Forum: Karriere
Mein Leben als Essenslieferantin: "Auf dem Tisch lag eine Waffe"
DPA

Schlecht bezahlt und kaum Rechte: Essenslieferdienste stehen wegen der Bedingungen für ihre Fahrer in der Kritik. Eine junge Frau berichtet, warum sie den Job trotzdem jahrelang gemacht hat.

Seite 3 von 3
gudrun.hanson 19.04.2018, 21:05
20.

Warum existiert spiegel.de noch? Hier kann ja fast über gar nichts mehr diskutiert werden? Einsparmaßnahmen oder schlichte Notwendigkeit, um das krude, linksversiffte Weltbild zu retten?

- - - - - - - - - Nun ja, was sollen wir jetzt dazu sagen? Vielleicht: in erster Linie sind wir ein Nachrichtenmedium. Dafür existieren wir. Die Diskussionsmöglichkeit ist ein Kundenservice, den wir uns leisten... MfG Redaktion Forum

Beitrag melden
sarah.bendt 19.04.2018, 22:49
21. Nicht wertgeschätzt

Zitat: "Ich kenne aber durchaus Lieferdienste, die ihren Fahrern während der Wartezeit zwischen zwei Aufträgen nichts zahlen. Man arbeitet für diese Lieferdienste auf Abruf - wie im Bereitschaftsdienst."
Allgemein ist es ein schlecht bezahlter Job, dafür dass du bei Wind und Wetter unterwegs bist. Nicht immer wird ein Auto gestellt. Die meisten Fahrer sind mit dem Fahrrad unterwegs.
Generell gebe ich IMMER Trinkgeld. Mindestens 10% des Bestellwertes. Die Fahrer sind darauf angewiese und wir sollten deren Leistung schätzen.

Beitrag melden
112211 20.04.2018, 07:45
22.

Zitat von markus_wienken
Wer sich als Arbeitnehmer (unterhalb des Mindestlohns) ausbeuten lässt...bitte. Und ja, sicher schmeckt frische Pizza/Essen in der Regel besser als geliefertes aber soo schlecht ist das meist dann doch nicht und nicht jeder Bürger hat Feinschmeckeransprüche. Was den Preis angeht, ohne jetzt arrogant wirken zu wollen: Ich kann es mir leisten ab und an (aus reiner Bequemlichkeit) Essen liefern zu lassen, so what.
Na, dann, wenn es "soo schlecht" meist doch nicht ist, guten Appetit! Für solche Fälle würde ich mir lieber ein paar Packungen mit TK Pizza der besseren Sorten auf Vorrat besorgen. Denn eines ist klar: "soo schlecht ist das meist dann doch nicht".

Es erschließt sich mir nicht so recht, wie Sie das mit den Feinschmeckeransprüchen meinen. Eine frische Pizza im Restaurant hat mit Feinscheckeransprüchen nicht so viel zu tun, aber sehr wohl mit Geschmack. Im Gegensatz dazu ist eine Pizza, die ihr irdisches Dasein schon eine Weile im Pappkarton zelebriert nicht gerade besser geworden.

Beitrag melden
Emma Woodhouse 20.04.2018, 08:27
23.

Zitat von wilfried.becker.50
Die 1 oder 2 Euro gehen an Lieferando oder Lieferheld.
Nein. Das 'Liefergeld' bleibt beim Restaurant. Die Vermittler erhalten einen prozentualen Betrag von 10 - 15 % der Rechnungssumme.

Beitrag melden
janfred 20.04.2018, 09:20
24. Studentenjob

Zitat von herbert
man hat auch das Recht diesen Job schlicht abzulehnen. Niedriglohnland Deutschland und wo ist der Aufschrei der Gewerkschaften und den Linken plus SPD ?
Bei Jobs, bei denen Trinkgelder bezahlt werden, sollte Mindestlohn eigentlich kein Thema sein. Und wenn die meisten der Auslieferungs "Sklaven" Studenten sind, handelt es sich halt um Studentenjobs. Nicht dafür gemacht, um mit dem Verdienst eine 4 köpfige Familie zu ernähren. Was mir an dem durchaus interessant geschriebenen Bericht allerdings aufstösst, ist wie naiv die Autorin ihre Scheinselbstständigkeit zugibt. Gewerbe angemeldet, aber von Gehalt reden. Scheinselbständigkeit ist für den Auftraggeber auf noch 10 Jahre rückwirkend strafbar. Unterschlagung von Sozialabgaben usw. Für die naiven Gewerbetreibenden wohl eher ein Kavaliersdelikt, da sie mit der Ausübung des Jobs kaum in der Lage sind, irgendwelche Strafen zu bezahlen. Eigentlich mit der Tätigkeit so eines Botendienstes schon genug bestraft sind.

Beitrag melden
urban_warrior 20.04.2018, 10:53
25. TK-Pizza?

Sorry 112211, aber keine TK- oder selbstgemachte Pizza (es sei denn sie wird exakt so zubereitet und man hat den gleichen Ofen wie die Pizzeria) kommt geschmacklich an eine Pizza aus der Pizzeria heran (Zumindest meine nächstgelegenen Lieferanten sind da geschmacklich nicht zu toppen). Selbst wenn diese in der Pappe geliefert wird. Manchmal (oder auch öfter) kommt man nach der Arbeit nach Hause und mag einfach nicht auch noch kochen. Dann gönne ich mir den Luxus mich eben bekochen zu lassen. Soviel dazu ...

Das Trinkgeld für die Lieferanten ist obligatorisch und auch lange Wartezeiten, wenn's beim Pizzabäcker mal wieder richtig brummt, werden von mir mit Gleichmut hingenommen. Ich empfehle den Leuten, die sich gerne beklagen, mal selbst so eine Arbeit zu tun. Wir schauen immer gerne auf all die dienstbaren Geister runter, die uns unser Leben so angenehm gestalten. Seid auch mal nett zu ihnen!

Beitrag melden
Olaf 20.04.2018, 13:40
26.

Zitat von gudrun.hanson
- - - - - - - - - Nun ja, was sollen wir jetzt dazu sagen? Vielleicht: in erster Linie sind wir ein Nachrichtenmedium. Dafür existieren wir. Die Diskussionsmöglichkeit ist ein Kundenservice, den wir uns leisten... MfG Redaktion Forum
Eine Forums Redaktion die ihren Humor noch nicht verloren hat. Das ist doch mal was! Nur weiter so. ;-)

Beitrag melden
Seite 3 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!