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Kleinstbetriebe: Neue Regeln bedrohen Allround-Handwerker
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Fliesenschneider und Tapeziertisch in den Lieferwagen - fertig ist der Ein-Mann-Betrieb. Allround-Handwerker sind bei den Kunden beliebt. Doch eine Gesetzesänderung könnte viele zum Aufgeben zwingen.

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bobrecht 10.02.2016, 15:22
1. Mangelnde Qualität ist jedenfalls kein Argument.

Die Qualität ist auch bei grösseren Betrieben nicht besser. Letztlich wird also nur die Schwarzarbeit wieder zunehmen.

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gekreuzigt 10.02.2016, 15:31
2. Wie im Mittelalter.

Gilden vernichten mit Hilfe der Obrigkeit die Existenz von Konkurrenten.

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jujo 10.02.2016, 15:39
3. ...

Das läuft doch genau wie bei einem Handwerksbetrieb über Reverenzen. Schludert der Einmannbetrieb beim Nachbarn, kann er Folgeaufträge vergessen.
Bei mir kommt schon seit Jahrzehnten kein Handwerker in die Wohnung, jetzt Haus, über den ich mich nicht vorher erkundigt habe. Das ist zwar keine Garantie, bis
jetzt bin ich aber gut damit gefahren.

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christiewarwel 10.02.2016, 15:39
4. Entkopplung

Sozialleistungen vom Lohn entkoppeln und durch Steuern finanzieren. Jede Art von Einkommen gleich besteuern. Dieses und etliche andere Probleme gelöst.

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MartinB. 10.02.2016, 15:40
5. Qualität...

Ein guter Bekannter hat sich als solch ein "Allrounder" selbstständig gemacht, weil er den ständigen, von oben befohlenen Pfusch am Bau nicht mehr mitmachen wollte: "Lass das mal mit dem Grundieren, das sieht hinterher eh keiner, wir schreiben das einfach mit auf die Rechnung".

Großes Unternehmen schützt vor Pfusch nicht. Und je größer das Unternehmen, um so eher steht man im Garantiefall blöd da, weil die Firma darauf setzt, dass man es lieber auf sich beruhen lässt als sich mit der Rechtsabteilung anzulegen.

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Thomas Schröter 10.02.2016, 15:40
6. in Regulierungswut erstarren.

Das Gesetz wird bei der nächsten EU-Novelle spätestens aber vor dem Verfassungsgericht gekippt werden. Da wird wieder was aufgedrückt was da nicht hingehört.
Erst war man froh, daß Kleinunternehmen gegründet wurden. Nun werden sie wieder Platt gemacht. So produziert man Sockelarbeitslosigkeit und Schattenwirtschaft.

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meineidbauer 10.02.2016, 15:42
7.

Zitat von bobrecht
Die Qualität ist auch bei grösseren Betrieben nicht besser. Letztlich wird also nur die Schwarzarbeit wieder zunehmen.
Sieht ganz danach aus. Dem Großteil der Auftraggeber dürfte es egal sein, ob "Sergej" einen Gewerbeschein hat oder nicht, solange er vernünftige Arbeit abliefert. Ob die wohlgenährten Zunft-Obermeister das bedacht haben?

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vish 10.02.2016, 15:47
8. Oh mein Gott!

Menschen, die eigenständig ihren Lebensunterhalt verdienen! Wo kommen wir denn da hin?! Gewährleistungsansprüche, so ein Unsinn, als ob der 5 mal so teure Klempnerbetrieb von der Ecke auch nur einen Finger krumm machen würde, ohne vorher die Hand aufzuhalten und natürlich alles abzustreiten. Überhaupt: Was für einen Knacks muss man eigentlich haben, um erfolgreiche, steuerzahlende Kleinunternehmer sehenden Auges in die Schwarzarbeit oder, alternativ, in die Hände irgendwelcher ausbeuterischer Sklaventreiber oder des Arbeitsamtes zu treiben?

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MarkusW77 10.02.2016, 15:56
9.

Vielleicht sollten einige nochmal den Artikel lesen. Es geht um die Ausbildungsumlage. Die "normalen" sollen eure Kinder ausbilden (ach ne, blos kein Handwerk, junge geh studieren!) und die Billigheimer sollen billig arbeiten! Sonst nix!

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