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Mein Leben als Headhunter: "Mütter sind praktisch nicht vermittelbar"
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Auf Partys wird er als "Drücker" bezeichnet, der Menschen zum Jobwechsel drängt: Hier erzählt ein Headhunter, wie seine Arbeit wirklich aussieht - und wer für ihn ein schwieriger Bewerber ist.

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sabrina74 10.12.2018, 16:05
130. Also da habe ich ...

Zitat von kritischer-spiegelleser
haben immer als erste Priorität ihre Kinder. Ist auch verständlich. Aber als Arbeitgeber kann man ihnen deshalb keine Verantwortung übertragen. Weil man immer damit rechnen muss, dass sie kurzfristig weg sind! Und die wenigsten Firmen können sich leisten, höherwertige Jobs doppelt zu besetzen!
.... solche und solche Erfahrungen gemacht: Ja, es gibt die Mütter, die ihren Job nicht mehr auf die Reihe bekommen - es gibt aber auch extrem organisierte Mütter, die den Laden dann besser im Griff haben, als Kinderlose. Es kommt ganz auf das Umfeld an. Per se keine Frauen einzustellen, ist in jedem Fall Käse ... viele möchten ja ohnehin keine Kinder. Und wer es als Chef rigoros ablehnt, Frauen in gebärfähigem Alter einzustellen, ist wohl selbst recht unflexibel (und wäre zudem selbst für seine Kinder wahrscheinlich niemals auch nur 6 Monate zu Hause geblieben).

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sabrina74 10.12.2018, 16:12
131. Also in unserem Unternehmen ...

Zitat von die.kleine.hexe
Ich arbeite fast ausschließlich mit Frauen zusammen, die alle Mehrfachmütter sind. Es vergeht beinahe keine Woche, an dem nicht mindestens eine von ihnen wegen einem der Kinder ausfällt, oft mehrere Tage lang. Ich verstehe durchaus, dass Mütter ein Recht auf einen vollwertigen Beruf haben und nicht nur auf......
... haben wir das mit dem Einrichten eine Home-Office problemlos gelöst. Firmen sollten halt auch mal ein wenig innovativ denken und nicht von 9 to 5 wie anno dazumal ....

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seanhh69 10.12.2018, 16:48
132. Unvermittelbar?

Ich führe seit vielen Jahren vermutlich mindestens ebenso viele Gespräche wie der junge Mann, der diesen Text geschrieben hat. Teils in eigener Verantwortung teils als Personalberater. Die Aussagen sind so pauschal und teils widersprüchlich, dass sie den Text komplett abwerten. Ja, Mütter haben es schwerer- qualifizierte Frauen mit Kindern aber als unvermittelbar zu bezeichnen, lässt mich an der Eignung des Autors für seinen Beruf zweifeln. Es kommt auf die Qualifikation, auf den Einsatzbereich- und auf die Intelligenz des Personalberaters an

Personen über 50 sind unvermittelbar? Im Executive-Bereich und bei Sales Führungspositionen sind die Kandidaten über 50 klar im Vorteil.

Vielleicht sollte nicht von einer Branche (internationale Kanzleien)- die im Bezug auf den Rest des Arbeitsmarktes eher eine Exotenstellung hat, auf den Rest schließen...

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jo125 10.12.2018, 17:00
133. Läuft nicht in jedem Job

Zitat von sabrina74
... haben wir das mit dem Einrichten eine Home-Office problemlos gelöst. Firmen sollten halt auch mal ein wenig innovativ denken und nicht von 9 to 5 wie anno dazumal ....
Haben wir auch - bei bestimmten Aufgaben. Ansonsten: Präsenz! Wer das nicht will, muss halt was Anderes tun. Oder eben nix. Dann gibt's Hartz4, Sachleistungen und viel Freizeit. Das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Und wer meint, als Muddi zu Hause bleiben zu können, der muss eben mit weniger auskommen. Alles freiwillig! Niemand wird gezwungen.

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jo125 10.12.2018, 17:12
134. Keiner Universallösung

Zitat von sabrina74
... haben wir das mit dem Einrichten eine Home-Office problemlos gelöst. Firmen sollten halt auch mal ein wenig innovativ denken und nicht von 9 to 5 wie anno dazumal ....
Home Office funktioniert nicht überall. Erstmal muss ein Mindestmaß an Selbstdisziplin vorhanden sein. Haben manche unserer Mitarbeiter, aber bei Weitem nicht alle. Dann kommt dazu, dass manchmal eine gemeinsame Abstimmung nötig ist. Da hilft der Augenkontakt, und die Ablenkung "Mami, guck mal..." ist eher störend. Die Einzigen, die bei uns Homeoffice haben, sind Männer. Einer mit, einer ohne Kinder im Haus. Und so wollen wir es auch halten. Meine Firma, meine Regeln. Und - oh Wunder - so sieht es auch meine Frau, der 50% der Firma gehört. Nicht alle Frauen sind Muddies. Zum Glück.

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Einhorn 10.12.2018, 20:05
135.

Zitat von jo125
Die Einzigen, die bei uns Homeoffice haben, sind Männer.
Der einzige, von dem ich genau weiß, dass er Homeofficetage für seine Freizeitaktivitäten nutzt, ist ein Mann. Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht um dasselbe Unternehmen handelt....

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