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Mission eines Rheinländers: Einmal zum Mars bitte, ohne Rückflug
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Mars macht mobil: Auf seinen Traum vom Weltall hat Stephan Günther Leben und Arbeit ausgerichtet, ab 2023 will er in einer Mars-Kolonie wohnen. Der Haken - er müsste für immer auf dem Roten Planeten bleiben.

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meinmein 27.10.2013, 13:15
30.

Es ist schon erstaunlich, was Männer alles tun, um der nervenden Familie zu entkommen. Während die meisten einfach Überstunden machen und am Wochenende zum Fuß- oder Baskettball gehen, möchte dieser ganz weit weg und dabei auch noch als Held gefeiert werden. Wie scheinheilig und schäbig!

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dr. kaos 27.10.2013, 13:32
31. 7 Milliarden?

Damit bekommt man grad mal einen Bahnhof unter die Erde, aber niemals vier Leute auf den MArs.

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FNagel 27.10.2013, 13:35
32. Die Stellvertreter der Gattung Mensch

Zitat von sysop
"Wir Menschen müssen das All entdecken. Wir müssen auch hinter den Horizont schauen."
"Wir Menschen müssen" – Ausnahmslos, wie mir scheint, erklären Raumfahrt-Enthusiasten, der Raumfahrer sei als Stellvertreter der Gattung Mensch mit der Erfüllung einer dem Menschen wesenseigenen Notwendigkeit beauftragt.

Eine, wie ich finde, bemerkenswerte Verhaltensauffälligkeit. Die wenigsten Menschen fühlen sich sonst veranlaßt, ihr Tun – sei es alltäglich oder außergewöhnlich – durch derartige Sätze zu kommentieren.

Zu dem gewichtigen Auftrag kommen das Auserwähltwerden nach harter Prüfung und die abverlangten Opfer dazu. Was für Parallelen einem da in den Sinn kommen...

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svenedikt 27.10.2013, 13:38
33. Warum Mond, Mars uns sonstwo?

WIR sollten erstmal unseren eigenen Planeten in Ordnung bringen, täglich verrecken hier zig tausende weil sie nichts zu fressen kriegen. Menschen sind Arschlöcher, überall!

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wakaba 27.10.2013, 13:57
34. optional

Warum sollten da ethische Bedenken eine Rolle spielen? Technische Voraussetzung schaffen, hinfliegen, improvisieren, leben, fortpflanzen. Viele Emigranten wollen hier auf der Erde auch nicht zurück in Ihre Ursprungsregion. Ausserdem gibts dort viel neues zu entdecken. Dafür brauchts Muskelkraft, Gärtnertalent, mit einer Klimaanlage umgehen können und Laster reparieren können.

Ich bin aber dafür das keine deutschen Bedenkenträger mitfliegen damit die neue Grenze nicht mit "german angst" verseucht wird.

Für den Preis eines kleinen Provinzflughafen eine Kolonie zu beginnen. Billig.

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Newspeak 27.10.2013, 14:03
35. ...

Hat man denn die Erfahrungen der Biosphere Experimente berücksichtigt? Die sind nämlich gründlich schiefgegangen. Bei einem abgeschlossenen Komplex, der bereits eine ziemliche Größe hatte, die man auf dem Mars lange nicht erreichen wird.

Abgesehen davon sollte man die ethischen Diskussionen mal zurückschrauben. Es geht hier um Freiwillige. Die frühen Expeditionen zur Erkundung der Welt, z.B. der Polregionen, waren aus damaliger Sicht auch nahe am geplanten Selbstmord und trotzdem hat es Menschen gegeben, die es gewagt haben. Viele sind dabei auch umgekommen. Das wird bei einer am Ende erfolgreichen Besiedelung des Mars auch nicht anders sein. Es geht ja darum, einen ersten Posten aufzubauen. DAS ist wahrscheinlich der schwierigste Schritt überhaupt. Hier muß man etwas riskieren, sonst kann man es gleich sein lassen. Ohne die Erfahrung von ersten, vielleicht auch zum Scheitern verdammten Missionen werden wir in tausend Jahren noch nicht zum Mars fliegen, weil immer noch irgendwas nicht perfekt ist.

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panzertom 27.10.2013, 14:07
36.

Ein Tipp für alle Raumfahrt-Träumer: Sehen Sie sich den neuen Kinofilm "Gravity" an. Der Film treibt dem Besucher mit gnadenlosem Realismus alle Flausen aus. Der Weltraum erscheint dort, was er immer war: eine menschenfeindliche Umgebung, die Menschen nur eng begrenzte Zeit duldet - und das auch nur dann, wenn er einen Kokon irdischer Zivilisation mit sich schleppt, Raumanzug genannt. Aus dem Weltraum betrachtet, erscheint dieser Planet, wie Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, einmal bemerkte, als "wahrer Garten Eden".

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kimba_2014 27.10.2013, 14:40
37.

Zitat von sysop
Mars macht mobil: Auf seinen Traum vom Weltall hat Stephan Günther Leben und Arbeit ausgerichtet, ab 2023 will er in einer Mars-Kolonie wohnen. Der Haken - er müsste für immer auf dem Roten Planeten bleiben.
Der gute Mann kann von mir aus mit Stöckelschuhen und Kaninchenhaarmantel auf dem Mars leben, solange ich das nicht mit meinen Steuern mitfinanzieren muss.

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kasubo 27.10.2013, 14:42
38. Merchandise

Finde die Idee absolut gut, aber wenn ich T-Shirt oder Poster kaufen will, reicht meine Kreditkarte nicht, man versucht mich zu zwingen, PayPal Mitglied zu werden.
Na dann mal, viel Glueck Jungs!

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Windlerche 27.10.2013, 14:55
39.

Den Mond hat die Menschheit schon vermüllt. Jetzt kommt der Mars, und dann?

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