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Miese Vorstellungsgespräche: "Ich werde Sie jetzt etwas fragen, was ich nicht fragen
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Die eine bekommt ungefragt Beziehungstipps, der andere muss zusehen, wie der Chef Kuchen vom Boden isst. SPIEGEL-ONLINE-Leser berichten von ihren kuriosesten Vorstellungsgesprächen.

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williamh.bonney 05.09.2017, 14:19
1.

Dann gebe ich ihnen eine Antwort die Sie evtl. nicht hören möchten.

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Kurt-C. Hose 05.09.2017, 14:25
2. Und?

In Deutschland finden jeden Tag warscheinlich zigtausend Bewerbungsgespräche statt, die meisten davon sicher völlig normal und professinell. Über seltsame Auftritte von Bewerbern kann man sicher mindestens genauso viele Anekdötchen erzählen? Was ist jetzt der Erkenntniswert davon?

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RedOrc 05.09.2017, 14:41
3. Das "Diät"-Erlebnis ist doch lustig

Ich weiß gar nicht, was das Diät-Erlebnis unter den anderen Begebnissen zu suchen hat - OK, leicht exzentrisch, aber der Chef scheint ein Original zu sein, das dürfte ein ganz interessantes und witziges Betriebsklima geben. Da hätte ich auch zugesagt.

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Rooo 05.09.2017, 14:50
4. Die Erkenntnis...

An den Vorredner: Die Erkenntnis ist, dass es den Fachkräftemangel (zumindest so, wie in den Medien groß geschrieben) nicht gibt. Gäbe es echten Mangel (fragen Sie mal ihre Großmutter, falls die noch lebt, die kann Ihnen erzählen, was Mangel bedeutet), dann würden die Löhne in den mangelbereichen drastisch steigen. Solange sie das nicht tun, gibt es keinen Mangel. Und sei es nur, weil der Arbeitsplatz dann nach China outgesourced wird -> kein Mangel, weil globales Überangebot an Arbeitskräften fast aller Fachrichtungen.

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Ashurnasirapli 05.09.2017, 15:15
5.

Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch bei einem IT-Startup eingeladen. Anschließend wurde mir die Geschäftsräume während der Arbeitszeit gezeigt. Mir fehlen die Worte, wie ich den Platzmangel in den Räumen angemessen beschreiben soll. Das Ganze sah nach einem Experiment aus, wieviel Leute in einen Raum arbeiten können, ohne sich an die Gurgel zu gehen. Ich habe abgesagt.

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l.augenstein 05.09.2017, 15:56
6. Bei mir hat sich mal eine Frau

mit den Worten "ich habe Charisma" beworben. Ich habe der Dame abgesagt!

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schwerpunkt 05.09.2017, 16:03
7. Milchmädchenrechnung

Zitat von Ashurnasirapli
Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch bei einem IT-Startup eingeladen. Anschließend wurde mir die Geschäftsräume während der Arbeitszeit gezeigt. Mir fehlen die Worte, wie ich den Platzmangel in den Räumen angemessen ......
Na da bin ich ja gespannt, wie Sie z.B. einen Pflegearbeitsplatz nach China outsourcen wollen, wenn Sie die zu Pflegenden nicht gleich mit outsourcen.

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sammilch 05.09.2017, 16:47
8.

Zitat von schwerpunkt
Na da bin ich ja gespannt, wie Sie z.B. einen Pflegearbeitsplatz nach China outsourcen wollen, wenn Sie die zu Pflegenden nicht gleich mit outsourcen.
Zumindesz in Thüringen hat man jetzt für die Pflegebranche wieder Vietnamesen geholt - soweit hergeholt ist das also nicht.

http://www.otz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Pilotprojekt-in-Poessneck-gestartet-Altenpfleger-kuenftig-aus-Vietnam-1821738144

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keery 05.09.2017, 16:50
9.

Zitat von Rooo
An den Vorredner: Die Erkenntnis ist, dass es den Fachkräftemangel (zumindest so, wie in den Medien groß geschrieben) nicht gibt. Gäbe es echten Mangel (fragen Sie mal ihre Großmutter, falls die noch lebt, die kann Ihnen erzählen, was Mangel bedeutet), dann würden die Löhne in den mangelbereichen drastisch steigen. Solange sie das nicht tun, gibt es keinen Mangel. Und sei es nur, weil der Arbeitsplatz dann nach China outgesourced wird -> kein Mangel, weil globales Überangebot an Arbeitskräften fast aller Fachrichtungen.
Doch, doch, den Mangel gibt es wirklich - an Fachkräften, die zu 120% Prozent dem individuellen Anforderungsprofil der jeweiligen Firma/Stelle entsprechen und völlig ohne Einarbeitungszeit am 1. Tag zu 100% einsatzfähig sind und am 2. Tag bereits die Kollegen vertreten können.

Eine abgeschlossene Ausbildung macht noch lange nicht die vielgesuchte "Fachkraft".

Ich sehe selbst, mit welchen Begründungen Bewerber abgelehnt werden, denen ich zutraue, nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit die Stelle voll auszufüllen. Aber um die betriebs-, aufgaben- oder projektspezifische Aus- und Weiterbildung will sich keiner kümmern, denn das kostet Zeit und Geld.

Man will die Fachkräfte mit 5, 10, 20 Jahren Erfahrung in mitunter sehr speziellen Bereichen, ohne selbst etwas dafür zu tun. Davon gibt es sehr wenige, und die werden dann auch sehr gut bezahlt.

Man wirbt lieber für teuer Geld "fertige" Mitarbeiter irgendwo ab, als dass man das gleiche Geld in die Aus- und Weiterbildung bzw. den "Aufbau" von Fachkräften investiert.

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