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Milliardär Tobias Lütke: "Ich war ein miserabler Schüler"
REUTERS

In der Schule fiel er vor allem durch schlechte Noten auf, heute ist er Milliardär: Tobias Lütke verließ das Gymnasium mit einem Realschulabschluss - und revolutionierte als Programmierer den Online-Handel.

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newliberal 30.11.2017, 15:47
1. Nicht in Deutschland,

und natürlich nicht in einem Schulsystem des 19 Jhrdt. das für Industrien des 19 Jhrdt. ausbildet. Klar, wer selber denken, selber machen und ein selbstbestimmtes Leben führen will, muss gehen - je eher desto besser !

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catcargerry 30.11.2017, 17:13
2. Billig

Natürlich ist das Schulsystem schuld, dass Sie nicht Milliardär geworden sind. Ich bin es auch nicht geworden. Aber schon einmal etwas von den ehemaligen deutschen Schulbesuchern gehört, die SAP gegründet haben? Jede Erfahrung ist so viel wert, wie man daraus macht. Das Problem ist nicht das Schulsystem, das seit 40 Jahren verbessert wird oder so, sondern das Problem sind Eltern, denen die Kompetenz ihrer Kinder egal ist und die ihnen keine Anregungen geben, Erfahrungen zu machen und sie umzusetzen.

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newliberal 30.11.2017, 17:30
3.

Zitat von catcargerry
Natürlich ist das Schulsystem schuld, dass Sie nicht Milliardär geworden sind. Ich bin es auch nicht geworden. Aber schon einmal etwas von den ehemaligen deutschen Schulbesuchern gehört, die SAP gegründet haben? Jede Erfahrung ist so viel wert, wie man daraus macht. Das Problem ist nicht das Schulsystem, das seit 40 Jahren verbessert wird oder so, sondern das Problem sind Eltern, denen die Kompetenz ihrer Kinder egal ist und die ihnen keine Anregungen geben, Erfahrungen zu machen und sie umzusetzen.
Idealerweise noch einmal den Artikel lesen und die Rolle der Eltern des Jungen.....

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flavus88 30.11.2017, 17:41
4.

Zitat von newliberal
Idealerweise noch einmal den Artikel lesen und die Rolle der Eltern des Jungen.....
Eventuell seinen Kommentar nochmal lesen und verstehen, dass er genau auf die fördernde Rolle seiner Eltern hinaus möchte...

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titoandres 30.11.2017, 17:54
5. @newliberal

Ich denke, der User "catcatgerry" hat das Problem etwas allgemeiner und differenzierter im Blick und hat sich somit nicht nur auf diesen Einzelfall bezogen. Selbstverständlich gibt es Kinder, die mit den Anforderungen an der Schule nicht mithalten können. Selten gibt ea darunter solche, die besondere Interessen haben, sich den Pflichten verweigern und ihren sehr erfolgreichen Weg gehen. Doch gehen aus diesen angeblich so maroden Schulsystem Jahr für Jahr Menschen hervor, die auf unterschiedlichen Bereichen bestehen. Man muss nicht immer auf die Sonderfälle anspringen, um zu behaupten, die Schule sei nichts wert. Das sieht immer nach Enttäuschung und Frust aus.

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kanuck45 30.11.2017, 18:36
6. Kanada

Kanada ist immer noch DAS Land in dem man erfolgreich sein kann wenn man wirklich will.

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leserin8383 30.11.2017, 19:00
7. Ausbildung für die Masse

Ein Lehrer hat mal gesagt:
"Wenn die Kinder am Ende der Schulzeit so sind, dass man keine Angst vor ihnen zu haben braucht und dass man sich um sie nicht sorgen muss, hat man schon viel erreicht." Hat er nicht auch recht?

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trader_07 30.11.2017, 19:39
8.

Zitat von kanuck45
Kanada ist immer noch DAS Land in dem man erfolgreich sein kann wenn man wirklich will.
Keine Ahnung, wie Sie "erfolgreich" definieren, aber ganz spontan würde ich sagen: Nö. Erfolgreich sein kann man auch in Deutschland.

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pressman 30.11.2017, 19:42
9. Schule

Unsere Zivilisation hat sich vor allem durch Neugier, Kreativität und Vielfalt weiterentwickelt. Genau diese drei Sachen sind in der Schule überhaupt nicht gefragt. Gleichschritt und Anpassung sind gefragt. Unternehmerisches Denken, aus dem Nichts heraus etwas erschaffen können, das ist in der Schule nichts wert. Wer da einen charismatischen Lehrer hat, ist ein Glückspilz. Und mit diesen Vermittelmäßigungs-Instituten namens Schule wollen wir den Herausforderungen von morgen begegnen? Es ist zum heulen. Dass ein umfassendes Schul-Reset nötig ist, wird man im mega-angepassten DE niemals durchbekommen. Allein schon, weil die Mehrheit schon als Kind die Phantasie verlernt hat, die nötig wäre, um sich etwas Besseres vorzustellen.

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