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MBA-Programme: Business Schools in der Krise
TUCK

Schlechtes Image, weniger Geld: Die Finanzindustrie hat Berufsanfängern nicht mehr viel zu bieten. Das spüren auch Business Schools - ihnen gehen langsam die Bewerber aus. Gehört der Master of Business Administration bald der Vergangenheit an?

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carrington 19.03.2013, 20:01
40.

Es gibt keine Finanzindustrie. Dieses Neusprech ist unterträglich. Eine Industrie produziert etwas. Das tut die Finanzbranche eben gerade nicht.

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ichsagsdoch 19.03.2013, 20:22
41. Bitte zuerst Informieren bevor bewertet wird!

Nahezu alle Beiträge sind unsachlich und schlicht falsch. Erst wer sich über den Inhalt eines MBA Studiums und die Zulassungsvoraussetzung informiert hat (beides online zu finden) sollte sich zumuten eine Bewertung hierzu abzugeben. Diese Stammtisch Argumentation hat hier nichts zu suchen!

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maverick78 19.03.2013, 21:18
42. Wenn man keine Ahnung hat...

Also, die vielen Pseudo-Kommunisten-Punks mit A 14-Gymnasialbesoldung, die sich hier über einen Studiengang auskotzen, von dem sie keine Ahnung haben, sollten eines wissen: Ein klassischer MBA vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen für Nicht-Kaufleute: Ingenieure, Mediziner, Juristen, Geistes- und Sozialwissenschaftler etc. Ich gehöre zu letztgenannten und will einfach nur bessere Jobaussichten jenseits von Praktika und Zeitverträgen. Von irgendwelchen schwarzen Finanzmagien zur Abzocke ahnungsloser Frührentner wurde mir nichts vermittelt, eher allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge und praxisnahes Know-How (Wirtschaftsrecht, Projektmanagement, Rechnungswesen etc.). Fallstudien aus Situationen in realen Unternehmen mit viel internationaler Gruppenarbeit waren gängige Methodik. Gut, ich war nicht in Harvard, London oder Paris und kann daher nicht für den studentischen Geldadel sprechen. Doch es schadet sicher niemandem, der Verantwortung für Mitarbeiter und Ressourcen übernehmen will, von solchen Grundlagen gehört zu haben. Egal ob er oder sie einen kleinen Maschinenbaubetrieb leitet oder eine Behindertenwerkstatt. Die 1,5 Jahre ist es sicher wert. Diejenigen, die immer noch an aalglatte zombifizierte Schlipsträger glauben, sollen in ihrer S/W-Welt glücklich werden. Bei unseren 19 Jungs und Mädels war nicht ein einziger Kernasi solcher Machart dabei.

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maximilian.maurice 19.03.2013, 21:23
43. Envy Syndrome

-- rearing its ugly head again ! O.K. – der Trabant ist/war auch ein Auto, aber der/die typische BewerberIn an den etablierteren Elite- (böses Wort) Instituten ist sich dessen wohl bewusst, dass er/sie sich einem rigorosen Test unterwerfen muss, denn der Andrang ist enorm -- wie auch die Kosten der Ausbildung. Gleichzeitig sind gerade solche Institute in der Lage, Beduerftigen Teil- oder Vollstipendien zu gewaehren. Aber das Gros der Studenten geht mit einem oft 6-stelligen Risiko in den Ring, weil der Wissensschub jenseits der bereits erworbenen Qualifikation als Dipl.-Ing., Arzt, Jurist usw. so begehrenswert ist. Das Networking-Potential dagegen ist nachrangig, zumindest an den vorgenannten etablierten Instituten, die eher im Zulassungsverfahren die Opportunisten aussieben, bzw. sie vor dem Abschluss decouvrieren. Dazu ist der im Vergleich zu konventionellen Studiengaengen gnadenlos partizipatorische und oft leidenschaftliche Gedankenaustausch besonders foerderlich. Im Uebrigen ist der Anspruch einer “wissenschaftlichen” MBA-Ausbildung wohl ein semantisches Missverstaendnis, vielleicht die Wirtschafts-“wissenschaften” hochstilisierend reflektieren wollend. “Nichts fuer ungut.”

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ellole 19.03.2013, 21:33
44. Diskussion auf peinlichem Niveau

Ich finde, diese Diskussion bewegt sich auf einem höchst peinlichen Niveau. Viele derer, die hier ihren Senf dazugeben, haben sich offenkundig noch nie ernsthaft damit beschäftigt, was ein MBA ist, sondern geben hier lediglich Sch...hausparolen von sich, die keinem etwas bringen.

Ein guter MBA ist ein Zweitstudium, das in der Regel in Europa von Personen absolviert wird, die kein wirtschaftswissenschaftliches Erststudium haben, aber BWL-/Managementkenntnisse für ihren Beruf benötigen. Das sind zum Beispiel Ingenieure (ja, zumeist die zu recht viel gerühmten Dipl.-Ing.s), Chemiker, Physiker, Juristen, Sozialwissenschaftler, Politologen, Philosophen, und, und, und... Wenn man sieht, dass die meisten Top-Manager in deutschen Unternehmen keine BWLer sind, sehe ich nichts verwerfliches daran, wenn sich Menschen, die sich fachlich und persönlich für eine Managementaufgabe empfohlen haben, durch ein solches Studium weiterbilden. Die meisten der weiterhin sehr wenigen MBA-Absolventen in Deutschland arbeiten übrigens auch nicht in der Finanzindustrie, sondern in Branchen, deren Erfolg die Basis für die Wirtschaftskraft unseres Landes ist.

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nplambeck 19.03.2013, 22:28
45.

Zitat von sarang he
ist für seine Netzwerke berühmt berüchtigt, ohne die zumindest in der Vergangenheit eine Karriere in Frankreich zeitweilig fast unmöglich war.
Das ist nicht richtig. Insead hat erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. HEC Paris und ENA sind sehr bedeutend. googeln Sie mal Kramarz & Thesmar 2008. Sehr interessant. DSK und der Präsident haben z.B. an der HEC studiert.

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Keycard 19.03.2013, 23:18
46. Keinen MBA?

Zitat von Niamey
mit soclhen sinnfreien Ausbildungsgängen! Es gab in meiner Jugend in der Oberstufe einer französischen Schule, auf die Frage was man später mal werden möchte die knappe Antwort: P.D.G. President, Directeur General! Also, Präsident, Generaldirektor einer Firma! Tja, und ein MBA sollte wohl mal die Abkürzung dorthin bringen. Die privaten UNIs wollten sich einen goldenen Hin... verdienen und den jungen Leuten weißmachen, dass man sonst keine Fähigkeiten und keine Ausbildung braucht. Falsch! Um ein guter Chef zu werden braucht es eine menge grundlegende Ausbildung und einen großen "Lebens-" Erfahrungsschatz gepaart mit Menschenkenntnis! Alles andere ist Augenwischerei! Und mir fallen da noch andere Pseudoausbildungen ein die wir abschaffen könnten, bzw. Privatunis verbieten.
Sie haben wohl keinen MBA, sonst wuerden Sie hier nicht einen solch gnadenlosen Schwachsinn verbreiten. Und Ihre Forderung Privat-Unis zu verbieten ist geradezu laecherlich! Ich frage mich, was Sie antreibt...

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harald441 20.03.2013, 08:32
47. Ich bin Diplomingenieur und habe im Alltag immer

wieder Kontakt zu Vertriebsleuten und weiß daher, wovon ich spreche. Während mein Studium knackendschwer war, sind betriebswirtschaftliche damit Zusammenhänge sehr einfach nachzuvollziehen und folgen den Regeln gesunden Menschenverstands wie beim normalen Hauswirtschaften.
Was mich aber immer wieder nervt, das sind diejenigen, die meinen nach einem MBA-Studium mit unnötigen Anglizismen herumschmeißen, weil sie damit nur bemänteln wollen, daß sie vom Kern der Sache überhaupt keine Ahnung haben.
Beispiel: Der Allerwetlsbegriff "Marketing" ist sehr viel nichtsagender als die klaren und selbsterklärenden deutschen Begriffe Marktforschung, Marktuntersuchung, Kundenbefragung, Werbestrategie, usw. Wird in einem Vortrag der Begriff "Marketing" verwendet, dann versteht jeder etwas anderes darunter, der Vortragende ebenso wie die Zuhörer. Mit der Folge, daß aneinander vorbeigeredet wird.
Noch schlimmer sind englischsprachige Abkürzungen, die kein Zuhörer mehr versteht, die dann aber in der Regel zu feige sind nachzufragen. Fazit: Wer Anglizismen verwendet, will angeben und nicht zugeben, daß er einen Sachverhalt nicht verstanden hat und ihn infolgedessen auch nicht anderen auf Deutsch erklären kann. Wer mit englischsprachigen Abkürzungen arbeitet, der will seinen Zuhörern überhaupt nichts mitteilen, sondern nur sich selbst beweihräuchern.
So meine langjährigen Beobachtungen.

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Korsowolle 20.03.2013, 08:56
48.

Zitat von jenny_340
Und was produzieren Sie so? Nur heiße Luft?
Auch wenn ich Ihnen alle Illusionen raube - sollten Sie diesen Weg beschritten haben bohren Sie das dünnste Brett. Glauben Sie mir, habe als Topmanager eines internationalen Konzerns über Jahrzehnte die 'Produkte' dieser MBA's genießen dürfen. Die kamen aus allen bekannten oder weniger bekannten Schools. Leider - bis auf ganz wenige Ausnahmen - in der von mir beschriebenen Weise eindimensional. Als Übersetzer konnte man sie gebrauchen, Sprachkenntnisse waren besser - aber sonst in den wesentlichen Fragen eines Unternehmens Riesendefizite und damit Mittelmaß - wurden lange völlig überschätzt. Um Ihre Frage zu beantworten - heute kann ich es mir leisten, 'heiße Luft' zu produzieren im Ruhestand :-))

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sarang he 20.03.2013, 09:33
49. Sorry

Zitat von nplambeck
Das ist nicht richtig. Insead hat erst in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. HEC Paris und ENA sind sehr bedeutend. googeln Sie mal Kramarz & Thesmar 2008. Sehr interessant. DSK und der Präsident haben z.B. an der HEC studiert.
an die HEC habe ich nicht gedacht, war vor 20 Jahren, als ich plante, einen MBA zu machen, im Gegensatz zum Insead nicht mal im Ansatz im Fokus. Leider wurden gerade zu dieser Zeit die Unternehmensweiterbildungsprogramme so weit eingeschränkt, dass man sich den MBA privat finanzieren hätte müssen.

Die ENA sehe ich als Verwaltungsakademie bzw Politikeraschmiede als etwas völlig anderes.

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