Forum: Karriere
Management trifft Mensch: Der Undercover-Manager
DPA

Wer in einem Unternehmen Karriere machen will, braucht Informationen. Unser Coach verrät, wie man am besten an sie rankommt und welche Rolle Geheimdienste dabei spielen.

dasfred 21.04.2018, 13:55
1. Achtung vor Kaffeeflecken

Mit zuviel Schleim bekommt sogar die Reinigung Probleme. Also ich weiß nicht, für wen dieser Artikel geschrieben wurde. Alle hier dargestellten Mitarbeiter scheinen irgendwie fehlbesetzt zu sein. Das prognostizierte Ziele immer Schwankungen unterliegen sollte doch jedem klar sein. Sich aber dafür mit einer Art Antanztrick an den Chef ranzuwanzen ist doch wohl nicht wirklich ernst gemeint. Da vermisse ich nur noch den Vorschlag, auf dem Parkplatz zu warten, um dem Chef die Tasche ins Büro zu tragen.

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murksdoc 21.04.2018, 13:57
2. #Victor Too

Leider hat Victor das kleine Detail übersehen, das Dr. Knall mit Vornamen Monika heisst und als er sie mit etwas mehr als sanfter Gewalt in die Herrentoilette zieht, nachdem er ihren 20 000 US Dollar Givenchy-Haute-Couture Hosenanzug (Einzelstück, handgefertigt) mit Automatenkaffe verätzt hat, von dem die Gute natürlich sofort registriert, dass dieser eiskalt ist, der Lustmolch und zukünftige Galeerenskave Victor ihr also schon seit Stunden aufgelauert haben muss (genau das wird der Gerichtsgutachter später auch bestätigen und Zeugen werden sagen, "er sei mit so einem komischen Blicjk schon seit dem frühen Morgen auf dem Gang auf und ab gelaufen)", wird er von einem 200 Kilogramm Körpergewicht Hühnen des Werkschutzes gerade am Genick gepackt, der zufällig auch hier seinen Morgenkaffee loswerden wollte, allerdings auf legale Weise, nach Erstdurchlauf durch die Niere. Im Liegen kriegt er gerade noch mit, wie dieser nach einem Notarzt telefoniert, weil der CEO der World Wide Consulting Ltd. Frau Dr. Dr. Monika Knall nämlich Anrecht auf eine eigene Toilette hat, in der allergenfreie Seife in die Seifenspender gefüllt wird, nicht die flüssige Bahnhofseife der Angestellten, gegen die Frau Dr. Knall hochallergisch ist. Jetzt schwillt ihr nicht nur der Kamm, sondern auch noch das Gesicht und während die Paramedics die Sauerstoffmaske klarmachen, keucht sie ihm mit letztem bronchospastischem Atem zu, "er solle wenigstens den Kaffee-Becher aufheben, den werde er auf der Treppe vor dem Bahnhofsgebäude noch brauchen, um die Pennies einzusammeln, die ihm irgendein Idiot ab und zu da hineinwärfe, nachdem ihre Schwester alle seine Hartz-4 Anträge abgelehnt habe, und weil der Becher (das Unternehmen ist nach ISO 2001 Eco-Friendly zertifiziert) aus nachhaltiger Ököpappe hergestellt ist, werde er auch die paar Jährchen überstehen, an denen der Workplaceharrasser Viktor demnächst untergebracht werden würde, sie wolle nicht zuviel verraten, aber das sei ein Ort, an dem es keine Flüssigseife gäbe, weil man sich nach der nicht bücken könnte". Da sollte Viktor noch mal seinen Geheimdienstkumpel fragen, was da schiefgelaufen sein könnte, aber der sagt, "Viktor" sei der Deckname eines von ihm enttarnten gegnerischen Geheimagenten, den er mir einer List zunächst kaltgestellt habe, wo man ihn jetzt mit den bekannten Verhörmethoden nach Auftrag, Auftraggeber und gejheimdienstlicher Agenda befragen könne. Alles in allem: tolle Idee (auch unter Beantwortung der Frage ob VW-Vorstände jetzt Neopren-Anzüge tragen müssen). Bitte mehr davon.

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Martin S. 21.04.2018, 17:59
3. Ich will meine 5 Minuten zurück

So ein Quatsch: Vor dem Büro vom Chef rumlümmeln, ihn mit Cappuccino vollschütten und schon ist man beste Kumpel. Und dann noch ein ganz schlechter Verweis auf die Welt der Nachrichtendienste.
Dieser Artikel ist - mit Verlaub - Zeitverschwendung und des SPIEGEL nicht würdig.

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henry.miller 22.04.2018, 12:08
4.

Ist der Artikel ein Witz? Ich hatte Chefs, die sie sofort rausgeschmissen hätten, wenn sie denen einen Becher Kaffee über den Anzug geschüttet hätten.

Mehr als Schleimigkeit und der Blick auf andere, fördern soziales Geschick, fachliche Befähigung und ordentlich Skrupellosigkeit, die Karriere.

Wirklich, ein merkwürdiger Artikel. Kann doch nicht ernstgemeint sein.

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le.toubib 22.04.2018, 14:54
5. Sie werden lachen!

Zitat von dasfred
[...] Da vermisse ich nur noch den Vorschlag, auf dem Parkplatz zu warten, um dem Chef die Tasche ins Büro zu tragen.
Aber in der Schweiz machte ich beinahe genau DAS - beinahe. Wir bekamen einen neuen Chefarzt und ich half ihm, sein Bureau einzurichten. Dazu muss man allerdings sagen, er war schon einmal in den letzten 6 Monaten meiner AiP-Zeit mein Chefarzt gewesen, da wäre alles andere wohl mehr als schofelig von mir gewesen. Zudem konnte ich ihm schon ein wenig über die Klinik berichten - nicht nur, aber auch wurden wir so unsere völlig unbeliebte Abteilungsschwester los. Wir hatten uns zeitgleich bei derselben Klinik beworben ...

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georges_danton 23.04.2018, 09:22
6.

War grad auf dem Weg zum Chef mit meinem Kaffeebecher. Leider stand da schon die ganze Führungsriege davor, alle mit Kaffeebecher. Bin dann lieber umgekehrt, hab den Chef per email informiert, aus welchen zweifelhaften Quellen seine Führungskräfte ihre Informationen beziehen, und habe ihm einen neuen Anzug aufs Klo gehängt. Sobald meine Beförderung durch ist werde ich einen Artikel schreiben: "Wie ich Dank SPON Karriere machte", zu lesen demnächst hier.

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upalatus 23.04.2018, 09:51
7. Verheissungsvoller Aufmacher, leeres Gefolge

OK. übergieße ich bei nächster Gelegenheit (wir haben eine recht enge Kaffeeküch....) den Abteilungsmanager oder den neuen Oberboss unauffällig mit Liquidem. Und während ich ihm sanft das Beinkleid reibe, offenbart sich mir der Naivling.

Da brauchts die ungeliebte Teilnahme an betrieblichen Sommerfesten wahrlich nicht mehr, und vor allem die privaten ausserbetrieblichen Gelegenheiten kann man sich dann auch endlich sparen. Zu den Managersekretärinnen muss ich auch nicht mehr so nett sein, und die Geheimdiensttätigkeiten der ständigen 'Wanderer zwischen Unten und Oben' wärn auch obsolet.

Es lebe der Kaffee! Aber wär Chardonneeeeee nicht angemessener zur Managerbefleckung?

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upalatus 23.04.2018, 09:56
8.

Zitat von georges_danton
War grad auf dem Weg zum Chef mit meinem Kaffeebecher. Leider stand da schon die ganze Führungsriege davor, alle mit Kaffeebecher. Bin dann lieber umgekehrt, hab den Chef per email informiert, aus welchen zweifelhaften.....
Sie hätten bleiben und uns berichten sollen, wie Ihr Chef von etlichen Becherinhalten per accident eingeweicht plötzlich losredet wie das Orakel von Delphi vom Räucherwerkqalm sediert.

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coppedia 24.04.2018, 14:54
9. Genau wegen solcher Artikel...

... wundere ich mich über die Massendummheit nicht mehr!
im Text geht es zwar um ein echtes Problem von Managern, die angebotenen Lösungen sind jedoch grauenhaft einfach, schwarz-weiß denkend, und schlicht dumm. Wer diesen Artikel als Grundlage für ein ernsthaftes Budget Meeting im Kopf behält, sollte besser keine Position im Management anstreben. Im Kindergarten wäre ein so denkender Arbeitnehmer besser aufgehoben!

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