Forum: Karriere
Manager-Nachwuchs: "Vor so einer Jury stehe ich nie wieder"

Überstunden, Deadlines, alle Hände voll zu tun - und sich auch noch einen Wettbewerb ans Bein binden, der an der kostbaren Freizeit nagt? Teilnehmer von "CEO of the Future" berichten, weshalb sie am Manager-Casting teilgenommen haben und wie es mit ihrer Karriere weitergegangen ist.

saintof7 11.05.2011, 10:18
1. .!?

Ich frage mich wirklich, warum im "Karriere"bereich IMMER, aber wirklich IMMER entweder über:

a)"CEO"(lol) Manager
oder
b) Werbeagenturen
berichtet wird? Ist das die Karriere, die man anstreben sollte? Nicht falsch verstehen, mein jetziger Beruf hat teilweise etwas mit beidem zu tun und mein zukünftiger wohl noch viel mehr, aber warum kommt hier NIE eine Artikelserie über Mauerer, Bauern, Polizisten, Bürokaufmänner/-frauen, Ingenieure und andere?

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Mulharste 11.05.2011, 10:47
2. -

Zitat von saintof7
Ich frage mich wirklich, warum im "Karriere"bereich IMMER, aber wirklich IMMER entweder über: a)"CEO"(lol) Manager oder b) Werbeagenturen berichtet wird? Ist das die Karriere, die man anstreben sollte? Nicht falsch verstehen, mein jetziger Beruf hat teilweise etwas mit beidem zu tun und mein zukünftiger wohl noch viel mehr, aber warum kommt hier NIE eine Artikelserie über Mauerer, Bauern, Polizisten, Bürokaufmänner/-frauen, Ingenieure und andere?
Weils nciht schillert. BTW: Werbeagentur....ich kann egtl nur abraten :-)

Es gibt ncihts schlimmeres als Kunden, die nicht wissen was sie wollen, davon aber keine Ahnung haben im Gegenzug rumkritisieren, das sie es besser könnten.

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deedl 11.05.2011, 11:06
3. Stimmt gar nicht

Zitat von saintof7
Ich frage mich wirklich, warum im "Karriere"bereich IMMER, aber wirklich IMMER entweder über: a)"CEO"(lol) Manager oder b) Werbeagenturen berichtet wird?
Das stimmt gar nicht, dass immer nur über nichtsnutzige Sabbelköppe berichtet wird, schließlich gab es schon mal ein Spezial über Juristen.
Wenn man den Themenfokus verstehen will, muss man sich überlegen, welches Klientel in den Redakionen steckt und was für ein Erfahrungshorizont sich dahinter verbirgt. Mein aktueller Tipp sind Juristenkinder, die Hobby-und-Bums mit Nebenfach BWL studiert haben in der stillen Hoffnung, trotz leichten Studiums später mal als CEO zu enden. Tatsächlich aber betreuen sie jetzt als Berufspraktikant die Karriere-Rubrik beim SPON.

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Schimboone 11.05.2011, 11:51
4. ...

Hier wird die Elite ausgewählt, die Morgen die Firmen an die Wand fahren-super.
Wie diese "Elite" tickt durfte ich schonmal am eigenen Leib an der WHU Vallendar erfahren...

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Sleeper_in_Metropolis 11.05.2011, 12:06
5. Titel

Zitat von deedl
Das stimmt gar nicht, dass immer nur über nichtsnutzige Sabbelköppe berichtet wird, schließlich gab es schon mal ein Spezial über Juristen. Wenn man den Themenfokus ......
Hihi, besser hätte man wohl kaum vermuten können, warum Karriere hier immer mit den üblichen Schlipsträger-Berufen gleichgesetzt wird ;)

Wobei, andere Berufssparten sind vermutlich auch einfach nicht so aufstiegsgeil und genießen lieber das Leben, anstatt sich totzuackern.
So bleiben hier dann halt die Yuppies unter sich ;)

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justaguy85 11.05.2011, 18:51
6. Warum bloß glauben so viele Leute alle Manager seien achso böse...

Zitat von saintof7
Ich frage mich wirklich, warum im "Karriere"bereich IMMER, aber wirklich IMMER entweder über: a)"CEO"(lol) Manager oder b) Werbeagenturen berichtet wird? Ist das die Karriere, die man anstreben sollte? Nicht falsch verstehen, mein jetziger Beruf hat teilweise etwas mit beidem zu tun und mein zukünftiger wohl noch viel mehr, aber warum kommt hier NIE eine Artikelserie über Mauerer, Bauern, Polizisten, Bürokaufmänner/-frauen, Ingenieure und andere?
Hm, also wenn ich so runterscrolle gibts da den Artikel über extravagante Arbeitsplätze, der Biobäcker in Peru, die Grenzgänger, alte Au-Pairs, Google,...und das ist nur Seite 1. Aber wenn sie mit

Zitat von saintof7
IMMER, aber wirklich IMMER
die letzten 2 Tage meinen, dann haben Sie vermutlich recht. Dann würde ich das aber auch dazusagen damit sich auch jeder auskennt welchen Zeitraum Sie meinen.


Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Hihi, besser hätte man wohl kaum vermuten können, warum Karriere hier immer mit den üblichen Schlipsträger-Berufen gleichgesetzt wird ;) Wobei, andere Berufssparten sind vermutlich auch einfach nicht so aufstiegsgeil und genießen lieber das Leben, anstatt sich totzuackern. So bleiben hier dann halt die Yuppies unter sich ;)
Was ist falsch daran in eine leitende Position zu wollen wenn einem das gefällt?

Und wer sagt dass die das Leben nicht auch genießen?

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Sleeper_in_Metropolis 11.05.2011, 19:44
7. Titel

Zitat von justaguy85
Was ist falsch daran in eine leitende Position zu wollen wenn einem das gefällt?
An sich nichts. Die Frage drehte sich ja auch eher darum, weswegen beim Thema Karriere fast immer nur die üblichen Schlipsträgerberufe auftauchen.

Zitat von justaguy85
Und wer sagt dass die das Leben nicht auch genießen?
Niemand sagt das. Aber wenn man sich mal anguckt, wir oft div. Macken wie BurnOut, Zukunftsangst, Überarbeitung, Generation Praktikum, etc. gerade in solchen Berufen (bzw. auf dem erhofften Weg dorthin) vorkommen scheint es, das diejenigen, die weniger Karriereorientiert sind, im Durchschnitt wohl glücklicher mit ihrem Leben zu sein scheinen.

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justaguy85 11.05.2011, 21:19
8. .

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
An sich nichts. Die Frage drehte sich ja auch eher darum, weswegen beim Thema Karriere fast immer nur die üblichen Schlipsträgerberufe auftauchen.
Meine Vermutung dazu ist, dass die Zielgruppe von Spiegel eher Akademiker sind. Und daran ist auch nichts falsch.
Fast immer ist auch übertrieben, hab mal die ersten 15 Seiten im Archiv durchgeblättert. Artikel um Jobs in leitenden Positionen kommen öfter vor, das stimmt. Aber wohl auch weil wenn man Karriere macht man in fast allen Berufen in eine leitende Position kommt. Ob der Maurer nun zum Bauherr wird oder der Büroangestellte zum "CEO", beide "managen" dann die ihre Mitarbeiter.

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Niemand sagt das. Aber wenn man sich mal anguckt, wir oft div. Macken wie BurnOut, Zukunftsangst, Überarbeitung, Generation Praktikum, etc. gerade in solchen Berufen (bzw. auf dem erhofften Weg dorthin) vorkommen scheint es, das diejenigen, die weniger Karriereorientiert sind, im Durchschnitt wohl glücklicher mit ihrem Leben zu sein scheinen.
Im Durchschnitt vielleicht, kenne keine Zahlen. Aber wenn man sich für das Abenteuer Management interessiert oder die Leitung einer Firma auf sich nehmen will muss man nunmal hart dafür arbeiten.
Wär schön wenns einfacher wär, ist es aber nicht. An solchen Zielen ist ja auch nichts schlecht, aber so Aussagen wie "aufstiegsgeil" werten diese immerhin hart arbeitenden Leute ziemlich ab.

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