Forum: Karriere
Mythen der Arbeit: Roboter machen uns arbeitslos - stimmt's?
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Je schlauer und vernetzter Maschinen werden, desto mehr Arbeitsplätze fallen weg. Klingt logisch, stimmt aber nicht, meint Arbeitsforscher Joachim Möller. Das Gegenteil ist der Fall.

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MatthiasPetersbach 07.08.2015, 08:03
140.

Zitat von thinkSelf
Und ich persönlich könnte meinen Konsum auch noch problemlos sinnvoll vervielfachen. - Für Unqualizierte: Unqualifizierte Arbeit ist scheiß Arbeit. Die ist menschenunwürdig und gehört wegrationalisiert soweit es nur irgendwie geht. Wer das anders sieht kann ja gerne Spargelstechen gehen oder wieder mit Schlegel und Hammer Kohle abbauen. Wer Unqualifiziert ist, ist zu qualifizieren.
Ich weiß nicht, ob mich mich der dritte Fernseher so glücklich macht.

Aber unqualifizierte Arbeit? Das ist ein wenig Definitionssache. Es gibt Arbeit, für die man weniger Köpfchen braucht. Aber auch Spargelstechen und Löcherbuddeln muß man können - incl. Aussenrum. Da braucht man sicher mehr Köpfchen als für manche qualifizierte Arbeit, die in Wirklichkeit nach dem Erreichen der Position nur aus dem Abarbeiten von Mails besteht.

Tatsache ist, daß wir eben auch Menschen haben, die lieber anpacken als denken. Manche auch absichtlich. Ich hatte früher ab und an am Band geschafft - ein herrliche Sache. Der ganze Kopf gehört einem selbst. Mehr Ideen und Gedanken hab ich hier im Büro nicht.

Und ganz zum Schluß mag die qualifizierteste Qualifizierung für den Allerwertesten sein, wenn sie für Dummfug benutzt wird. Geschätzte 50 % von dem, was wir so herstellen und tun, ist schlicht überflüssig, schädlich und kontraproduktiv und die Welt wäre - auch für uns- ohne das alles eine Bessere.

Da hilft die beste Bildung nix. Garnix.

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Hannes2 07.08.2015, 08:28
141. Na dann

ist ja alles in Butter! Jede Firma stellt uu jedem Roboter jemanden ein der sich Gedanken zu dem Roboter macht!

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hektor2 07.08.2015, 09:57
142. lesen

Zitat von Carsten Zander
Das Institut des Autors gehört zur Bundesagentur für Arbeit. Somit ist alles klar. Der Autor predigt das, was seine Brötchengeber von ihm hören wollen. Es soll wieder einmal das falsche Bild des "faulen" HARTZ-IV-Empfänger bestärkt werden, der selber schuld an seiner Arbeitslosigkeit, also seiner Armut ist. Es geht also letztlich um die Rechtfertigung der wachsenden Armut. Lediglich eine halbe Million freier Stellen stehen über 5 Millionen HARTZ-IV gegenüber, die nach Arbeit mit menschwürdiger Bezahlung suchen. Und mit der fortschreitenden Automatisierung soll das nichts zu tun haben?
Geben Sie es ruhig zu: Sie haben den Artikel entweder gar nicht gelesen oder nicht verstanden.

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hektor2 07.08.2015, 10:00
143. früher

Zitat von dirkschumacherowako
Und wer der zunehmenden Taktung nicht mehr genügt? Wer mental nicht in der Lage ist, neu und immer weiter zu lernen?
Was war mit den Menschen, die mit dem Rad nicht umgehen konnten? Was mit jenen, die einfach kein Feuer machen konnten?

Fragen über Fragen.

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hektor2 07.08.2015, 10:04
144. Thema

Zitat von turbi
Eine Frage an Univ.-Prof. Dr. rer. soc. Dr. h.c. Joachim Möller: Haben sie (in jüngster Vergangenheit) schon einmal in einem börsen-notierten Unternehmen gearbeitet? Und zwar NICHT als sogenannter Consultant, sondern bspw. als Ingenieur, der NUR an seinem betriebswirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen gemessen wird? Ich behaupte: Sie unterliegen in 'Ihrem' Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA)" nicht annähernd dem Druck, dem die Beschäftigten in der sogenannten 'freien Wirtschaft' tagtäglich erleben!
Und Ihr Beitrag hat jetzt genau WAS mit den Ausführungen des Hr. Möller zu tun?

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hektor2 07.08.2015, 10:07
145. Ja

Zitat von ich2010
ja. und somit ein anreiz sich eine qualifikation anzueignen. genaugenommen sollte ein schulabschluss und eine abgeschlossene ausbildung der standard sein. und hier muss angesetzt werden.anstatt über niedriglohnsektor und die ausbeutung unqualifizierter arbeitskräfte zu schwadronieren und z.b. grundeinkommen zu fordern (und damit das problem der mangelnden qualifikation zu zementieren) sollte man lieber maßnahmen ergreifen die leute auszubilden und wieder in qualifizierte arbeit zu bringen.
Ja, da haben Sie Recht, setzt natürlich auch voraus, dass sich jemand bilden möchte.

Aber da habe ich insbesondere bei jenen, die hier so laut herumkrakelen, meine Zweifel.

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abby_thur 07.08.2015, 10:20
146.

Zitat von claterio
Wer dennoch meint, dass der Chef zu viel einbehält, kann sich selbständig machen, und die eigene Arbeitsleistung direkt an seine Kunden verkaufen. Aber Vorsicht: Kündigungsschutz und Urlaubsgeld gibt's dann nicht mehr.
Was für ein Unsinn. Nicht jeder Arbeiter kann sich selbständig sein.
Dazu sind die Menschen zu verschieden.

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abby_thur 07.08.2015, 10:21
147.

Zitat von hektor2
Ja, da haben Sie Recht, setzt natürlich auch voraus, dass sich jemand bilden möchte. Aber da habe ich insbesondere bei jenen, die hier so laut herumkrakelen, meine Zweifel.
Bedenken Sie, dass nicht jeder das Zeug dazu hat. Es gibt Menschen, die wollen einfach nur arbeiten.
Wollen Befehlsempfänger sein.

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IB_31 07.08.2015, 10:25
148. ???

Zitat von MatthiasPetersbach
Ich weiß nicht, ob mich mich der dritte Fernseher so glücklich macht. Aber unqualifizierte Arbeit? Das ist ein wenig Definitionssache. Es gibt Arbeit, für die man weniger Köpfchen braucht. Aber auch Spargelstechen und Löcherbuddeln muß man können - incl. Aussenrum. Da braucht man sicher mehr Köpfchen als für manche qualifizierte Arbeit, die in Wirklichkeit nach dem Erreichen der Position nur aus dem Abarbeiten von Mails besteht. Tatsache ist, daß wir eben auch Menschen haben, die lieber anpacken als denken. Manche auch absichtlich. Ich hatte früher ab und an am Band geschafft - ein herrliche Sache. Der ganze Kopf gehört einem selbst. Mehr Ideen und Gedanken hab ich hier im Büro nicht. Und ganz zum Schluß mag die qualifizierteste Qualifizierung für den Allerwertesten sein, wenn sie für Dummfug benutzt wird. Geschätzte 50 % von dem, was wir so herstellen und tun, ist schlicht überflüssig, schädlich und kontraproduktiv und die Welt wäre - auch für uns- ohne das alles eine Bessere. Da hilft die beste Bildung nix. Garnix.
Von den Langzeitarbeitslosen in D haben ca. 20 % keinerlei Schulabschluss und ca. 40 % keinerlei Ausbildungsabschluss.
Dann sollte klar sein, wo hier anzusetzen ist.
Denn für die genannten wird es nie genügend Job's geben.
Insofern ist mir nicht klar, was Sie eigentlich aussagen wollen.

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hektor2 07.08.2015, 10:49
149. Jep

Zitat von abby_thur
Bedenken Sie, dass nicht jeder das Zeug dazu hat. Es gibt Menschen, die wollen einfach nur arbeiten. Wollen Befehlsempfänger sein.
So, wie hier im Forum manche schreiben, wollen manche auch weder noch, sondern einfach nur Transferleistung beziehen und ansonsten geistig herumvegetieren.

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