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Mein Leben als Essenslieferantin: "Auf dem Tisch lag eine Waffe"
DPA

Schlecht bezahlt und kaum Rechte: Essenslieferdienste stehen wegen der Bedingungen für ihre Fahrer in der Kritik. Eine junge Frau berichtet, warum sie den Job trotzdem jahrelang gemacht hat.

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Frankonius 19.04.2018, 09:26
10.

Zitat von 112211
Man designe eine APP und beute damit Arbeitnehmer aus. Wie praktisch. Irgendwie ist mir noch nicht so recht in den Sinn gekommen, wie man auf die Idee kommen kann, sich -abgesehen von absoluten Nahrungsengpässen in den eigenen 4 Wänden- im Restaurant zubereitetes Essen nach Hause liefern zu lassen, zu einem durchaus stattlichen Preis. Für die Restaurants mag das eine teilweise lohnende zusätzliche Einnahmequelle sein, für den Kunden aber bei vielen Speisen der Verzicht auf Geschmack. Eine Pizza schmeckt nur frisch aus dem Ofen lecker, aber niemals aus einem Pappkarton. Gleiches gilt für viele weitere Speisen.
Familie mit 2 Kindern: Lieferung Mittagessen ca. 25 Euro, Restaurant ca. 50 Euro. Ganz davon abgesehen, dass man nicht 2 Stunden unterwegs ist, Kinder während der Wartezeit bespassen muss etc.
Bei uns ist Selberkochen der Standard. Aber wenns mal zeitlich knapp ist oder die Kinder was exotisches Wünschen, ist Liefern durchaus eine Option. Wobei wir gern auch direkt abholen, z.B. auf der Heimfahrt von einem Ausflug.

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J. Hotzenplotz 19.04.2018, 09:58
11. Braucht SPON Klicks?

"Mein Leben als Essenslieferantin "Auf dem Tisch lag eine Waffe"" - was hat denn die Überschrift mit der Kellnerin auf Rädern zu tun? Lag sie etwa auf Ihrem Tisch? Ist sie bedroht worden, oder wurde ihr damit gar das Pappessen abgepreßt? Langweilige abgegriffene Story, zu dem veraltet und außerdem gibt es bei Lieferungen in Bordelle etc durchaus noch ganz andere Geschichten zu erzählen...diese Fahrerin hat leider wenig bis nix erlebt und macht jetzt hier auf dicke Story...boah ehj!

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tpro 19.04.2018, 10:42
12.

Zitat von vö123
Mein Leben als Essenslieferantin: "Auf dem Tisch lag eine Waffe" Die Geschichte hatte mit ihrem Leben doch überhaupt nichts zu tun!
...weil ohne "auf dem Tisch lag eine Waffe" den Artikel niemand lesen würde.

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touri 19.04.2018, 14:10
13.

Zitat von varlex
Steht doch so prinzipiell auch im Bericht. Ansonsten, es ist wohl insgesamt von der Region und .....
ISt bei mir auch so, geliefert wird mit dem Auto. Trinkgeld rangiert bei mir zwischen 10-20%, liegt aber auch an den guten Preisen meines Lieblingslieferanten.

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Crom 19.04.2018, 16:17
14.

Viele Lieferdienste verlangen ja inzwischen 1 - 2 Euro Anliefergebühr, damit hat sich das Trinkgeld.

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Nordstadtbewohner 19.04.2018, 16:26
15. Angebot und Nachfrage

Ich die Kritik an diesen Lieferjobs nicht nachvollziehen. Für Studenten sind sie ideal. Viele meiner ehemaligen Kommilitonen haben sich so Geld fürs Studium verdient. Reich wird man damit nicht, aber fürs Studentenleben langt es.

Der Gedanke, mit einer Anlerntätigkeit mehr 20 Euro oder mehr die Stunde zu verdienen, ist einfach fern der Realität.

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markus_wienken 19.04.2018, 16:40
16.

Zitat von 112211
Man designe eine APP und beute damit Arbeitnehmer aus. Wie praktisch. Irgendwie ist mir noch nicht so recht in den Sinn gekommen, wie man auf die Idee kommen kann, sich -abgesehen von absoluten Nahrungsengpässen in den eigenen 4......
Wer sich als Arbeitnehmer (unterhalb des Mindestlohns) ausbeuten lässt...bitte.
Und ja, sicher schmeckt frische Pizza/Essen in der Regel besser als geliefertes aber soo schlecht ist das meist dann doch nicht und nicht jeder Bürger hat Feinschmeckeransprüche.
Was den Preis angeht, ohne jetzt arrogant wirken zu wollen: Ich kann es mir leisten ab und an (aus reiner Bequemlichkeit) Essen liefern zu lassen, so what.

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Garum 19.04.2018, 16:45
17.

Zitat von Crom
Viele Lieferdienste verlangen ja inzwischen 1 - 2 Euro Anliefergebühr, damit hat sich das Trinkgeld.
Das Geld bekommen aber meistens nicht die Fahrer.

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wilfried.becker.50 19.04.2018, 20:39
18.

Zitat von Garum
Das Geld bekommen aber meistens nicht die Fahrer.
Die 1 oder 2 Euro gehen an Lieferando oder Lieferheld.

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jokl 19.04.2018, 20:48
19. Noch 10-15 Jahre

dann kommt die Pizza doch mit der Drohne und die Fahrer von heute werden Pizzadrohnenpiloten.

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