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Merkel kritisiert Unternehmen für Frauenquote: "Das grenzt an Verweigerungshaltung"
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

Die Bundeskanzlerin fordert die Wirtschaft mit scharfen Worten auf, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Andernfalls gebe es Sanktionen.

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Sensør 16.05.2019, 17:51
1. Verweigerungshaltung

Was ist denn so schlimm daran, wenn Frauen ihre Mitarbeit in skrupelosen Vorständen verweigern? Ich kenne keine einzige Frau, die sich dies antun würde.

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gluonball 16.05.2019, 17:56
2. Qualifikation

Ja, Qualifikation scheint heute kein Kriterium mehr sein zu dürfen.
Natürlich gibt es auch Frauen die qualifiziert sind aber deshalb sollte man sich vllt dafür einsetzen, dass die Einstellungsvoraussetzungen für Aufsichtsräte transparent werden und wenn eine Frau qualifizierter ist warum diese nicht gewählt wurde.
Stattdessen soll wie in der Politik nur Seilschaft zählen. Das ist dann ok.

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mckberlin 16.05.2019, 17:58
3. Weiter drum bitten hilft

Danke liebe cdu für eure gute Arbeit

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jonath2010 16.05.2019, 18:03
4. Die Frauen müssen auch wollen

In den Vorständen seien nur 8,5 Prozent Frauen. "Das grenzt schon auch irgendwo an Verweigerungshaltung", sagt die Bundeskanzlerin. Aber die Schuld allein bei den Unternehmen zu suchen, erscheint mir zu einfach. Die Frauen müssen auch "wollen". Ich bin zwar kein Vorstand eines börsennotierten Unternehmens, aber ich kann mir vorstellen, wie sich die (männlichen) Vorstandsmitglieder tagtäglich rund um die Uhr und das ganze Jahr über in ihre Arbeit reinhängen (müssen). Ich vermute mal, dass viele Frauen einem derart physischen und psychischen Stress einfach nichts abgewinnen können.

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Schartin Mulz 16.05.2019, 18:05
5. Nein

"Merkel appellierte daran, dass überall in der Gesellschaft Parität geschaffen werden müsse. Das gelte für Unternehmen, Universitäten, die Kultur, Medien und auch für die Politik."
Pariät kann nur da herrschen, wo es gleichviele gleichqualifizierte Bewerber und Bewerberinnen gibt.
Das ist weder in der Politik noch in den Unternehmensleitungen der Fall.

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RDetzer 16.05.2019, 18:08
6. Europäische Führungskräfte

brauchen wir nicht, wo wir sie hinein gewählt bekommen. Wir brauchen sie da wo sie hingehören, an die Arbeit. In der Scheinexplosion der Quotentauglichkeit sehe ich keine Führungsarbeit.

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lupo44 16.05.2019, 18:11
7. Frau Merkel sollte sich zurück nehmen bei solchen Androhungen......

es ist doch einfach selbstverständlich das Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens hingehören bei entsprechender Qualifikation wie bei den Männern.Aber soetwas politisch anzuweisen oder gar zu drohen mit Sanktionen bei nicht durchgeführten Berufungen gleicht schon an eine Unverschämtheit und ist einer so anerkannten Politikerin wie Frau Dr. Merkel einfach unwürdig. Selbst habe ich Jahrzehnte unter qualifizierten Frauen erfolgreich gearbeitet.Aber noch einmal das waren alles Frauen mit der entsprechenden Qualifikation und dem entsprechenden Nervenkostüm.

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tropfstein 16.05.2019, 18:19
8. Zu wichtig für soziale Tat

Die Berufung einer Person in den Vorstand eines Unternehmens ist keine soziale Wohltat für einen einzelnen Menschen, sondern eine Entscheidung mit tiefgreifender Wirkung auf den Erfolg des Unternehmens, auf die Aktionäre, die Mitarbeiter und deren Familien. Es wäre unverantwortlich, bei dieser Entscheidung nicht ausschließlich nach dem Kriterium “Befähigung” und “Leistung” zu gehen. Alles andere - Herkunft, Haarfarbe, Geschlecht, Heimatdialekt, Konfession - darf (!) keine Rolle spielen.

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zweifler001 16.05.2019, 18:25
9. Was nimmt sich die Merkel heraus?

Wie üblich interessiert Merkel überhaupt nicht, ob sie eine gesetzliche Grundlage hat oder nicht. Bislang können Firmen noch selber bestimmen, wen sie in leitende Positionen berufen. Merkel entwickelt sich langsam zum Möchtegerndiktator. Es wird höchste Zeit sie rechtzeitig aus ihrem Amt zu entfernen um die Demokratie zu retten.

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