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Kritik vom Betriebsrat: Bundeswehr nutzt Stellenabbau bei Ford für Jobwerbung
Oliver Berg/DPA

"Job Fort? Mach, was wirklich zählt": Die Bundeswehr knüpft mit einer Werbung an den Stellenabbau beim Autobauer Ford an. Der Betriebsrat findet das geschmacklos. Was sagt das Verteidigungsministerium?

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Sabi 04.04.2019, 16:47
40. Land

Deutschland, Land der Humorlosigkeit und der German Angst ......

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g_bec 04.04.2019, 16:49
41. Falsch.

Zitat von rfriedfe
Der bei weitem überwiegende Teil der Betroffenen ist zwischen 40 und 55, die gerade eine Familie gegründet und ein Haus gekauft haben. Die stehen gerade vor dem totalen Ruin Ihres Lebens. Die Bundeswehr nimmt leider nur Leute unter 30 die diese Probleme noch nicht haben.
Das ist falsch.

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g_bec 04.04.2019, 16:52
42. Nun ja,

Zitat von spon_2999637
Aus der Stellenbeschreibung der BW zu einem technischen Projektmanager: "Was für uns zählt... Sie haben das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet...." An erster Stelle. Nunja - schreibe ich das als Industrieunternehmen, hab ich gleich eine Abmahnung im Briefkasten wg. Altersdiskriminierung.
Nun ja, in diesem Falle ist das keine Diskriminierung sondern Ausfluss des Soldaten-/Beamtengesetzes. Da wird es wohl um so profane Dinge wie Pensionen/Beihilfe/Restdienstzeiten etc. gehen.

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franxinatra 04.04.2019, 16:54
43. Ein Mordsjob: Bundeswehr!

Wäre eine ideale Spiegelung; über Geschmack läßt sich streiten. Die Post-Traumatisierten Soldaten werden wieder ihre eigene Meinung haben...

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Grummelchen321 04.04.2019, 16:56
44. Seit dem wegfall

der wehrpflicht steht die Bundeswehr eben im Wettbewerb um Personal mit der Wirtschaft.Nur leider zieht die bundeswehr durch die offenen stellen die falschen Personen an.Sagen wir mal rechtsnationale Ecke.Das bekommt die Truppe nicht in den Griff.Es werden sogar die falschen entlassen wenn sie strammrechte Kameraden melden.

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spon_1980133 04.04.2019, 17:23
45. Keine Chance ...

Zitat von spon_2743581
Niemand kann etwas dagegen haben, wenn die Bundeswehr Jobs anbietet. Darum geht es hier auch gar nicht. Ford nimmt sogar aktiv Kontakt zu Unternehmen auf, die Mitarbeiter aufnehmen könnten. Es geht hier um die Art und Weise. Lustige Wortspielchen, wo viele um ihre Existenz bangen sind absolut unangemessen. Nicht für jeden, der sich gerade Sorgen macht, bietet die Bundeswehr eine Alternative. Ich bin selbst betroffen und empfinde die Aktion der Bundeswehr als respektlos und verletzend.
Wenn Sie schon bei diesem harmlosen Wortspiel der Humor verlässt, währen Sie bei der Bundeswehr definitiv fehl am Platz. Somit erreicht die BW mit dieser sehr guten Kampagne wohl genau jene Personen, welche dann auch ins Bewerberraster passen.

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bernd0963 04.04.2019, 17:41
46. Wo ist das Problem

bei dieser Werbung ?
Die Bundeswehr ist inzwischen genau ein "Unternehmen" wie alle anderen und muss sich um Nachwuchs kümmern - Werbung muss auffallen und in dieser mit Werbung überfluteten Zeit ist das eben schwierig aber scheinbar hat diese Werbung ihr Ziel nicht verfehlt, denn man spricht darüber !

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LuPy2 04.04.2019, 17:56
47. ein lachendes, ein weinendes Auge:

So viel gutes Marketing hätte ich der BW nicht zugetraut. Und mit dieser Werbung nimmt sie sich selbst nicht zu ernst. Leider geht das einher mit zunehmender Militarisierung und Mobilmachung unserer Gesellschaft: mehr Ausgaben für die "Verteidigung" (deutsche Soldaten in Polen,- das betrachtet im historischen Kontext, Amerikaner an der weißrussischen Grenze / Stoltenberg zum 70ten der NATO) bei gleichzeitiger Eintrübung der Wirtschaftsaussichten. Als anerkannter Kriegsdienstverweigerer mache ich mir Sorgen!

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lkrenzien 04.04.2019, 19:37
48. hä

Also das kapier ich jetzt nicht. Erst werden Massenentlassungen angekündigt und wenn dann eine Firma oder eben eine Behörde neue Stellen anbieten will ist es auch nicht rechtens. Mal ganze zu schweigen davon, daß das recht wenig in den Aufgabenbereich eines Betriebsrates fällt. Auf mich wirkt das nach typisch übertriebene political correctness.

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Art Arlen 04.04.2019, 19:41
49. Super gemacht

Die Betriebsräte sitzen wohl auf einem zu hohen Ross als dass sie verstehen können, dass es Leute gibt die dankbar sind einen Job angeboten zu bekommen. Ob sie ihn wollen ist ja ihre Sache und nicht die eines Betriebsrates.

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