Forum: Karriere
Mythen der Arbeit: Die Mehrheit der Beschäftigten ist männlich - stimmt's?

Der Trend ist weiblich, sagt Arbeitsforscher Joachim Möller. Denn auf allen Ebenen der Berufswelt holen Frauen auf. Was es heute nicht mehr gibt: Eine weibliche Reservearmee auf dem Arbeitsmarkt, je nach Bedarf mal reingezwängt, mal rausgedrängt - diese Zeiten sind vorbei.

germanvirgin 28.12.2011, 16:51
1. ausgekautes Thema

Zitat von sysop
Der Trend ist weiblich, sagt Arbeitsforscher Joachim Möller. Denn auf allen Ebenen der Berufswelt holen Frauen auf. Was es heute nicht mehr gibt: Eine weibliche Reservearmee auf dem Arbeitsmarkt, je nach Bedarf mal reingezwängt, mal rausgedrängt - diese Zeiten sind vorbei.
ob nun 43% oder 66 oder 88% aller Beschaeftigten maennlich oder weiblich sind ist doch so etwas von wurscht, wen interessierts? Das ist genauso Bloedsinn wie diese bescheuerte Diskussionen ueber irgend welche Frauenquoten. Mir ist es total egal ob mein Boss eine Frau oder ein Mann ist. Ankotzen wuerde es mich wenn er/sie auf Grund von irgend welchen Prozentzahlen dort hocken wuerde. Einzig und allein Faehigkeiten und Leistungen zaehlen. Alles andere ist Unsinn

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Fragende_Leere 29.12.2011, 08:59
2. Ist das so?

Zitat von germanvirgin
ob nun 43% oder 66 oder 88% aller Beschaeftigten maennlich oder weiblich sind ist doch so etwas von wurscht, wen interessierts? Das ist genauso Bloedsinn wie diese bescheuerte Diskussionen ueber irgend welche Frauenquoten. Mir ist es total egal ob mein Boss eine Frau oder ein Mann ist. Ankotzen wuerde es mich wenn er/sie auf Grund von irgend welchen Prozentzahlen dort hocken wuerde. Einzig und allein Faehigkeiten und Leistungen zaehlen. Alles andere ist Unsinn
Ist das wirklich so?
Denken Sie mal anders herum: wenn sich in den Verteilungen der Beschäftigten keine Unterschiede mehr ausmachen lassen (und ebenfalls keine signifikanten Varianzunterschiede), dann gäbe es doch einen wichtigen Grund weniger für eine Quote.

Wenn die Beschäftigung also nicht von Geschlecht abhängt (abhängen wird), scheinen also andere Kriterien eine Rolle zu spielen, und damit sollte sich (dann) eine Genderforschung beschäftigen, anstatt weitere Mythen zu verbreiten.

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jollen 30.12.2011, 00:06
3. ...

Zitat von sysop
Mittlerweile sind 49 Prozent der Beschäftigten in Deutschland Frauen. Vor 20 Jahren lag ihr Anteil noch bei 44 Prozent - die Teilnahme von Frauen am Erwerbsleben hat also deutlich zugenommen.

Das Wort deutlich kommt mir nicht richtig vor......
Wenn der Anstieg durch die Teilzeit erzielt wurde....

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jollen 30.12.2011, 00:08
4. .....

Zitat von Fragende_Leere
Ist das wirklich so? Denken Sie mal anders herum: wenn sich in den Verteilungen der Beschäftigten keine Unterschiede mehr ausmachen lassen (und ebenfalls keine signifikanten Varianzunterschiede), dann gäbe es doch einen wichtigen Grund weniger für eine Quote.

Dann wären ALLE Interessen und Talente gleichverteilt....
Und das wird es nie geben.

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unterländer 31.12.2011, 03:31
5.

Zitat von sysop
Der Trend ist weiblich, sagt Arbeitsforscher Joachim Möller. Denn auf allen Ebenen der Berufswelt holen Frauen auf. Was es heute nicht mehr gibt: Eine weibliche Reservearmee auf dem Arbeitsmarkt, je nach Bedarf mal reingezwängt, mal rausgedrängt - diese Zeiten sind vorbei.
Hmm, wie ist denn die Verteilung zwischen Frauen und Männern in der arbeitsfähigen Bevölkerung Deutschlands? Schätzungsweise dürften die Frauen dabei etwa die Hälfte ausmachen. Gibt es irgendeinen Grund, warum sie dann nicht auch die Hälfte der tatsächlich arbeitenden Bevölkerung stellen sollten? Zumal die Kindererziehung in immer stärkerem Maße vom Staat und nicht mehr von den Eltern übernommen wird.

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Zephira 24.01.2012, 16:20
6.

Zitat von Fragende_Leere
Ist das wirklich so? Denken Sie mal anders herum: wenn sich in den Verteilungen der Beschäftigten keine Unterschiede mehr ausmachen lassen (und ebenfalls keine signifikanten Varianzunterschiede), dann gäbe es doch einen wichtigen Grund weniger für eine Quote.
Der einzige Grund für eine Quotenvorgabe ist die Überzeugung, dass Sexismus rechtens ist. Für alle Nicht-Sexisten gibt es also schon jetzt keinen wichtigen Grund. Und Sexisten kann man nicht mit Fakten und rationalen Argumenten kommen. Wenn die nämlich greifen würden, dann wären sie gar nicht Sexisten. Daher hört man auch nie Quotenforderungen für Todesberufe - es geht nämlich gar nicht um Gleichverteilung, sondern um das Einfordern von unverdienten Privilegien wie lukrativen Pöstchen trotz Geringerqualifikation. Statistische Ungleichheiten sind lediglich der billige Vorwand.

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