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Merkel kritisiert Unternehmen für Frauenquote: "Das grenzt an Verweigerungshaltung"
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

Die Bundeskanzlerin fordert die Wirtschaft mit scharfen Worten auf, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Andernfalls gebe es Sanktionen.

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jkbremen 16.05.2019, 19:14
20. Ein Gesetz

zur Herstellung der Parität wäre längst fällig!

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die_WahrheitXXL 16.05.2019, 19:16
21. ausgerechnet das Wort

"Verweigerungshaltung" kommt aus dem Mund dieser Frau.

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MatthiasEit 16.05.2019, 19:17
22. Gefängnisse

Vergessen wir nicht dass wir auch Parität in Gefängnissen herstellen müssen, damit überall Parität herrscht.
Also entweder weniger Männer oder mehr Frauen einsperren.

Und wenn sie das unfair finden, finden sie vielleicht raus, warum Parität kein gutes Ziel sein kann.

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Handschlag2 16.05.2019, 19:23
23. Autorin ist nicht objektiv!

Michaela Schießl schreibt "null Frauen" wären das Ziel der Unternehmen. Dieser Titel ist irreführend und polemisch. Denn genauso richtig ist, dass die Unternehmen sich "null Männer" als Ziel gesetzt haben.

Richtig wäre ein Titel, der besagt, dass viele Unternehmen sich schlicht keine Geschlechterquote geben. Dass viele Vorstände aus 2 Personen bestehen, und daher die Zielvorgabe mindestens 1 Frau/1 Mann die Auswahl stark einschränkt, verschweigt die Autorin ebenfalls.

Die Mitteilung des angestrebten Frauenanteils (statt Geschlechteranteils) muss nur wegen der verqueren Formulierung des Corporate Governance Kodex so angegeben werden. Der Kodex ist nicht geschlechtsneutral gefasst ist, sondern nutzt in Ziffer 4.15. eine auf Frauen bezogene Formulierung (s.u.).

Abgesehen davon, dass der Kodex nicht geschlechtsneutral formuliert ist, legt er bei Diversity auch zu viel Wert auf das Geschlecht. Viel wichtiger als das Geschlecht ist für Diversity der soziale und gesellschaftliche Hintergrund: was und ob jemand studiert hat, dass nicht nur Kinder von Bildungs- und Wirtschaftseliten vertreten sind und wie alt jemand ist, ist viel wichtiger. Gleichwohl wird das kaum berücksichtigt und meist nicht einmal gemessen.

Überwiegend Kinder reicher Eltern, die Jura und BWL studiert haben oder selbst Unternehmer/Manager waren, werden zu Vorständen zu berufen (egal ob Frau oder Mann oder divers). Dies widerspricht dem Gedanken von Diversity. Tatsächlich entstammen in Deutschland Vorstände, gerade die weiblichen Vorstände, aus den immerselben Schichten. Bei den männlichen Vorständen finden sich zuweilen auch self-made Unternehmer, was bei Frauen noch ausgesprochen selten ist. Dabei sollte es im Vorstand eines Unternehmens eine Mischung geben: Leute von außen für den frischen Wind und Arbeitnehmer aus dem Unternehmen, die es in und auswendig kennen. Jung und alt, egal ob Frau oder Mann.

4.15 des Kodexes sollte gestrichen werden und stattdessen lauten "Aufsichtsräte berufen Vorstände ausschließlich nach ihrer Eignung und sorgen für Vielfalt". Stattdessen lautet er:

"4.1.5 Der Vorstand soll bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen auf Vielfalt (Diversity) achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben. Für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands legt der Vorstand Zielgrößen fest."

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hage108-nau 16.05.2019, 19:24
24. Keine Rosinenpickerei

"Merkel appellierte daran, dass überall in der Gesellschaft Parität geschaffen werden müsse. Das gelte für Unternehmen, Universitäten, die Kultur, Medien und auch für die Politik" - Zitat Spiegel Artikel

Das würde dann also auch bedeuten: Parität beim Militär, Parität bei der Müllabfuhr, Parität auf dem Bau, Parität im Schlachthof, Parität in der Fußballnationalmannschaft, usw. usw.

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muekno 16.05.2019, 19:27
25. Wie unfähig manche Frauen sind

beweist Frau Merkel täglich selbst. Quotenfrauen sind Unsinn, d.h. heiss nicht as ich rauen für generell unfähig halte. Es gibt sehr wohl sehr fähige Frauen,kenn selbst einige.

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ThomasS79 16.05.2019, 19:27
26. Reißerisch und unrealistisch...

Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, warum die Thematik der Parität und Quoten ausschließlich im Bereich elitärer Funktionen so präsent ist - wobei sie dort gleichermaßen am absurdesten und unrealistischsten sind! Jeder Mensch mit Einblick in leitende Unternehmensstrukturen weiß, wie Arbeitsbelastung, Qualifikation, Erfahrung und Netzwerk für solche Positionen aussehen sollten! Meint man zumindest! Zur Verdeutlichung: Positionen im Aufsichtsrat machen zwischen 0,1 - 0,2 % der Gesamtbelegschaft eines Unternehmens aus! Nicht jeder 3. Mann ist also als CEO geboren und vermittelt, und Frauen stehen diskriminiert und hilflos daneben rum! Schon im mittleren (akademischen) Management international agierender Firmen gestaltet sich die Personalsuche als extrem schwierig. Dazu sieht das Leben als solche Führungskraft in der Regel eine 6-Tage-Woche mit mindestens 60-70 Wochenstunden vor. Das kann auch eine Frau leisten, insofern sie dafür Wille und Erfahrung mitbringt! Nur haben Frauen in der Regel meistens einfach andere Vorstellungen vom Leben. Wer in dieser Konstellation eine Familie hat, sieht sie recht selten. Zur Organisation eines solchen Jobs und Lebens benötigt man in der Regel extrem gutes Talent im Zeitmanagement und vor allem Outsourcing - oder aber in der Regel eine eine Hilfskraft oder familiären Background. Es ist schlichtweg Tatsache, dass unter solchen Arbeitsbedingungen Frauen einfach andere Prioritäten, nämlich mehr privates Leben und Fokus auf Zeit mit der Familie im Leben setzen! Und das tun sie richtig so! Rechnet man diese Populationen hoch, merkt man schnell wie unsinnig hier die Diskussionen über einen 30 oder 50% Anteil werden! Als Beispiel hochqualifizierte Medizinerinnen, Innere Medizin, Frauenquote weit über 70, teilweise 80 % und mehr - spätestens ab ltd. Oberarztstelle kommt die Teilzeitkeule - und damit der signifikante Abfall an weiblichen Führungskräften! Kollektiver "relativer" Personalmangel in Ambulanzen und Kliniken ist Alltag, nicht wegen böser Männer, nein Teilzeit als Lebensmodell! So funktioniert aber eben keine leitende Stelle als Klinikdirektorin oder Vorstandsmitglied! Weder die Börse noch die chinesische Delegation machen für Bauklötze und "Mamazeit" Pause, genauso wenig, wie sie das für Papa tun würden! 15 Jahre akademische Ausbildung und dann kommt die Priorität im Mutterglück. Der Mann soll bitte weiterschuften, um den opulenten Immobilienkredit schnell zu tilgen, dann darf er gerne umfallen! Entscheider sind dabei in aller Regel die Frauen, und das tun sie auf diesem Niveau bewusst und souverän! Und in Fällen wo die Frau den Karriere Weg geht, sind die Konstellationen 1:1 die gleichen wie bei Männern, ob nun Patriarchat oder Matriarchat, da redet bloß keiner drüber! Man sollte doch mal wieder bei Arbeits- und Lebensrealitäten ankommen! Parität und Quoten treten Gleichberechtigung mit Füßen und verursachen genau das Gegenteil vom Gewünschten, nämlich völlig theoretisch deformierte Lebensrealitäten, die mit gleichberechtigter Wirklichkeit nichts zu tun haben!

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Malto Cortese 16.05.2019, 19:30
27.

Der Niedergang der CDU zeigt doch exemplarisch was folgt, wenn man aus Mangel an Alternativen die einzige Kandidatin aufstellen muß, die gerade zur Hand ist.

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BoMbY 16.05.2019, 19:30
28. Wo soll man denn diese Frauen herbekommen?

Wie genau ist da die Vorstellung? Es ist ja schon für viele normale Stellen schwierig geeignete Bewerberinnen zu finden.

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angelobonn 16.05.2019, 19:48
29.

Die CDU hat unter Merkel jegliche Wirtschaftskompetenz verloren. In der Wirtschaft müssen Stellen nach Kompetenz vergeben werden, ansonsten bekommt das Unternehmen ein massives Problem. Parität und überhaupt das Geschlecht dürfen dabei keine Rolle spielen. Was will sich die CDU von ihrer sozialdemokratischen Kanzlerin eigentlich noch alles gefallen lassen?

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