Forum: Karriere
Keine Lust auf Karriere: Banker? Berater? Och nö
Olivier Hess für manager magazin

Deutschlands Topabsolventen wenden sich ab von den einst hochbegehrten Jobs bei Banken und Beratungen. Sie wollen mehr Bodenständigkeit - und hoffen, sie in der Industrie zu finden.

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penie 27.04.2014, 12:33
1. Sehr erfreuliche Entwicklung!

Weder Investmentbanken noch Beratungshäuser schaffen Werte. Geschweige denn dauerhafte, also nach haltige Werte.
Allerdings gehört die Autorin offensichtlich genau dieser Spezies an, wie man an der Unzahl mehr oder minder sinnvoller Worthülsen sieht.

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RainerCologne 27.04.2014, 12:33
2.

Zitat von sysop
Deutschlands Topabsolventen wenden sich ab von den einst hochbegehrten Jobs bei Banken und Beratungen. Sie wollen mehr Bodenständigkeit - und hoffen, sie in der Industrie zu finden.
Ich gehöre nicht zur Triple A Riege, kann die Herrschaften jedoch gut verstehen.

Ich verdiene dieses Jahr 45.000€ und bin absolut zufrieden. 38 Stunden Woche, 30 Tage Urlaub, mit Überstundenabbau 40-45 Tage frei.
in ein paar Jahren bin ich bei 55-60Tsd. angekommen.
Wofür soll ich mehr verdienen?

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spon-facebook-10000110374 27.04.2014, 12:34
3. Finde mich hier irgendwie wieder

Nicht dass ich von den Beratungen, für die ich gearbeitet habe enttäuscht worden wäre (bis auf einige Projekte, hatte aber mehr mit den Projektleitern zu tun). Ich hatte aber das Gefühl, dass mein Job ziemlich von jedem erledigt werden könnte. Zumal ich Chemie studiert habe und mich zurückgezogen fühlte. Hatte dann entschieden doch eine Promotion zu absolvieren (unter anderem wegen Ehrgeiz). Fühle mich hier irgendwie sehr bestätigt: Habe mittlerweile 6 Erstautorveröffentlichungen und darf für einen der genialsten Wissenschaftler weltweit arbeiten. Der Gehalt ist zwar halb so groß als der Eintstiegsgehalt bei der Beratung (und ich bin mittlerweile ein Postdoc), doch erfüllt mich das echt, etwas zu machen, was außer mir vielleicht ein Dutzend Personen weltweit machen könnte. Und am Hungertuch muss ich auch nicht nagen. Tja, man muss wohl sich irgendwann entscheiden.

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mischamai 27.04.2014, 13:32
4. schon lange Geschichte

Schon seit einigen Jahren zeigt sich eine Bankausbildung eher von Nachteil.Ganz offensichtlich hat man den Werteverfall hier so eingestuft wie er zu bewerten ist,nämlich als ein Weg konstruktiver Rücksichtslosigkeit.Aber es gibt zum Glück viele anerkennende Wege mit Achtung eine Berufsausbildung vorzuzeigen,der des Bankers ist Geschichte.

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mainzelmännchen 1 27.04.2014, 14:50
5. Banker und Berater versperren den Weg...

...auch für sich selbst - sie könnten einem fast leid tun, wie schwarze Vögel im Morgengrauen über die Themsebrücken huschend in Bataillonsstärke - traurige Gestalten.

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roithamer 27.04.2014, 15:05
6.

Als Angestellter kann man es sich oft nicht aussuchen, wo man eingesetzt wird. So kann es leicht passieren, dass man selbst bei hoher zeitlicher Beanspruchung niemals sein Potential abrufen kann, sprich, sich mit langweiligen Aufgaben auseinander setzen muss. Da bleibt dann wohl nur der Weg in die Selbstständigkeit.

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guenter47 27.04.2014, 15:20
7. Wer identifiziert sich

schon mit einer Branche, in der so viele Skandale passiert sind und so viele Blender, Täuscher und Gauner unterwegs sind? Wer nicht über den Tisch gezogen werden möchte, muss sich selber kümmern.

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TS_Alien 27.04.2014, 15:32
8.

Top-Absolventen studieren keine Wirtschaftswissenschaften.

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Blindleistungsträger 27.04.2014, 15:38
9. Gründen

High Potencials. So high, dass die es wagen, eigene Betriebe zu gründen, scheinen die dann doch nicht zu sein. Immer schön auf der sicheren Seite, im Schatten eines Großen Players. Kein Wunder, dass es hierzulande keine Heldenstorys wie Google gibt, wenn selbst die angeblich Besten nicht viel zustande bringen.

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