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"Kinderfrei statt kinderlos": Lehrerin schreibt Manifest gegen das Kinder-Kriegen
DPA

Kinder seien schlecht für die Umwelt: Die Lehrerin Verena Brunschweiger hält nichts vom Kinderkriegen - und tritt damit eine hitzige Debatte los.

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weltraumschrott 09.03.2019, 12:09
350. Aha?

Zitat von a.meyer79
Es ist nunmal der EINZIGE Sinn einer Frau möglichst viele überlebensfähige Nachkommen zu produzieren.
Na dann: Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Frauentag! Oder sollten wir ihn nicht doch eher Gebärmaschinentag nennen?

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demokratie-troll 09.03.2019, 12:09
351. Lokale Interessen und Weltperspektive

Jeder der geboren wird, atmet damit den anderen, die hier leben, ihre Luft weg, das ist logisch in einer Welt der begrenzten Ressourcen. Genauer gesagt, ist der Schädling immer das Kind der anderen. Es ist wie mit dem Stau auf der Autobahn, der Stau, das sind immer die anderen und man selber der Leidtragende am Dasein der anderen.

Natürlich ist es ein Dienst an der Menschheit eines übervölkerten Planeten, kein Kind zu haben und die Vorstellung, dafür noch andern ihr Kinderkriegen zu bezahlen, im Weltmaßstab betrachtet, eine Absurdität. Darum ist es logisch, keine Ausländer reinzulassen, um deren unselige Vermehrung, die von den Ressourcen und Lebensweise des Herkunftslandes nicht gedeckt ist, auch noch durch Hergabe von Land auf eigenem Territorium zu begünstigen. Man kann damit nur alles schlimmer machen.

Lokal betrachtet aber kann kein Mensch außerhalb eines funktionierenden Kollektivs derer, die einem nahestehen, überleben. Darum haben wir neben der Familie eine Gemeinde, ein Land, einen Nationalstaat, denen wir solidarisch verbunden sind. Darum sind die Kinder der Mitbewohner auch nicht unser Feind.

Und darum haben wir gleichzeitig einen Abwehrreflex gegen Eindringlinge, die sich bei uns ins gemachte Nest setzen, ohne uns was zurückgeben zu wollen, das wir auch ernsthaft und wohlwollend annehmen können.

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kickthecake 09.03.2019, 12:12
352. Endlich sagt es jemand öffentlich!

Vielen Dank Fr. Brunschweiger,
diese Aussagen kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Es ist mir unverständlich warum Eltern nicht einfach zugeben, dass sie sich aus purem Egoismus oder auch durch äußere Zwänge oder aus versehen fortpflanzen. Mehr Menschen benötigt diese Welt definitiv nicht und jeder der nichts mit dem Begriff Überbevölkerung anfangen kann, hat wohl in den letzten Jahrzehnten seinen Kopf in den Sand gesteckt. Diese Plattitüden von wegen meine Kinder zahlen euere Rente, kann ich auch nicht mehr hören.
Weltweit gibt es genügend Menschen, die liebend gerne in Deutschland arbeiten und dadurch für Rentenzahlungen sorgen würden.
Euere Kinder müssen dann schließlich in dieser verschmutzten und kaputten Welt leben, aber dass ist euch ja egal Ihr seit dann ja bereits Tod.

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jkru 09.03.2019, 12:15
353. Rente

All die Foristen, die sich ereifern, man solle der Frau die Rente streichen, denken zu kurz: Sie selbst zahlt ja aktuell auch für andere Menschen, die jetzt gerade in Rente sind. Wenn sie dieses Geld stattdessen ansparen könnte, könnte sie im Alter womöglich genau davon leben. Also ist das ein ziemliches Null-Summen-Spiel.

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Rick73 09.03.2019, 12:15
354. Merkwürdiger Anstoß

einer sinnlosen Debatte.
Überbevölkert ist D nicht und um D in einem funktionierenden Sozialsystem zu halten bedarf es Nachwuchs in D. Wenn Frauen keine Ambitionen mehr zum Kinderkriegen in der Mehrheit verspüren aus welchen Gründen auch immer schafft sich das System ab auf lange Sicht. Man wird dann wohl andere Wege gehen müssen ... Retorte in Heimen mit geschulten Personal neue Marktlücke und die egoistischen Eltern bleiben erspart diese Karrieregeilen Kinderkrieger sind wirklich zum Haare ausreißen...

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hörwurm 09.03.2019, 12:17
355. und noch einma tralala

Ich vergaß eines zu sagen: Sie können sich alle noch so viel über die Autorin aufregen. Der Klimawandel wird für eine drastische Reduzierung der Menscheit sorgen. Falls Sie dann aus dem Jenseits Ihren Nachkommen beim Ertrinken, Verbrennen oder Ersticken zusehen können, werden Sie anders darüber denken. China hatte es volkswirtschaftlichen Gründen nicht umsonst die Ein-Kind-Politik eingeführt. In der westlichen Welt haben Menschen nur einen Wert: als Konsumenten. Das vergessen Sie regelmäßig, weil es Ihnen sicher auch nur um die Anbetung des Gottes "Konsum" geht. Und zur emotionalen Seite der Kinderliebe: auch Eltern die ihre Kinder schlagen oder schlugen behaupten, sie würden ihre Kinder lieben. Vielleicht ist es ja diese Art von Kinder-Liebe, die den Nachkommen die Natur kaputt macht.

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uhrentoaster 09.03.2019, 12:19
356. Eigene Entscheidung

Für manche Leute scheinen Kinder eine Art Statussymbol zu sein. Wenn ich mir die ganzen Zombies so anschaue, dann wär es wirklich besser, weniger Kinder in die Welt zu setzen. Daher kann ich eine gewisse Kritik am Kinderkriegen schon nachvollziehen.
Es sollte aber jeder selbst entscheiden, ob er Kinder bekommt. Die Frau möchte ihr Buch verkaufen und ringt um Aufmerksamkeit. Die Medien unterstützen dies, in dem sie davon berichten. Das ist alles.

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spon_12 09.03.2019, 12:22
357.

Zitat von ernie-ohne-bert
Es steht natürlich jeder Frau frei, sich selbst pro oder contra Kinderkriegen zu entscheiden ... doch es stellt sich mir schon die Frage, was die Autorin sagen würde, wenn ihre Mutter damals der gleichen Meinung gewesen wäre ...
Eine seltsame Frage. Sie würde selbstverständlich gar nichts sagen.

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draco2007 09.03.2019, 12:25
358.

Zitat von a.kemp
Die Frage ist doch auch, welches Lebewesen vermehrt sich so unkontrolliert und gleichzeitig so zerstörerisch wie der Mensch!?
Bakterien...

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happyrocker 09.03.2019, 12:25
359. Was für ein trauriges Leben diese Frau doch haben muss,

wenn sie das Leid, das Kinder (auch) auf der Welt erwartet, so in den Vordergrund stellt. Ich sehe es genau andersherum: Der einzige Grund, Kinder zu bekommen, sollte die Freude am eigenen Leben sein. Das Scheinargument, Kinderlose würden die Kinder der anderen "mitbezahlen", wird immer wieder genannt, ist aber eine komplette Verdrehung der Tatsachen. Natürlich kosten Kinder erst einmal was (allerdings vor Allem die eigenen Eltern), später ist die Gesellschaft aber auf genau diese Kinder angewiesen, sonst ist sie nicht überlebensfähig. Ein Kind bringt der Gesellschaft im Laufe seines Lebens ein Vielfaches der Kosten für Schulen, Kitas und Kindergeld (was nichts anderes als die Rückgabe zuviel gezahlter Steuern ist) ein. Was glaubt die Frau Lehrerin denn, wer später einmal ihre Pension bezahlen wird? Und dass eine nicht sofortige Versetzung an die "Wunschschule" eine "Bestrafung" sein soll, tja darüber können normale Arbeitnehmer nur lachen. So jemanden ernst zu nehmen, fällt da schon extrem schwer.

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