Forum: Karriere
Moderne Top-Manager: "Wer bist du? Und wofür brennst du?"
Matti Hillig/ Eventbrite

Eckraum-Büro mit bester Aussicht? Passt nicht mehr zu ihrem Führungsstil. Fünf Chefs erzählen, was sie ihre Aufgabe begreifen - und was sie jungen Talenten heute bieten müssen.

Seite 1 von 2
Barças Superstar 01.03.2018, 11:01
1. Uneitel ?

SPON-Zitat: "Top-Manager sind generell sehr viel uneitler geworden." Wo ist denn generell? Im Zeitalter höherer Mediendichte ist es ja auch ratsam, nicht so sehr zu protzen. Wenn weniger Eitelkeit auch zu besseren Ergebnissen führt, dann ware das ja ein Schritt in die gewünschte Richtung. Das ist aber Theorie! Auch wenn Selbstoptimierung einen nachweislich negativen Gesamtnutzen erzeugt, solange es den eigenen Nutzen mehrt, wird verantwortungslos gehandelt. Der Mensch handelt immer nach den Konsequenzen für sich selber, die er hinter seinem Handeln vermutet. Ein Blick in die Tierwelt zeigt, dass Alphatiergehabe nicht verschwinden wird. Es kommt also auf wirksame Kontrollmechanismen an, nicht auf den Glauben an Verantwortung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bidebotchi 01.03.2018, 11:04
2. Auf dem richtigen Weg

Grundsätzlich alles gute Ansätze. Leider flächendeckend aber immer noch die Ausnahme, auch wenn die genannte Entwicklung spürbar ist. Hoffen wir dass diese nun schnell voranschreitet, auch wenn sich Deutschland als masochistische Malocherhochburg im Vergleich zu anderen Ländern immer noch relativ schwer damit tut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nordstadtbewohner 01.03.2018, 11:31
3. Vorsicht Eigenwerbung!

Ich denke, dass viele der Chefs, die sich im Artikel zu den Veränderungen der Arbeitswelt machen, hauptsächlich Eigenwerbung machen. Wer wirklich mit solchen Unternehmen zu tun hat, wird schnell merken, dass zwischen der Kommunikation nach außen und dem Handeln im Unternehmen selbst oft große Unterschiede bestehen. Das trifft meines Erachtens besonders bei Frau Annett Polaszewski-Plath hervor.

Zum Artikel: Ich denke, man kann auch heute noch einen großen Dienstwagen fahren, aber dennoch mit einfachen Beschäftigten an einem Tisch sitzen und diskutieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t_mcmillan 01.03.2018, 11:54
4. Sie stellen es als Fortschritt dar...

Aber in Wirklichkeit klingt das alles nur nach mehr Stress. Was glauben sie denn, warum die Leute lieber im Homeoffice arbeiten? Weil sie da Ruhe haben. Der Goldschmied und seine Ansätze beeindruckt mich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j2011 01.03.2018, 11:55
5. Und was wird aus den jungen, dynamischen Mitarbeitern

wenn sie denn mal über 55 Jahre alt sind? Sind die dann immer noch so smart und innovativ, wie sie jetzt tun? Es gibt Talente und nicht so talentierte Leute, aber alle müssen für ihr Brot arbeiten. Das Sofa neben dem Schreibtisch macht noch keine Idee, auch wenn sich noch so viele Besserwisser darauf lümmeln. Für Ideen braucht es helle Köpfe, egal ob hinter verschlossenen Türen oder als Team im Großraumbüro.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 01.03.2018, 11:58
6.

Diejenigen, die für eine Firma wichtige Arbeiten verrichten, benötigen für ihre Arbeit einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz. Diejenigen, die ihre Arbeit mit einem Laptop quasi auf dem Schoß erledigen, können problemlos entlassen werden. Sie sind für eine Firma nicht wichtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ctwalt 01.03.2018, 12:15
7. Uneitler, sympathischer Chef

aber im Recruiting ein unfähiger Mitarbeiter führt auch nicht zu einem Kennenlernen von Chef und Bewerber !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diorder 01.03.2018, 12:18
8. Bei den Gobal-Playern sieht das anders aus

Da bestimmt eine kleine Gruppe der BWLer letztlich alles. Noch so gute innovative Produkte von ideenreichen Teams entworfen und von fleißigen Mitarbeitern erstellt, werden im Profitcheck für die Investoren und Aktionäre gekillt. Gut, dass es noch Klein- und Mittelbetriebe gibt. Die auch die meisten Fachkräfte beschäftigen und zum BIP in D. am meisten beitragen. Die Daxkonzerne bereichern zu über 50 Prozent ausländische Investoren, zahlen deshalb in D. proportional wenige Steuern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ksail 01.03.2018, 12:18
9. Dienstwage...

Zitat von Nordstadtbewohner
Ich denke, man kann auch heute noch einen großen Dienstwagen fahren, aber dennoch mit einfachen Beschäftigten an einem Tisch sitzen und diskutieren.
Der Unterschied zwischen Dienstwagen damals und heute ist, dass es heute eben kein Statussymbol mehr ist. Die Arbeiter in unserem Betrieb haben teilweise teurere Autos als die ALs, weil man über Steuer etc. immer für die Karre zahlt. Also nimmt man lieber Geld statt Dienstwagen und macht einen längeren unbezahlten Urlaub. Beeindrucken tut der 5er BMW eh niemanden mehr...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2