Forum: Karriere
Karriereplanung: Das Leben ist wichtiger als der Lebenslauf
Corbis

Auslandsaufenthalt? Check. Soziales Engagement? Check. Für den perfekten Lebenslauf vergessen viele Menschen, was sie glücklich macht, hat Karrierecoach Martin Wehrle beobachtet. Er fragt: Muss denn immer der Aufstieg das Ziel sein?

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MacBavaria 22.10.2015, 06:51
1. Ja papperlapapp!

Und wer bezahlt die Raten fürs Haus ab? Wer beschafft die Finanzen für die Familie und den Haushalt? Klar würde ich auch viel lieber andere Dinge tun. Aber die Realität ist nun mal kein Ponyhof! Alles gefasel immer von Freiheit das zu tun was man mag. Man muss das tun es man zu tun hat!

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mikado17 22.10.2015, 07:04
2.

Der dämliche Auslandsaufenthalt wird völlig überbewertet! Es geht auch ohne sehr gut! Wenn der so wichtig sein sollte, dann müsste bei uns die halbe Welt zuhause sein, denn unsere Wirtschaft ist auch weiterhin Top!

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danielc. 22.10.2015, 07:06
3. genau

Auch wenn ich bisweilen ebenfalls gegen die Informationsflut surfe. Dieser Auszug entspricht genau dem, was ich als Zielrichtlinie betrachte und meinen Studenten zu vermitteln suche. Das Leben steht vor dem Lebenslauf.

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Archimedes 22.10.2015, 07:23
4. Schön

Schöner Artikel. Steht viel Richtiges drin.
Es ist tatsächlich so, dass wenn man einmal den Absprung von der Aufsteigermentalität geschafft hat, sich wieder auf das Wesentliche besinnen kann.
Ich denke aber auch, das gerade Menschen, die Ihr (Berufs)Leben nach Ihren Interessen ausrichten und auch bezüglich Ihrer Persönlichkeit die eine oder andere Ecke und Kante zulassen, im Beruf die besseren (humaneren) Entscheider darstellen.
Wer will schon jemanden als Chef, der immer nur Einser hatte, ein paar Jahre Unternehmensberater war und dann das erste Mal im Alltag landet. Furchtbare Vorstellung!

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mitch72 22.10.2015, 07:26
5. Was soll uns das sagen?

Jeder hat wohl tief im Inneren seine eigenen träume. Diese zu verwirklichen, ist aber nicht der "Sinn" dieses marltwirtschaftlichen Systems. Ein Personaler in irgendeiner Firma fragt nicht nach Träumen, sondern schaut auf den CV. Mit Träumen lassen sich leider keine Brötchen verdienen - in den meisten Fällen. Hat man mit 60 das Startkapital zusammen, kann man ja mal dran denken, seine Träume zu verwirklichen.

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zufriedener_single 22.10.2015, 07:38
6. Exzellent

Zum Ende des Artikels wird es inhaltlich immer dünner - dann stirbt der Artikel :-) Awesome!

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fatherted98 22.10.2015, 07:40
7. Den Aufstieg....

...bekommen die Jungakademiker doch schon auf der Schule eingehämmert....das bleibt haften.

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zerr-spiegel 22.10.2015, 07:51
8. Ja.

"Muss denn immer der Aufstieg das Ziel sein?"

Wer bezahlt mir sonst Miete, Strom und Heizung?

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3-plus-1 22.10.2015, 07:55
9. Gute Sichtweise!

Es muss aber nicht unbedingt der Tod sein, der zum Nachdenken anregt. Bei mir war es der Cut allen Guthabens über 100.000 EUR in Griechenland. Da habe ich mich gefragt, wie wäre das, wenn sich plötzlich die deutsche Regierung so Geld holt? Und wenn der Cut dann bei 25.000 EUR gemacht werden würde?
Mir wurde klar, was das für ein Ärgernis geworden wäre, wenn ich jahrelang sparend auf später hin arbeite, dann denke ich habe mein Ziel erreicht und - mööp - alles weg.

Mit etwas überlegen was ich WIRKLICH haben wollte und was sich auch von Geld kaufen lässt und wo ich mich - nach Enteignung maßlos ärgern würde warum ich nicht gekauft habe, als ich es konnte, kamen gar nicht so viel Dinge zusammen.

Jetzt habe ich neben meinem Tourenrad auch ein richtig geiles Mountainbike für den Urlaub und vor der Tür wartet ein sehr individuelles Motorrad auf Sonnentage oder Bahnstreiks, um nicht jeden verdammten Tag mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren
Das waren jetzt beides keine Wünsche, die aufwändig zu realisieren waren - jeder fabrikneue Zweitwagen einer Musterfamilie ist teurer - aber es waren echte Wünsche, die einem nunmal von Bedenkenträgern mit Inbrunst auszureden versucht werden. Wahrscheinlich genau so wie der Fallschirmsprung im Beispiel des Artikels.

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