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Miese Vorstellungsgespräche: "Alle bekamen Wasser außer mir"
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Der Chef gönnt sich eine Cola, der Bewerber bekommt nix - Unternehmen zeigen sich in Vorstellungsgesprächen nicht immer von ihrer besten Seite. Krasse Beispiele aus einer Umfrage.

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exil-berliner 04.08.2017, 13:06
10.

Zitat von hans.wurstxxl
Als Personalmanager treffe ich anhand der eingereichten Unterlagen schon mal eine Vorauswahl, bei der ich mir dann die Bewerber genauer ansehe. wer nichts zu trinken bekommt, ist eh schon rausgefallen, außer, er überzeugt direkt im Gespräch. Dem Könner ist das egal, der geht seinen Weg. Die Bewerber, an denen man aufgrund der Eignung interessiert ist, wird man auch entsprechende Aufmerksamkeit entgegenbringen. Fragen sie denjenigen, der den Job letztendlich bekommen hat, für den gab es noch lecker Kekse zum Kaffee.
Ihr Beitrag bestätigt meine Meinung diversen HR Abteilung, welche nicht den Mensch sehen sondern die 1:1 übersetzt menschliche Ressourcen (Arbeitskraft).

Lt. Ihrer Aussage bekam der Ideal Kandidat Kaffee und Kekse, indirekt bestätigen Sie damit die Vorstellungs Quote in vielen Personalabteilungen. Wieso werden ungeignete Kandidaten überhaupt eingeladen? Zeitveschwendung ist das und an Dreisstigkeit kaum zu überbieten.

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santoku03 04.08.2017, 13:11
11.

Zitat von hans.wurstxxl
Als Personalmanager treffe ich anhand der eingereichten Unterlagen schon mal eine Vorauswahl, bei der ich mir dann die Bewerber genauer ansehe. wer nichts zu trinken bekommt, ist eh schon rausgefallen, außer, er überzeugt direkt im Gespräch. Dem Könner ist das egal, der geht seinen Weg. Die Bewerber, an denen man aufgrund der Eignung interessiert ist, wird man auch entsprechende Aufmerksamkeit entgegenbringen. Fragen sie denjenigen, der den Job letztendlich bekommen hat, für den gab es noch lecker Kekse zum Kaffee.
Und exakt das sind schlechte Manieren. Diesen mindesten Respekt hat nämlich jeder Gast verdient, auch wenn er in Ihren Augen unfähig ist. Im übrigen kann ich schon aufgrund dieser Einlassung nicht glauben, dass Sie tatsächlich "Personalmanager" sind ;)

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tempus fugit 04.08.2017, 13:12
12. Genau,...

Zitat von kalim.karemi
...alle bekamen Wasser außer "mir"? Wenn das die Gramatik der Bewerbung war, dann wußte der Interviewer, dass es sich bei dem Gespräch um Wasservergeudung handeln wird.
...korrekt reden aber nichts können - sieht man gerade bei der Autoindustrie und deren Politknallchargen...

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powerkraut 04.08.2017, 13:18
13.

Zitat von kalim.karemi
...alle bekamen Wasser außer "mir"? Wenn das die Gramatik der Bewerbung war, dann wußte der Interviewer, dass es sich bei dem Gespräch um Wasservergeudung handeln wird.
Da fehlt vielleicht ein Komma, sonst ok. Aber Grammatik, das schreibt man mit zwei "m".
Glashaus, Steine!

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Furchensumpf 04.08.2017, 13:18
14.

Zitat von hans.wurstxxl
Als Personalmanager treffe ich anhand der eingereichten Unterlagen schon mal eine Vorauswahl, bei der ich mir dann die Bewerber genauer ansehe. wer nichts zu trinken bekommt, ist eh schon rausgefallen, außer, er überzeugt direkt im Gespräch. Dem Könner ist das egal, der geht seinen Weg.
Können Sie mir bitte sagen, wo Sie beschäftigt sind? Dann weiß ich schon dass ich mich bei Ihnen nicht bewerben werde. Wer nicht die Grundzuüge der Gastfreundschaft einhalten kann, hat bei mir keine Chance.

Ums mal wieder ins Gedächtnis zu holen: Der Bewerber will sein Wissen und seine Arbeitskraft IHREM Unternehmen zur Verfügung stellen. Sie sollten sich mal fragen, welchen Job Sie hätten, gäbe es solche Menschen nicht - denn dann gäbe es auch Ihr Unternehmen nicht. Aber Für Sie sind die Mitarbeiter sicherlich nur Kostenschlüssel...

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jim_beam 04.08.2017, 13:25
15.

Zitat von kalim.karemi
...alle bekamen Wasser außer "mir"? Wenn das die Gramatik der Bewerbung war, dann wußte der Interviewer, dass es sich bei dem Gespräch um Wasservergeudung handeln wird.
Was soll daran falsch sein, "außer" erfordert in der Regel Dativ und auch als Konjunktion ist Dativ nicht falsch. Spendieren Sie Ihrer Grammatik lieber noch ein "m".

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quadraginti 04.08.2017, 13:27
16. Hilfloses Gestammel

Zitat von king_of_world
Die Dienstleisterfirmen haben meist nur von Human Resources sitzen, die nach Checkliste abarbeiten. Fachabteilung hat meist keine Zeit und ist nie da. Fragen ob man für alles ein Zertifikat hat. Nach dem Studium besitzt man nicht so einfach Zertifikate von Tausenden Euros. Meist fragen sie nach total banalen Zertifikate. Damit die Wissen ob man das Program nutzen könne. Wenn man hochkomplexe Simulations-Programme im Wert von 15 tausend Euros perfekt bescherscht und man hat für ein Programm was nur 1000 Euro kostet kein Zertifikat ist man weg. Ohne Zertifikate kommt man nicht weiter egal ob man das Programm 4 Jahre nutze. Das ist wie, ob man dich fragt, ob du dier Zutraust Fahrrad zu fahren. Dann versucht man zu erklären das man ein Kampfflugzeuge seit Jahren fliegt. Hochangesehene Konzerne sind nicht besser. Kommen nur rein, die verwandt sind und lachen dort über die Dummheit des anderen.
Ihr Beitrag ist nur ein hilfloses Herumstammeln.
SIE würde ich auch nicht einstellen.
Noch nicht einmal als stellvertretenden Hilfsportier des Hintereingangs.

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naschauenwirmal73 04.08.2017, 13:29
17. Weg mit Zeitdieben

Wenn es einem Unternehmen eine Abteilung gibt die sich HR nennt - lohnt es sich nicht sich da zu bewerben.
Es sagt schon alles aus wie man die Mitarbeiter dort sieht. Dann lieber einen anständigen Familien betrieb..

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gmg 04.08.2017, 13:35
18. Die armen Bewerber...

Es mag sicher Firmen geben, die Bewerber nicht optimal behandeln. Unvorbereitete Gesprächspartner sind ein Unding. Aber vielleicht haben einige der Bewerber einfach nicht gemerkt, dass ihre Qualifikation indirekt abgefragt wurde. Dazu muss man nicht immer plumb fragen "Was qualifiziert Sie besonders für diese Stelle?". Vielleicht wollte der AG auch herausfinden, ob der Kandidat in der Lage ist, sich nötigenfalls bestimmt aber höflich durchzusetzen. Welchem der Kandidaten wurde tatsächlich ein Getränk nach einer höflich aber deutlich geäußerten Bitte verweigert? Das wäre dann in der Tat der Zeitpunkt zum Gehen gewesen. Und wenn die Entwicklungsmöglichkeiten nicht zur Sprache kamen, dann vielleicht weil der Kandidat nicht bestimmt genug nachgefragt hat?

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MartinS. 04.08.2017, 13:38
19. ...

Zitat von king_of_world
Die Dienstleisterfirmen haben meist nur von Human Resources sitzen, die nach Checkliste abarbeiten. Fachabteilung hat meist keine Zeit und ist nie da. Fragen ob man für alles ein Zertifikat hat. Nach dem Studium besitzt man nicht so einfach Zertifikate von Tausenden Euros. Meist fragen sie nach total banalen Zertifikate. Damit die Wissen ob man das Program nutzen könne. Wenn man hochkomplexe Simulations-Programme im Wert von 15 tausend Euros perfekt bescherscht und man hat für ein Programm was nur 1000 Euro kostet kein Zertifikat ist man weg. Ohne Zertifikate kommt man nicht weiter egal ob man das Programm 4 Jahre nutze. Das ist wie, ob man dich fragt, ob du dier Zutraust Fahrrad zu fahren. Dann versucht man zu erklären das man ein Kampfflugzeuge seit Jahren fliegt. Hochangesehene Konzerne sind nicht besser. Kommen nur rein, die verwandt sind und lachen dort über die Dummheit des anderen.
naja, das ist auch mehr so "hörensagen", oder?
Das Stück Papier zu den Qualifikationen wird im Normalfall bereits VOR dem Vorstellungsgespräch abgefragt. Und auch wenn man in Deutschland hier auf jeden Fall viel Wert auf eine offizielle Qualifikation legt, so beschränkt sich dies dann doch eher auf den Studienabschluss, die offizielle Ausbildung, oder Lehrgänge die schlichtweg verpflichtend sind (nicht jeder der ein Schweißgerät bedienen kann, darf dies beruflich tatsächlich einfach so machen).

Selbst bei Sprachen muss man nicht zwingend tolle Zertifikate vorlegen... wobei sich das da ja auch binnen weniger Minuten im Gespräch einschätzen lässt, ob der Bewerber tatsächlich verhandlungssicheres Englisch spricht, oder doch eher nur sehr holprige Grundkenntnisse hat.

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