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Krankenkassen-Warnung: Zeitarbeit macht krank

Heute hier, morgen dort -*Leiharbeit belastet Arbeitnehmer oft stärker als ein fester Arbeitsplatz. Die Folge: mehr Krankheitstage als bei allen anderen Beschäftigten. Auf diesen Zusammenhang macht nun eine große Krankenkasse aufmerksam. Dabei sind nicht nur nervliche Probleme zu beobachten.

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merapi22 13.07.2011, 08:19
1. Die müssen halt bis 67 durchhalten!

Zitat von sysop
Heute hier, morgen dort -*Leiharbeit belastet Arbeitnehmer oft stärker als ein fester Arbeitsplatz. Die Folge: mehr Krankheitstage als bei allen anderen Beschäftigten. Auf diesen Zusammenhang macht nun eine große Krankenkasse aufmerksam. Dabei sind nicht nur nervliche Probleme zu beobachten.
Leiarbeit ist Herabwürdigung des Menschen = Du kannst Dich ja nicht mal bei Firmen bewerben, wir machen das für Dich armen Tropf! Dafür kassieren wir einen Großteil Deines Lohns, dafür musst Du alles machen was wir von Dir fordern, Du unselbstständiges halbes Kind!!!

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Michael Giertz 13.07.2011, 08:23
2. Ich mach krank ....

Zitat von sysop
Heute hier, morgen dort -*Leiharbeit belastet Arbeitnehmer oft stärker als ein fester Arbeitsplatz. Die Folge: mehr Krankheitstage als bei allen anderen Beschäftigten. Auf diesen Zusammenhang macht nun eine große Krankenkasse aufmerksam. Dabei sind nicht nur nervliche Probleme zu beobachten.
Und trotzdem gibt es in Deutschland, im Gegensatz in anderen Staaten, keinen "Risikoaufschlag" bei der Bezahlung von Zeitarbeitern. Im Gegenteil: die oftmals zu höchster Flexibilität gezwungenen Zeitarbeiter werden schlechter bezahlt als ihre festangestellten Kollegen ...

Aber daran wird sich nichts ändern. Zeitarbeit mag krank machen, aber die Profite daraus, die will sich die Personaldienstleisterbranche nicht entgehen lassen - da wird es Lobbyarbeit geben. Bis bei uns Zeitarbeiter gerecht entlohnt werden, wird noch viel Wasser Deutschlands FLüsse hinabfließen.

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janne2109 13.07.2011, 08:32
3. nicht arbeiten

macht auch krank. Unsere Großeltern haben in den Trümmern gewerkelt, heute hier und morgen dort und haben uns ein aufstrebendes Land hinterlassen.

Inzwischen sind wir ein "abstrebendes" Land und alles macht krank, Kinder Kinder wir werden das Land der Memmen.

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bunterepublik 13.07.2011, 08:41
4. ??

Zitat von sysop
Heute hier, morgen dort -*Leiharbeit belastet Arbeitnehmer oft stärker als ein fester Arbeitsplatz. Die Folge: mehr Krankheitstage als bei allen anderen Beschäftigten. Auf diesen Zusammenhang macht nun eine große Krankenkasse aufmerksam. Dabei sind nicht nur nervliche Probleme zu beobachten.
Hunger macht auch krank...und erst recht billiges Essen...und Wohnen in schlecht heizbaren Altbauten übrigens auch....und zu wenig Bewegung auch und erst recht zu viel Bewegung. Und wer Christ ist, ist weniger krank, als der Atheist. Und wer viel TV glotzt ist kränker als der der liest.

Wir sollten es grundgesetzlich verankern, dass jeder auf Staatskosten den individuell optimalen Lebensstil pflegen darf, um ein menschenwürdiges Dasein zu führen...hierfür sollten Ausschüsse mit Ärzten, Pfarrern, Gewerkschaftlern und Sozialarbeitern besetzt werden, die darüber entscheiden, wer welche Ansprüche hat...

Ich glaube eher, dass Zeitarbeit krank macht, weil diese Bevölkerungsschicht, die dort vermehrt beschäftigt ist, per se ungesünder lebt. Schlechtes Essen, viele Zigaretten, sozial schwierige Verhältnisse....nur dies wäre auch alles dann gegeben, wenn es keine Zeitarbeit geben würde. Ein Blick auf eine Kontrolle aus Hartz IV-Empfängern oder eine Kontrollgruppe unqualifizierter Arbeiter, würde meine These stärken.

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marvinw 13.07.2011, 08:43
5. Bananenrepublik

Und dabei verdient man sogar deutlich weniger in der Zeitarbeit. Nur in unserer verblödeten Bananenrepublik ist so etwas möglich.
Zeitarbeit ist nichts anderes als moderne Sklaverei.
Durch Mehrbelastung sollte man eigentlich mehr verdienen und nicht weniger.

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hypnos 13.07.2011, 09:07
6. Das biß-chen Ausbeutung

Zitat von Michael Giertz
... Aber daran wird sich nichts ändern. Zeitarbeit mag krank machen, aber die Profite daraus, die will sich die Personaldienstleisterbranche nicht entgehen lassen - da wird es Lobbyarbeit geben. Bis bei uns Zeitarbeiter gerecht entlohnt werden, wird noch viel Wasser Deutschlands FLüsse hinabfließen.
... erst, wenn wirklich der Facharbeitermangel droht. Momentan wird noch Lohndrückerei von der Politik in Gesetzesform gegossen. Ein großer Fan der Ausbeutung ist ja die Arbeitsministerin vdL. Das biß-chen Ausbeutung trifft doch nur Looser.

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eisfach 13.07.2011, 09:13
7. stärken oder schwächen

Zitat von bunterepublik
Ein Blick auf eine Kontrolle aus Hartz IV-Empfängern oder eine Kontrollgruppe unqualifizierter Arbeiter, würde meine These stärken.
...oder widerlegen.

Laut dem Artikel sind es Jobs mit vergleichsweise starker körperlicher Belastung, für die die Leiharbeiter eingesetzt werden, sowie die Leiharbeit selbst, was ich so verstehe, daß bei gleicher Tätigkeit die Stammbelegschaft weniger krank ist als die Leiharbeiter.

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sappelkopp 13.07.2011, 09:19
8. Vielleicht sollten Sie...

Zitat von janne2109
macht auch krank. Unsere Großeltern haben in den Trümmern gewerkelt, heute hier und morgen dort und haben uns ein aufstrebendes Land hinterlassen. Inzwischen sind wir ein "abstrebendes" Land und alles macht krank, Kinder Kinder wir werden das Land der Memmen.
...mal für ein Jahr als Leiharbeiter unterwegs sein:
a) wechselnde Einsatzorte
b) immer die unattraktive Arbeit machen
c) schlechte Bezahlung
d) u.U. lange Anfahrtswege
usw.

Dann können Sie große Reden schwingen, wenn Sie dann noch können.

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eisfach 13.07.2011, 09:19
9. Trümmerfrauen als Referenz?

Zitat von janne2109
macht auch krank. Unsere Großeltern haben in den Trümmern gewerkelt, heute hier und morgen dort und haben uns ein aufstrebendes Land hinterlassen. Inzwischen sind wir ein "abstrebendes" Land und alles macht krank, Kinder Kinder wir werden das Land der Memmen.
Was Sie noch vergessen haben: Die Großeltern haben das alles ohne Arbeitsschutzmaßnahmen und weitestgehend ohne vernünftige Berufskleidung gemacht.

Das war zwar notwendig und ging nicht anders, aber als Referenz für die Gestaltung moderner Arbeitsverhältnisse taugt das nun wirklich nicht.

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