Forum: Karriere
Mein Leben als Zahnarzt: "Besserwisser kann ich nicht leiden"
DPA

Der Job war nicht sein Traum, aber die gute Bezahlung zu verlockend. Ein Zahnarzt berichtet - von unnötigem Gequatsche in der Praxis, besserwisserischer Patienten und nervigen Ausreden für schlecht gepflegte Zähne.

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exHotelmanager 03.03.2017, 09:09
1. Dienstleister

Ein Zahnarzt ist Dienstleister. Er wird gut für seine Arbeit bezahlt und durch den Steuerzahler bezahlt hervorragend ausgebildet. Wenn ihm die Arbeitsumstände nicht passen, hat er den falschen Beruf und der Steuerzahler hat Geld verschwendet. Ich habe ohnehin längst das Gefühl, dass der Patient beim Zahnarzt nur noch Opfer ist, sowohl physisch, psychisch als auch monetär. Dazu kommt jetzt auch noch die Bestätigung, dass man auch noch der Punching Ball zu sein scheint.

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brehn 03.03.2017, 09:12
2. altgedient

Übertitel mit:. "Mein Leben als Zahnarzt ...." Erster Satz im Artikel: "Ich studiere Zahnmedizin und stehe kurz vor dem Examen." Naja...soviel dazu...

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aronia 03.03.2017, 09:13
3. Ein leuchtendes Beispiel für den Berufstand

Da kann man sich ja gut aufgehoben fühlen. Schon blöd das Patienten überhaupt den Mund aufmachen müssen.

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ChildInTime 03.03.2017, 09:20
4.

"Generell ist es ein Problem, wenn Patienten zu viel quatschen. Ich kalkuliere für jeden eine gewisse Zeitspanne ein. Natürlich ist Schmerzanamnese wichtig, aber der Informationsgehalt erschöpft sich: "Wenn ich so beiße, tut es mal weh und dann doch nicht mehr". Ich brauche Zeit, um an den Zähnen zu arbeiten und will mir das Ergebnis in Ruhe ansehen. Wenn der Patient zu viel quatscht, ist das Ergebnis nicht ideal."

Vielleicht sollte sich der Herr einen Beruf suchen, der zu seiner unsäglichen Einstellung passt. Vielleicht etwas in einer Kfz-Werkstatt, weil Autos ja auch nicht viel quatschen?

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exil-paulianer 03.03.2017, 09:24
5. Gute...

ehrliche Darstellung - finde ich sehr lesenswert.
Voralllendingen die Aussage "Ich kann nur jeden ermutigen, wirklich regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen".
Ist doch toll wenn ein Zahnarzt das sagt.
Natürlich möchte er Geld mit seinem Job verdienen - wer will das nicht!:-)

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Klausinspace 03.03.2017, 09:26
6. Die Kassen

Sind doch das Problem. Die zahlen einfach gar nichts mehr. Und niemand regt sich auf!

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black-mamba 03.03.2017, 09:27
7. Man merkt als Patien schnell die Motivation eines Arztes

Besonders im Arztberuf ist Empathie wichtig. Besserwissende "Ärzte" (!) die ihren Beruf des Geldes wegen ergriffen haben, sollten es such echt schenken, Patienten in deren Motiven kritisieren zu wollen. Ein Zahnarzt hat mal zu mir gesagt, wenn er senen Patienten heute keinen Schaden zugefügt hat, war es ein guter Arbeitstag. Im Gespräch mit meiner (empathischen) Augenärztin erwähnte ich den Slogan des Zahnarztes. Sie stimmte mir zu als ich sagte, dass dieser Mensch kein Arzt ist. Übrigens hat der Zahnarzt ziemlich blöd geschaut, als ich ihm riet, diesen Satz nicht als Werbung für sich zu nutzen. Mein aktueller Zahnarzt ist übrigens ein echter Arzr: einer der unter Arztsein hauptsächlich helfen und heilen versteht. Mit Verständnis für menschliche Schwächen und konstruktiver statt überheblicher und selbstgefälliger Kritik. ;-)

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kopfvoll 03.03.2017, 09:29
8. Und was ist....

..mit den Patienten, die zu ihm kommen, nachdem ein Kollege alles verpfuscht hat. Hierzu nimmt er gar keine Stellung. Wie steht er denn zu diesen Patienten und vor allem Kollegen´. Dafür, dass er mit Menschen arbeiten wollte, spricht er sehr schlecht über seine Patienten. Hauptsache seine Werke gehen nicht kaputt....

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eryx 03.03.2017, 09:33
9.

Diesen Herrn will ich glaube ich echt nicht als Zahnarzt haben.

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