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Kündigung nach Instagram-Post: Cheerleaderin klagt gegen Diskriminierung in der NFL
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Einer Cheerleaderin in der NFL wird gekündigt - wegen eines angeblich zu freizügigen Instagram-Posts. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Ungleichbehandlung im amerikanischen Profi-Football.

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clausina 31.03.2018, 21:22
1. Viel Erfolg

ich hoffe sehr Sie klagt erfolgreich und kippt dieses System ..

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Lankoron 31.03.2018, 21:53
2. Was ich schon

ewig nicht verstehe, ist diese grauenvolle Bezahlung der Cheer´s. Es handelt sich und Multi-Milliarden-Unternehmen, die an den Gehältern von 20 Frauen sparen. Von den rigiden Vorschriften zum Umgang mit Spielern mal ganz abgesehen....es muss doch klar sein, dass dabei Probleme auftreten. Das man etwas gegen Beziehungen hat, ok, kann ich nachvollziehen. Aber der Rest ist dermassen antiquiert und falsch, das verstehe ich einfach nicht.

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Atheist_Crusader 31.03.2018, 22:01
3.

Alleine die Existenz von Cheerleadern im Profisport ist Zeichen eines fundamentalen Ungleichgewichts: die Männer schwitzen und kämpfen, die Frauen bejubeln sie. Und ja, mir ist bekannt, dass Cheerleading auch ein eigenständiger Sport ist. Das macht es aber nur unwesentlich besser.

Der Profisport ist voll von solcher Doppelmoral. Spitzenspieler können mal eben ihre Freundin krankenhausreif prügeln und bekommen vom Verein nicht ein böses Wort zu hören, aber wenn eine Frau deren Job es ist Haut zu zeigen mal ein klein bisschen zu viel Haut zeigt, dann ist das Kündigungsgrund. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

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neonerl 31.03.2018, 22:48
4. Die Welt spinnt.

Was ist daran bitte ein fundamentales Ungleichgewicht? Etwa weil die Frauen nicht schwitzen und kämpfen, sondern nur Jubeln? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die einen machen harten Sport bis zur Selbstverstümmelung und die Damen hüpfen ein bisserl im Kreis. Im Grunde sind sie so wichtig für den Sport wir die Farbe der Feldmarkierung.
Warum tun sich die Menschen mittlerweile so schwer Kausalitäten zu erkennen? Ohne die Spieler, kein Sport und auch keine Cheerleader. Aber ohne Cheerleader gäbe es trotzdem Spieler und den Sport. Die Cheerleader sind die Unwichtigsten hier. Deshalb müssen sie auch die schlechtesten Bedingungen akzeptieren. Es zwingt sie ja auch keiner.
Niemand beschwert sich darüber, daß Putzkräfte in einem Wirtschaftsunternehmen schlechtere Arbeitsbedingungen haben als der Vorstand. Warum wird dann jetzt hier gejammert? Natürlich, weil mal wieder Männer gegen Frauen stehen. Allmählich geht einem dieser PC Blödsinn so auf die Nerven, daß ich allmählich die Lust auf den Spiegel verliere.

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afaru 01.04.2018, 23:24
5. Ja was den nun?

Sollen die Frauen nun geschützt werden oder nicht? Soll es nun Quotenfrauen geben oder nicht? Warum nicht alle Cheerleader abschaffen. Sollen doch die Frauen in der Pflege, oder im Bergbau, als Hausfrau, als Soldatin an der Front, oder aber mit sinnvollem Studienabschluss (nicht gerade Genderstudies oder Sozialpädgogik) dann vielleicht Ingenieur und Erfinder in einem Unternehmen werden, und sich Ihr Brot mal mit was anderem als Ihrem Körper verdienen.

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bigmitt 01.04.2018, 23:54
6. Natürlich sind....

. ..diese Regeln antiquiert und ungerecht und die Bezahlung ist natürlich auch ein Witz. 99 % der Cheerleader wissen aber worauf Sie sich einlassen. Die Belohnung für das harte Training und die Ungleichbehandlung kommt in aller Regel nach der Cheerleader Karriere. Dann wird gemodelt oder im TV als Moderatorin oder Wetterfee gearbeitet.. NFL Cheerleaderin macht sich in jedem Resümee immernoch sehr sehr gut.

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Immanuel K. 01.04.2018, 23:54
7. Solche Regeln und Gesetze...

...werden ja überwiegend von männlichen religiösen Fundamentalisten ALLER Religionen und sonstigen Konservativen erlassen. Die merken gar nicht, wie peinlich solche Regeln und Gesetze eigentlich für Männer sind - denn denen wird damit ja unterstellt, dass ihnen, wenn sie ein Stück nackte Haut sehen oder ihnen eine Frau sonstwie nahe kommt, ihnen sofort das Gehirn zwischen die Beine rutscht und sie nicht mehr Herr ihrer Sinne und Handlungen sind...

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Taiga_Wutz 01.04.2018, 00:35
8. Sheerlosers...

Zitat Artikel: "...So müssen die Cheerleaderinnen jeden Kontakt zu NFL-Spielern vermeiden, sowohl direkten als auch online. Den Spielern selbst drohe jedoch keinerlei Sanktion, wenn sie den Kontakt zu Cheerleaderinnen suchen...
Das Kontaktverbot geht sogar so weit, dass die Cheerleaderinnen der Saints ein Restaurant verlassen müssen, wenn sich dort auch ein Spieler aufhält - selbst wenn dieser nach ihnen eintrifft... Auch die Vorschrift, wegen der Davis nun gekündigt wurde, gilt nur für Frauen: Für die Spieler der Saints gibt es keine Vorschrift, die es ihnen verbietet, sich aufreizend zu präsentieren...
perfide ... Begründung... (der Saints für) die rigiden Vorschriften für die Cheerleaderinnen: Diese dienten demnach dem Schutz der Frauen - vor Nachstellungen und Belästigungen seitens der Spieler..."

Aha: also müssen die Frauen vollkommen ambivalente und widersinnige Kleidungsvorschriften einhalten, die Männer nicht. Sie sollen im Stadion aufreizend gefallen, aber dürfen das im öffentlichen Raum nicht, die Männer schon. Und wenn eine Zuwiderhandlung erfolgt, die einen sexuellen Übergriff zur Folge hat, ist die Frau zu ihrer Entlastung in der Beweispflicht, wird aber voraussichtlich so oder so entlassen. Klingt verdächtig nach radikalem Islam...

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dondon 01.04.2018, 06:57
9. Äpfel und Birnen

1. Die im Text genannten Argumente sind absolut nachvollziehbar. Diese Vorschriften sind aus der Steinzeit und die einseitige Begründungen nicht mehr zeitgemäß.
2. Dennoch hat die gute Dame diesen Vertrag unterschreiben, der nun wirklich nichts Unmögliches oder Unmenschliches von ihr verlangt. Niemand hat sie dazu gezwungen, es war ihre persönliche Entscheidung.
3. Wenn Sie auf solch einer Party war, ist es sehr unglaubwürdig, dies nicht beweisen zu können. Party = viele Menschen = viele Augen.
4. Spieler und Cheerleader zu vergleichen ist der klassische Äpfel/ Birnen - Vergleich. Man vergleicht auch nicht die Spieler, die Hauptakteure des ganzen Sports mit den Eisverkäufern im Stadion.

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