn ein alleinverdiener kann nur noch schwer eine Familie ernähren.

Es hätte m.E. übrigens nicht viel gebracht auch Männer in ähnlicher Position zu befragen. Menschen neigen dazu sozial erwünschte Antworten zu geben. Und von Männern wird erwatet, dass sie alles im Griff haben, keine Probleme kennen und eher Beschützer als Geschützter zu sein haben. Ist immer merkwürdig, dass es keinen groß interessiert warum sich das angeblich privilegierte Geschlecht 3 mal so häufig umbringt.

Das wird sich aber wohl nie ändern, Männer stellen ja auch die Mehrzahl der Drogentoten, der Gefängnisinsassen, der Schullabbrecher, der Selbstmörder usw. Von 10 verhaltensauffälligen Kindern sind 9 Jungen. Ist aber alles egal, die Stereotype verlangen eben nach Opferfrauen und Tätermännern. Also wird eben alles was auf der Welt passiert so interpretiert.
Das Frauen ein gerigeres Bruttodurchschnittseinkommen haben, aber trozdem 70% der Kaufentscheidungen treffen und eine höhere Arbeitszufriedenheit aufweisen wird nicht einmal diskutiert.
Man stelle sich vor es wäre umgekehrt, und dazu würden Männer als häufigsten Studiengang Germanistik wählen. Man würde wohl die Männer als faule Schmarotzer abtun die sich den schönen Künsten widmen und ihre Frauen für sich schuften lassen. Vielleicht studieren sie ja auch deshalb meist andere Sachen.

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ayee 30.08.2011, 02:23
69. Partnerwahl

Zitat von matteo51
meine erfahrung, und die einiger weiblicher "karrierefrauen"-freundinnen, ist, dass die männer frauen, die karriereorientiert sind, bzw. ehrgeizig im beruf, interessiert, leistungsorientiert im job, nicht als partnerin wollen, weil....? zu anstrengend, zu unbequem, zu wenig anbetend...zu schwierig.
Das die Männer bei der Partnerwahl andere Eigenschaften bevorzugen, kann man ihnen wohl kaum zum Vorwurf machen. Wobei ich die Eigenschaften nichtmal bewerten will. Wenn wir die Sache wie einen Markt betrachten, scheint die hohe Nachfrage der Männer nach bestimmten Eigenschaften anscheinend auch auf ein hohes vorhandenes Angebot an diesen Eigenschaften bei Frauen zu treffen. Ansonsten würde der Beziehungs"markt" ja überhaupt nicht mehr funktionieren.

Es ist jetzt Ihre Entscheidung, ob sie Ihr Angebot ändern oder damit leben, mehr Schweirigkeiten beim "Marketing" und "Vertrieb" zu haben. An der Nachfrageseite werden Sie wahrscheinlich nichts ändern können.

Oder anders ausgedrückt und generell zu dem Artikel: Die Frage nach Vereinbarkeit von Partnerschaft/Familie mit der eigenen Karriere sollte für niemanden wirklich ein Geheimnis sein. Die Probleme und Schwierigkeiten dabei niemanden irgendwann verblüffen. So muss sich eben jeder (Männer und Frauen) über die eigenen Prioritäten in seinem Leben im Klaren sein und seine Entscheidungen entsprechend treffen. Wenn man sich dann später beschweren kann, dann eigentlich nur über die eigenen falsch getroffenen Entscheidungen.
Und Männer kennen die im Artikel angesprochenen Probleme genauso. Viele erkennen irgendwann, die falschen Entscheidungen getroffen oder die falschen Prioritäten gesetzt zu haben. Da es mehr Karrieremänner als -frauen gibt, dürfte dieses Problem sogar noch viel größer sein.

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