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Mit dem Rad zur Arbeit: Sind Sie der Kurzatmige oder der Korrekte?
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Autofahrer, Lieferanten, Fußgänger, Baustellen - Radler haben mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Dabei macht eine Spezies im Berufsverkehr ebenso viele Probleme: andere Radler. Eine Typologie.

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dasfred 02.05.2018, 06:11
1. Da bin ich wohl Typ 7

Rechtzeitig losfahren, nicht drängeln, chaotische Autofahrer und Fussgänger als unvermeidbar hinnehmen und auf eigene und fremde Sicherheit achten, ohne andere durch Sturm klingeln aus den Gedanken zu reißen, hat seit Jahrzehnten funktioniert. Kein Stress, kein Unfall, kein Ärger. Lieber einmal mehr ausweichen, als auf dem eigenen Recht bestehen mach die Radtour viel angenehmer. Wichtig im heißen Sommer, nicht von halbnackten, braungebrannten, muskulösen Bauarbeitern ablenken lassen.

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qoderrat 02.05.2018, 08:20
2. Der Korrekte

Tja, toll gemacht, vielen Dank. "Der Korrekte", als Spiesser dargestellt, der anderen Radfahrern mit Belehrungen auf die Nerven geht. Ich sag es ganz ehrlich, mir wäre es lieber es gäbe mehr von dieser Sorte.

Mich kosten die freihändig fahrenden Smartphone-Tipper, Schlangenlinienfahrer und plötzlichen Linksabbieger ohne Handzeichen jedenfalls mächtig Nerven und die eine oder andere vermeidbare Schreck- und Gefahrensituation.

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finsteraar08 02.05.2018, 08:26
3. Autofahrer

die extrem dicht überholen sind die wahre Gefahr für den Radfahrer. Ich habe das Gefühl, die Autofahren sind fast alle extrem genervt (hier in Berlin jedenfalls), weil die dauernd im Stau stehen. Und dann werden die hektisch und machen Stress weil der Radfahrer kurz vor der Kreuzung oder bei Gegenverkehr noch überholt werden muss. Aber mit der Hektik gefährden die Autofahrer dann die Radfahrer. Ansonsten ist der Artikel totaler Quatsch. Stau auf den Radwegen habe ich noch nie gesehen. Ich fahre auch lieber auf der Straße weil da einfach der Untergrund besser ist als auf den Radwegen. Wenn alle etwas gelassener wären hätten alle was davon. Auf 15 Sekunden die man eher zu Hause ist kommt es doch nicht an.

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hohnspiegel 02.05.2018, 08:26
4. Sehr schöne Beschreibung

allerdings fahren mir meistens die Kamikaze Radler über den Weg die auch gerne ohne zu schauen und mit hoher Geschwindigkeit über die Fussgängerüberwege brettern.

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Leser161 02.05.2018, 08:31
5. Tjo

Is was Wahres dran. Muss man sich halt auch mal an die eigene Nase fassen. Das Rad gerät halt durch häufigere Benutzung auch in den Fokus.

Aber, wenn es dadurch dann irgendwann mal Radwege gibt auf denen man sich ohne Schweissausbrüche begegenen kann, nehm ich das in Kauf.

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spellbound 02.05.2018, 09:05
6. Als Autofahrer

ist die größte Gefahrenquelle definitiv Nummer 4. Zu meinem recht langen Weg in die Arbeit gehören sowohl Land- als auch Bundesstraßen und kleinere Ortschaften. Entlang der Bundesstraße gibt einen 5m breiten, durch Bäume und Wiese von der Strasse getrennten bestens ausgebauten Fahrradweg, neben der Landstraße ist dieser etwas schmaler, wurde aber erst vor wenigen Jahren komplett saniert.
Und hier gibt es dann die Rennrad-Presswurst-Radler, die abgesehen von einer Funzel vorne am Helm ohne Beleuchtung morgens im Dunst grundsätzlich auf der Strasse fahren.
Ich weiß nicht, ob die lebensmüde sind, den Fahrradweg 5m daneben sich nicht sehen oder glauben, dass sie mit ihren 20 km/h den fließenden Verkehr nicht behindern. Lebensgefährliche Situationen gibt es zuhauf, v.a. weil es sich um eine beliebte Lastwagenstrecke handelt.

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hotel_papa 02.05.2018, 09:27
7. Da bin ich wohl ein mix aus fünfen.

Habe mich in allen, ausser dem Kurzzeitigen, teilweise wiedererkannt. Konvoi naturgemäss nur zeitweise, wenn eben der Hänger hintendran hängt.

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feld01 02.05.2018, 09:31
8. Radfahrer sind das größte Problem von Radfahrern?

Also in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg ist dem ganz sicherlich nicht so. Welche anderen Verkehrsteilnehmer gibt es da noch? Richtig, Autofahrer!

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Cr4y 02.05.2018, 09:34
9. Gähn... langweilige Beschreibung, die irgendwie...

meistens nicht wirklich passt. Ich empfinde die meisten Radfahrer(-Typen) z.B. als rücksichtslos. Heute morgen ist mir ne Omi auf der falschen Seite entgegengekommen, und natürlich wollte sie partou nicht ausweichen, sodass ich auf die Autofahrspur ausweichen musste. Beim auf den Radweg fahren schaut fast nie ein Radfahrer, ob nicht doch jemand schon auf dem Radweg unterwegs ist. Dann gibt es die Gruppenradler, die immer nebeneinander fahren müssen. Generell fahren alle hier beschriebenen Typen auch gerne bei Rot (seltener die Mamas und Papas mit Anhänger - immerhin). Auf dem Fußgängerweg fahren auch alle hier beschrieben Typen, gerne mit normaler Radfahr-Geschwindigkeit. Zebrastreifen gelten übrigens für die meisten Radfahrer genauso wie für Fußgänger... Generell wird nicht darauf geachtet, sich berechenbar zu verhalten.
Das Problem: Der Radfahrer will den eigenen Schwung möglichst nicht verlieren.

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