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MBA-Programme: Business Schools in der Krise
TUCK

Schlechtes Image, weniger Geld: Die Finanzindustrie hat Berufsanfängern nicht mehr viel zu bieten. Das spüren auch Business Schools - ihnen gehen langsam die Bewerber aus. Gehört der Master of Business Administration bald der Vergangenheit an?

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hans-peter2000 19.03.2013, 06:55
1. Werbung. ..

sollte als solche gekennzeichnet sein. Es nicht zu tun ist gerade unethisch.

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Niamey 19.03.2013, 07:30
2. MBA? Hoffentlich ist es bald vorbei,

Zitat von sysop
Schlechtes Image, weniger Geld: Die Finanzindustrie hat Berufsanfängern nicht mehr viel zu bieten. Das spüren auch Business Schools - ihnen gehen langsam die Bewerber aus. Gehört der Master of Business Administration bald der Vergangenheit an?
mit soclhen sinnfreien Ausbildungsgängen! Es gab in meiner Jugend in der Oberstufe einer französischen Schule, auf die Frage was man später mal werden möchte die knappe Antwort: P.D.G. President, Directeur General!
Also, Präsident, Generaldirektor einer Firma! Tja, und ein MBA sollte wohl mal die Abkürzung dorthin bringen. Die privaten UNIs wollten sich einen goldenen Hin... verdienen und den jungen Leuten weißmachen, dass man sonst keine Fähigkeiten und keine Ausbildung braucht.
Falsch! Um ein guter Chef zu werden braucht es eine menge grundlegende Ausbildung und einen großen "Lebens-" Erfahrungsschatz gepaart mit Menschenkenntnis! Alles andere ist Augenwischerei! Und mir fallen da noch andere Pseudoausbildungen ein die wir abschaffen könnten, bzw. Privatunis verbieten.

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loncaros 19.03.2013, 07:41
3.

Es wäre auch sehr wünschenswert, wenn die Werteschaffenden Zweige userer Gesellschaft das meiste Geld bekommen würden, und nicht mehr die, die sich darauf spezialisiert haben anderen in die Tasche zu greifen.

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Jens Schuetz 19.03.2013, 07:41
4. Schrumpfkopf?

Zitat von sysop
Schlechtes Image, weniger Geld: Die Finanzindustrie hat Berufsanfängern nicht mehr viel zu bieten. Das spüren auch Business Schools - ihnen gehen langsam die Bewerber aus.
Die wenigsten mit MBA gehen haben sich auf Finanzen spezialisiert. Von denen die Finanzen studiert haben gehen die wenigsten auch in die Finanzindustrie. Die meisten Finanzler gehen zu normalen Firmen und managen deren Finanzen. Wenn es also der Finanzindustrie schlecht geht wird es nur einen kleinen Bruchteil weniger MBA Studenten geben. Bevor den Schulen also so langsam alle Bewerber ausgehen, muessen noch Technologisches Menagement, People Management, Entrepreneurship, Operations- und Versorgungsmanagement und Marketing in allen anderen Industrien deutlich schrumpfen. Wenn das mal wirklich soweit ist koennen wir alle einpacken und Spiegel gibt es dann auch nicht mehr :-(

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sarang he 19.03.2013, 07:50
5. Hauptaufgabe der Business Schools

sind Netzwerke für die weitere Karriere aufzubauen. Lediglich Abschlüsse der Top 10-20 schaffen für eine weitere internationale Karriere optimalen Voraussetzungen und sind ihr Geld wert.

Die Ausbildung an den Schulen an sich ist nebensächlich.

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Thaeve 19.03.2013, 07:54
6. Geld

Ist eben nicht immer alles. Sicher, ohne Geld ist alles nichts, aber an Armut werden auch diejenigen nicht leiden, die lieber Sinn im Job suchen statt das höchstmögliche Gehalt anzustreben.
Das zweitbeste Gehalt macht womöglich glücklicher, wenn der Job befriedigender ist und ist immer noch so hoch, daß 98% aller AN davon träumen können.

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badner18 19.03.2013, 08:20
7.

Die Überschrift trifft überhaupt nicht auf den Inhalt zu!? Typisch Spon

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harald441 19.03.2013, 08:33
8. Gottseidank, diesen neuenglischen Quatsch

braucht kein vernunftbegabter Mensch! Diese MBA-Schulen sind in den USA entstanden, dem Land, von dem in den vergangenen einhundert Jahren alle Weltwirtschaftskrisen ausgingen, und haben sich über alle Länder ausgebreitet, sind aber in Wirklichkeit nur üble Geschäftemacherei. Ob ich als Mann einer Familie vorstehe oder eine Firma führe, die Grundsätze vernünftigen Wirtschaftens sind alle gleich, und jede Hausfrau beherrscht diese aus dem FF. Nur daß bei großen Firme an den Zahlen noch einige Nullen mehr dranhängen. Wie gesagt, mit gesundem Menschenverstand kann man eine Familie ebenso führen wie eine große Firma. Die Ausgaben dürfen nicht größer als die Einnahmen sein, es sind finanzielle Rücklagen zu bilden, Ausgaben sind auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen, und von windigen Finanzkonstruktionen sollte man die Finger lassen.

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Jens Schuetz 19.03.2013, 08:34
9. Mueckenelefant

Zitat von sysop
Die Finanzindustrie hat Berufsanfängern nicht mehr viel zu bieten. Das spüren auch Business Schools - ihnen gehen langsam die Bewerber aus.
Nur ein Bruchteil der MBAs ist in Finanz. Nur ein kleiner Teil von den Finanzlern geht in die Finanzindustrie.
Wenn es also nur der Finanzindustrie schlecht geht bedeutet dies noch lange kein Aus fuer den MBA und den Businessschools gehen auch nicht so langsam die Bewerber aus.

Damit die Bewerber sich signifikant verringern muss es schon allen Industriezweigen schlecht gehen. MBA ist nicht nur Hochfinanz, da geht es auch um das Fuehren von Menschen, wie man eine Firma gruendet, Wie man Technologien und Organisationen managed, wie man Versorgung und Operation in einer Fabrik organisiert usw...
Werden diese Funktionen irgendwann wirklich einmal nicht benoetigt, gehen den Businesschools wirklich die Bewerber aus. Das so eine Zukunft auch fuer den Rest der Menscheit nicht rosig sein kann ist leicht erkennbar.

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