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Kündigung nach Instagram-Post: Cheerleaderin klagt gegen Diskriminierung in der NFL
Getty Images

Einer Cheerleaderin in der NFL wird gekündigt - wegen eines angeblich zu freizügigen Instagram-Posts. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Ungleichbehandlung im amerikanischen Profi-Football.

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guayaquil 01.04.2018, 08:15
10. Streiken

Warum streiken diese Mädchen nicht einfach mal
Warum lassen sie sich das gefallen
Wer zwingt sie zu dem Job?

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touri 01.04.2018, 08:52
11.

Wow die Vorschriften sind ja fast schon vergleichbar mit denen in muslimischen Ländern. Zum Glück würde soetwas gegen eine ganze Reihe unserer Gesetze verstoßen aber es wundert mich, dass es solange gedauert hat, bis mal jemand dagegen klagt, gerade in den USA.

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Ashurnasirapli 01.04.2018, 09:15
12.

Die USA sind ein Land, in dem Miet- und Arbeitsverträge von der Gegenpartei gekündigt werden können, wenn dieser herausfindet, dass man homosexuell ist (John Oliver, Last Week Tonight, 23.08.2015). Insofern, kein Erstaunen über derartige Sitten auf meiner Seite.

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veronika.franz01 01.04.2018, 09:30
13.

Zitat von dondon
2. Dennoch hat die gute Dame diesen Vertrag unterschreiben, der nun wirklich nichts Unmögliches oder Unmenschliches von ihr verlangt. Niemand hat sie dazu gezwungen, es war ihre persönliche Entscheidung. 4. Spieler und Cheerleader zu vergleichen ist der klassische Äpfel/ Birnen - Vergleich. Man vergleicht auch nicht die Spieler, die Hauptakteure des ganzen Sports mit den Eisverkäufern im Stadion.
Heißt Nr. 4 etwa, dass die Rechte eines Einzelnen von dessen Gehalt und sozialem Status abhängig sind, wenn man z. B. Cheerleader mit Spielern vergleicht?

Zu Nummer 2: In DE ist es ja so, dass, wenn ein Vertragsbestandteil nicht rechtens ist, er auch nicht gilt. Ich habe mir mal sagen lassen, da, wo das Gesetz beginnt, hört die Weisungsbefugnis des Chefs auf. Von daher ist Nummer 2, denke ich, irrelevant für diese Diskussion.

"[..] Die 22-Jährige hat ihren Account auf den privaten Modus geschaltet - das heißt, nur Benutzer können das Bild sehen, die sie selbst zuvor freigeschaltet hat. Auf dem Foto ist Davis zu sehen, sie trägt einen Body mit viel Spitze und viel Durchblick, zeigt aber auch nicht mehr, als an jedem Badestrand in den tendenziell wenig freizügigen USA zu sehen ist. (Wer sich selbst ein Urteil bilden will - die Herald-Tribune-Journalistin Nicole Rodriguez [...]"

Ich kann nur hoffen, dass Frau Rodriguez das Einverständnis dieser Spielerin eingeholt hat bevor sie das private Bild gepostet hat? Oder gilt so etwas für Journalisten nicht?

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hansfrans79 01.04.2018, 10:01
14.

Zitat von dondon
1. Die im Text genannten Argumente sind absolut nachvollziehbar. Diese Vorschriften sind aus der Steinzeit und die einseitige Begründungen nicht mehr zeitgemäß. 2. Dennoch hat die gute Dame diesen Vertrag unterschreiben, der nun wirklich nichts Unmögliches oder Unmenschliches von ihr verlangt. Niemand hat sie dazu gezwungen, es war ihre persönliche Entscheidung. 3. Wenn Sie auf solch einer Party war, ist es sehr unglaubwürdig, dies nicht beweisen zu können. Party = viele Menschen = viele Augen. 4. Spieler und Cheerleader zu vergleichen ist der klassische Äpfel/ Birnen - Vergleich. Man vergleicht auch nicht die Spieler, die Hauptakteure des ganzen Sports mit den Eisverkäufern im Stadion.
Abgesehen davon, dass sie vom Vertragsrecht offenbar wenig Ahnung haben, würde man sehr wohl Spieler und Eisverkäufer vergleichen, wenn es beiden nicht erlaubt wäre, sich einander zu nähern, aber nur der Spieler keine Sanktionen fürchten muss.
Eigentlich ganz einfach zu verstehen.

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Blindman68 01.04.2018, 10:01
15. scheint ja auch,

nur eine Frage der Zeit zu sein, wann dieser sexualisierte Pausen-Kram abgeschafft wird? Siehe Grid-Girls bei der Formel 1. Eine Entwicklung die wohl nicht unwesentlich mit #metoo und den daraus entstandenen Reflektionen in einer von Männern dominierten Sport-Welt zu tun hat?!

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touri 01.04.2018, 10:45
16.

Zitat von neonerl
Was ist daran bitte ein fundamentales Ungleichgewicht? Etwa weil die Frauen nicht schwitzen und kämpfen, sondern nur Jubeln? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die einen machen harten Sport bis zur Selbstverstümmelung und die Damen hüpfen ein bisserl im Kreis. Im Grunde sind sie so wichtig für den Sport wir die Farbe der Feldmarkierung. Warum tun sich die Menschen mittlerweile so schwer Kausalitäten zu erkennen? Ohne die Spieler, kein Sport und auch keine Cheerleader. Aber ohne Cheerleader gäbe es trotzdem Spieler und den Sport. Die Cheerleader sind die Unwichtigsten hier. Deshalb müssen sie auch die schlechtesten Bedingungen akzeptieren. Es zwingt sie ja auch keiner. Niemand beschwert sich darüber, daß Putzkräfte in einem Wirtschaftsunternehmen schlechtere Arbeitsbedingungen haben als der Vorstand. Warum wird dann jetzt hier gejammert? Natürlich, weil mal wieder Männer gegen Frauen stehen. Allmählich geht einem dieser PC Blödsinn so auf die Nerven, daß ich allmählich die Lust auf den Spiegel verliere.
Sie haben leider nicht verstanden, worum es hier geht. Cheerleader werden offensichtlich vertraglich dazu gezwungen gesetzlich garantierte Grundfreiheiten aufzugeben. Was in jedem Rechtsstaat eigentlich illegal sein sollte, hier ist es das ganz sicher.

Und ich würde im übrigen nicht pauschal behaupten, dass Putzkräfte schlechtere Arbeitsbedingungen als der Vorstand haben, zumindest nicht, wenn die bestehenden gesetzlichen Regelungen konsequent angewandt werden. Die Arbeit ist einfach eine andere und keine Putzkraft muss ein Restaurant (oder Kantine) verlassen, weil ein Vorstand auftaucht...

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touri 01.04.2018, 10:50
17.

Zitat von dondon
1. Die im Text genannten Argumente sind absolut nachvollziehbar. Diese Vorschriften sind aus der Steinzeit und die einseitige Begründungen nicht mehr zeitgemäß. 2. Dennoch hat die gute Dame diesen Vertrag unterschreiben, der nun wirklich nichts Unmögliches oder Unmenschliches von ihr verlangt. Niemand hat sie dazu gezwungen, es war ihre persönliche Entscheidung. 3. Wenn Sie auf solch einer Party war, ist es sehr unglaubwürdig, dies nicht beweisen zu können. Party = viele Menschen = viele Augen. 4. Spieler und Cheerleader zu vergleichen ist der klassische Äpfel/ Birnen - Vergleich. Man vergleicht auch nicht die Spieler, die Hauptakteure des ganzen Sports mit den Eisverkäufern im Stadion.
Zu 2. Wenn ein Vertrag gegen geltendes Recht verstößt, dann sind mindestens die entsprechenden Regelungen nichtig. Und ein Eingriff in die Grundfreiheiten wie hier (Kontaktverbote, Restaurantverbote (ich vermute man darf nicht einmal zuende essen, wenn plötzlich ein Spieler auftaucht, wer bezahlt dann eigentlich das essen?)) verstoßen zumindest hier gegen geltendes Recht (einer der Gründe warum Walmart hier keine Filialen mehr hat).

zu 4. Nein, vor dem Gesetz (und darum geht es hier) haben alle gleich zu sein. Sei es der Eisverkäufer im Stadion oder der Profispieler auf dem Feld.

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p.wallace 01.04.2018, 12:03
18.

Wenn es nicht die New Orleans Saints wären, die Frauen voschreiben ein Lokal zu verlassen, sobald bestimmte Männer den Raum betreten sondern ein Imam, dann hätten wir hier hunderte von Kommentaren. Es ist interessant wieviel sich wirklich nur dann für die Rechte von Frauen "einsetzen", wenn es gegen die Muslime geht.

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So Nebenbei 01.04.2018, 13:16
19. Danke!

Zitat von p.wallace
Wenn es nicht die New Orleans Saints wären, die Frauen voschreiben ein Lokal zu verlassen, sobald bestimmte Männer den Raum betreten sondern ein Imam, dann hätten wir hier hunderte von Kommentaren. Es ist interessant wieviel sich wirklich nur dann für die Rechte von Frauen "einsetzen", wenn es gegen die Muslime geht.
Auch wenn Ostersonntag ist und viele wohl bei ihren Familien sind.
Dieses Missverhältnis ist wirklich erstaunlich.
Das zeigt doch die ganze aufgeregte Situation in D auf.
Wobei mich wirklich interessieren würde, wie viele dieser Rassisten es wirklich zahlenmässig gibt.
Oder ob eine Handvoll hier ihr Unwesen treibt.

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