Forum: Karriere
Mein Leben als Zahnarzt: "Besserwisser kann ich nicht leiden"
DPA

Der Job war nicht sein Traum, aber die gute Bezahlung zu verlockend. Ein Zahnarzt berichtet - von unnötigem Gequatsche in der Praxis, besserwisserischer Patienten und nervigen Ausreden für schlecht gepflegte Zähne.

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paddyman 03.03.2017, 09:56
20. Feldscher

Es gibt aber auch Leute, die ein erworbenes Zahnarzttrauma haben. Ich bin über 50 Jahre alt und der Zahnarzt meiner Kindheit hat geschnautzt ("Machs Maul auf!") und heftige Ohrfeigen verteilt, wenn der Mund nicht sofort aufgemacht wurde. Da kann es sein, das mancher Patient evtl. vor der Behandlung ein Gesprächsbedürfnis hat.

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spon_1206707 03.03.2017, 09:57
21. Leider machen die meisten ihren Job trotz guter Bezahlung schlecht

Ich wurde schon zweimal trotz extremer Schmerzen abgewiesen und ich habe schon mehrfach extrem überteuerte Angebote für eine Sanierung erhalten. Ein wirklicher Fachmann sagte später - am besten gar nichts machen. Dieser Berufsstand hat, wie so viele andere, ausreichend schwarze Schafe. Wer seinen Beruf nicht nur wegen des Geldes macht, sollte ihn gut und professionell machen. Dann besteht auch weniger Grund sich über Patienten auszulassen. Sicher gibt es auch hier unangenehme Menschen. Diese gibt es aber mit Sicherheit auf beiden Seiten. Ich könnte Bücher darüber schreiben wie unprofessionell ich oft behandelt wurde. Die Folgen dessen musste natürlich ich bezahlen. So etwas kann man sich nicht in jedem Beruf erlauben.

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vaclav.havel 03.03.2017, 09:58
22.

Der Artikel erinnern mich an den Spruch:

"Der Kunde steht im Mittelpunkt,
d.h. im Weg."

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Mertrager 03.03.2017, 09:59
23. Quatschen

Über 30 Jahre haben mich alle Zahnärzte, die ich besuchte für blöd erklärt. "..aber dieser Zahn bestimmt nicht.." wurden meine Hinweise auf Probleme abgetan. Vor kurzem kam er dann doch raus" Er war abgefault bis auf den Knochen. Soviel dazu, dasz Zahnärzte auch dann meist nicht zuhören, wenn sie nicht die Hand im Mund des Patienten haben.

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g_bec 03.03.2017, 09:59
24. Ähm.

Zitat von helmut.alt
wenn die Patienten selbst dafür zahlen müssten wie in der Schweiz. Als Gegenleistung könnte man die Kassenbeiträge senken. Eigenverantwortung für die Gesundheit ist angesagt.
Wann waren Sie zuletzt beim Zahnarzt? Für Furz und Feuerstein müssen Sie heute beim Zahnklempner bezahlen. Einzig die Extraktion zahlt die Kasse noch. Alles andere bleibt bei Ihnen hängen.
Also hören Sie doch bitte mit diesem Eigenverantwortungs-geschwafel auf.

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mat_1972 03.03.2017, 10:00
25.

Mag ja alles so sein....
aber: Was ich bei einem (Ex-)Zahnarzt erlebt habe:
Füllung musste gemacht werden, Ich war betäubt und hatte den Mund weit auf. Der Zahnarzt nuschelt mitten beim Bohren "Ja, ich nehme dann Füllung XXX (keine Ahnung mehr wie das hiess). Kostet aber 20 € Extra.

Überrumpelt, ohne Beratung und weitere Hinweise, den Mund weit aufgerissen mit aufgebohrtem Zahn.... Wie soll ich da noch nachfragen oder sonstwas sagen?

Danke sehr. Nun bin ich bei einem wesentlich besseren Arzt!
Und ab und an mal etwas informieren ist nicht verkehrt. Vielleicht sollte sich der Herr Zahnarzt im Artikel mal aus NEUTRALER Sicht in den Stuhl setzen. Ein klein wenig Empathie bitte!

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menton 03.03.2017, 10:08
26. Ärzte & Zahnärzte

können sich als Leistung vor allem das (meist) sehr gute Bestehen des Abiturs anrechnen lassen.

Danach werden diese Leute nicht mehr intellektuell gefordert. Das Studium ist im Wesentlichen von Auswendig lernen geprägt und die Promotion ist ein Witz. Gleichwohl genießen Ärzte eine geradezu abenteuerliche Anerkennung in der Gesellschaft, was dazu führt, dass sie sich für unheimlich schlau und geradezu allwissend halten. Tatsächlich jedoch führt die ärztliche Tätigkeit m.E. auf Dauer zur Verdummung. Die wenigen Neuerungen, mit denen ein Arzt/Zahnarzt im Laufe eines Jahres zu tun hat, lernt er in einer halben Stunde. Alles Weitere ist Handwerk (Nichts gegen Handwerker, die halten Ihre Nase aber meist nicht so hoch).

Ärzte sind auch stets der Überzeugung, dass sie mit Fug und Recht ihre horrenden Einnahmen erzielen.
Wer beruflich ab und an mal mit Ärzten zu tun hat, weiss, wovon ich rede....
Dass gerade ein Vertreter dieser Berufsgruppe von anderen "Besserwissern" spricht, ist grotesk!

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Robeuten_II 03.03.2017, 10:10
27.

Zitat von black-mamba
Besonders im Arztberuf ist Empathie wichtig. Besserwissende "Ärzte" (!) die ihren Beruf des Geldes wegen ergriffen haben, sollten es such echt schenken, Patienten in deren Motiven kritisieren zu wollen. Ein Zahnarzt hat mal zu mir gesagt, wenn er senen Patienten heute keinen Schaden zugefügt hat, war es ein guter Arbeitstag. Im Gespräch mit meiner (empathischen) Augenärztin erwähnte ich den Slogan des .....
naja, früher gab es den Dentisten als Ausbildungsberuf - Zahnärzte sind keine Ärzte; nach zwei Jahren Vorklinik ist das weitere Studium eigentlich eine vorgezogene Fach"arzt"ausbildung.
Ich habe meinen guten Zahnarzt verloren - der hat genug verdient, und hatte keine Lust mehr auf Scherereien mit Krankenkassen etc. Es ist wirklich nicht einfach, einen guten Zahnarzt zu finden....

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plutinowski 03.03.2017, 10:10
28.

Ich musste neulich in einem anderen Zusammenhang zum Thema Arzt- und Zahnarztpraxen etwas recherchieren. Ich fand nicht wirklich, was ich suchte - aber dafür massenhaft Artikel, Stellungnahmen, Beiträge etc., in denen es um die Honorare ging - Honorare Honorare Honorare. Die natürlich immer viel zu niedrig sind. Die ganze Branche ist sehr pekuniär orientiert. Es schon was dran: Je besser es den Leuten geht, desto mehr klagen sie.

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bisweilen 03.03.2017, 10:11
29. Mein Sommerurlaub

Niveau eines Schüleraufsatzes (9-11 J.). Sollte es sich tatsächlich um einen Zahnarzt handeln: Selbst schuld, wer sich von so einer "Persönlichkeit" behandeln lässt. Krone bei möglicher Füllungstherapie ist auch auf Wunsch und Verlangen des Patienten nicht lege artis.

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