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Mobbing am Arbeitsplatz: "Eine Kollegin sabotiert mich"
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Eine Oberärztin tritt ihren Job an einer Klinik an. Alles läuft gut - bis eine Schwester plötzlich Termine doppelt vergibt und Akten verschwinden. Was kann die Ärztin tun?

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hexenbesen.65 23.12.2017, 20:03
40.

Zitat von Nordstadtbewohner
Genau jene wie Sie sind es, die meinen, mit einer staatlichen Anerkennung sei alles getan. Eine Pflegekraft ist nun mal kein Arzt, der Entscheidungen trifft, die über Leben und Tod entscheidet. "Probieren Sie doch einfach mal bei Ihrem nächsten Krankenhausaufenthalt so was simples wie das nackte Überleben ohne Pflegepersonal aus, das Ihre Wunden versorgt, Ihre Drainagen wechselt und gegebenenfalls entfernt, Ihre Vitalzeichen kontrolliert" Das stelle ich nicht in Frage, aber mein Überleben hängt in diesem Falle vom Arzt ab und nicht von Ihnen. Sie überschätzen sich. Wie viele Pflegekräfte. Akademiker sind Hochschulabsolventen mit Abschluss, keine Schwestern mit Abitur. Das können Sie drehen und wenden, wie Sie wollen. Was da irgendwo "anerkannt" wird, steht auf dem Papier, hat aber in der Realität keine Bedeutung. Der Artikel zeigt es deutlich: Mangelnder Respekt des Pflegepersonals vor den Ärzten.
Boa--hier strotzt aber jemand vor Angeberei !!
Ich war oft genug im Krankenhaus Habe den Arzt in all den Wochen vielleicht gerade mal 3 Stunden gesehen....die Schwestern (die, die Infusionen wechselten, Schmerzmittel gaben, Drainagen wechselten, usw usf STÄNDIG )
Ich mag nicht leugnen, dass die Arbeit eines Arztes spezifischer ist(dafür bekommen Sie aber auch mehr Geld ) ---aber sich als "Graf Rotz" hinzustellen, und zu behaupten, dass "Mangelnder Respekt des Pflegepersonals vor den Ärzten" gäbe...erwarten Sie den allmorgendlichen Kniefall des "tumben Volkes" ???? Oder dass Sie ständig mit "Herr Doktor, Herr Doktor" angesprochen werden ??? Diese Zeiten sind (Gott sei dank) lange vorbei ! Sie sollten von ihrem hohen Ross runterkommen, und sich eingestehen, dass Sie ohne Schwester, die Ihnen (wenn Sie das mal machen) beim Verbandwechsel assistieren... (Weil Pflaster von der Narbe reißen und die Patienten VOR dem Frühstück so liegen lassen und in den Bart murren "Die Schwester macht Ihnen neues Pflaster drauf".....DAS könnt ihr ! ) Und der Patient liegt mitunter 2 Stunden ( !!!) mit offener Narbe bei vielleicht noch geöffnetem Fenster NICHT zugedeckt im Zimmer ! Und die Schwester kommt nicht nach, weil sie wieder unsinnige Verordnungen aufschreiben muss, die Ihnen bei der Visite einfallen...und die anderen Schwestern sich zerteilen müssen wegen Urin-Untersuchungen, Anmeldeformular-Ausfüllen für Untersuchungen usw.... Sie haben wohl KEINE AHNUNG von der ARbeit einer "dummen" Krankenschwester...sonst würden sie nicht so abfällig drüber herziehen.. Aber den Kaffee aus der Kaffeeküche saufen ! Da sind sie dann doch plötzlich "Kollegen"....

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ansv 24.12.2017, 10:26
41.

Ich kenne die Hierarchien im Gesundheitswesen nicht aber ich war selbst schon einmal in der Situation, meinem Vorgesetzten eine Liste von Dingen vorzulegen, die ich ob der gestiegenen Arbeitsbelastung einfach nicht mehr tun würde => Parallele: Patientenakten. Und, ja ich habe mich dabei auch schon kindisch verhalten und "mit gleicher Münze zurückgezahlt" => Ich habe keine Zeit für Pausen, also machst Du auch keine. Und wenn ich hier nicht mehr rauskomme, dann Du auch nicht.

Ob ich - hätte mein Vorgesetzter darauf nicht mit der Einstellung einer zusätzlichen Kraft reagiert - mich auch zu einer weiteren Eskalation hätte hinreißen lassen, kann irgendwie auch nicht 100%ig mit "nein" beantworten. Ich war jedenfalls total über dem Limit. Und da hilft auch keine Wertschätzung mehr, wer seine Mitarbeiter verbrennt macht einfach etwas falsch.

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Der_schmale_Grat 25.12.2017, 08:10
42. ÊIN einziger Mnesch

kann das Arbeiten für ein Team massiv negativ verändern, habe ich selbst schon erleben müssen. Dies ist für mich die essentielle Erkenntnis. Die meisten Menschen arbeiten normal bis gut, aber wenn ein Rädchen passiv-aggressiv oder sonstwie erratisch agiert, kann es richtig kompliziert werden. Vergleichbar mit dichtem Straßenverkehr, wenn alle sich halbwegs an die Regeln halten, aber einer meint, riskant zu fahren und einen Unfall zu bauen, sodass alle stehenbleiben. Deshalb wäre es m.E. wichtig, schwierige Personen im Arbeitsleben schnell zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen (neutral gemeint), um Arbeitsprozess nicht zu behindern.

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tom_ppp 25.12.2017, 16:02
43. Ich hatte

vor Jahren auch einen Kollegen der andere und auch mich ständig sabotiert hat. Unser Vorgesetzter war leider heillos überfordert.
Da ich das Projekt/die Firma auf keinen Fall verlassen wollte, habe ich richtig Gas gegeben, bin sein Chef geworden und hab ihn gefeuert.
Danach wurde auch die Produktivität besser und alle waren zufrieden.

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