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Nervige Fragen im Job: "Bedienen Sie auch am Käse?"
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"Arbeiten Sie hier?", "Sind die Brötchen frisch?", "Aber nur die Spitzen schneiden, geht das?": Hier erzählen Menschen, welche Fragen sie im Job nicht mehr hören wollen.

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Olaf Köhler 25.10.2017, 16:43
100. Gewönne doch der Konjunktiv!

Zitat von zerr-spiegel
Was sollen die denn sonst sagen? Natürlich dürfen Sie den Mund erst zu machen, wenn die Behandlung zu Ende ist. Und genau das sagt Ihnen der Arzt. Vielleicht soll er sagen, dass Sie den Mund zu machen können (wird fast immer so gesagt). Das ist aber falsch, weil Sie das auch während der Behandlung können. Sie sollten es allerdings unterlassen, damit Sie dem Arzt nicht in den Finger beißen. Ein Klassenkamerad fragte mal in der Stunde: "Kann ich mal auf's Klo?". Darauf der Lehrer (Deutsch!): "Ob Du kannst weiß ich nicht, aber Du darfst."
betitelte Wolf Schneider eines seiner Bücher: Ja, und mich nervt dieses: "Ich würde sagen...", Ich würde...nehmen." Ja, dann macht es doch! Sagt es! Macht es! Oder würdet Ihr nur, wenn...? Und auch immer wieder schön: "Ich bräuchte..." Ich räuchte eine Zigarette, wenn ich denn eine hätte...

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HorstOttokar 25.10.2017, 16:43
101. Fragen

Viele der aufgeführten Fragen sind schlichtweg (schüchterne) Versuche des Gesprächseinstiegs von Seiten der Kunden. Dies sollte man als Verkäufer(in) auch erkennen.

"Was ist denn das" beim Postboten sehe ich als rein rhetorische Frage und als Versuch, Small Talk zu machen. Der Postbote sollte sich eine oder zwei lustige Standardantworten überlegen, und schon hat er ein paar Leute glücklich gemacht.

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mactor2 25.10.2017, 16:44
102. Dienstleistung?

Zitat von Nr43587
Nein, Antworten auf dumme Fragen gehören nicht zur Dienstleistung.
In Unternehmen die eine Dienstleistung verkaufen(!) wollen gibt es keine "dummen Fragen" vom Kunden.
Selbst der dümmste Kunde (!) möchte ja kaufen sonst würde er ja nicht fragen.

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ichwillauchmal 25.10.2017, 16:45
103. Liebe "Sibylle1969"

Sie schreiben: ""Was kostet denn die Implementierung Ihrer Lösung?" Das ist meine persönliche Nervfrage Nummer 1."
Nun, ich beauftrage solche Projekte nicht selten, und wenn Sie nicht schon vor dem ersten Termin in der Lage sind - ungefähr - die Kosten zu nennen, bekommen Sir von mir gar keine Einladung zu einem ersten Termin...

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Olaf Köhler 25.10.2017, 16:47
104.

Zitat von Sonnestrandundmeer
Die im Artikel von den Verkäufer(inne)n genannten Ansichten sind eine Unverschämtheit, und dem Artikel fehlt eine kritische journalistische Distanz. Wer sich dafür entscheidet, in einem Beruf mit Kundenkontakt zu arbeiten, muss sich klarmachen, dass er mit Menschen zu tun hat. Und Menschen sind nicht perfekt. Wir stellen alle Fragen, die andere als dumm erachten mögen. Dass schon viele andere vorher gefragt haben, ob ein bestimmter Verkäufer auch an der Käsetheke bedient, kann der einzelne Kunden nicht wissen. Den Kunden an der Käsetheke, an der sich keine Bedienung befindet, einfach warten zu lassen, ist aber auch keine Lösung - da müssen Fragen erlaubt sein! Liebe Verkäufer(inne)n, Autmechaniker(innen), Maseur(inn)e(n) und alle anderen (bis auf Tätowierer(innen), denn für dieses Verunstalten sollte man nicht noch Geld verlangen): Wenn Sie Ihre monatliche Lohnabrechnung bekommen, machen Sie sich bitte klar, dass Ihr Geld von Ihren Kunden kommt (und diese ebenfalls dafür arbeiten mussten). Sie dürfen ruhig freundlich sein und eine vermeintlich dumme Frage geduldig beantworten. Auch ein Lächeln wird nicht nur den Tag Ihrer Kunden verschönern, sondern vielleicht auch Ihren!
Viele scheinen zu vergessen, wer ihre Gehälter bezahlt: Kunden, Klienten, Patienten, Mandanten...

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mactor2 25.10.2017, 16:48
105. Notwendige Frage.

Zitat von irobot
Und direkt im Anschluss dann "kann man da preislich etwas machen?".
Der Preis und ein möglicher Rabatt gehören ja auch zu den wichtigsten Fragen eines Kaufes dazu.

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Nr43587 25.10.2017, 16:51
106.

Zitat von Seraphan
Wer sich über solche Fragen aufregt, sollte sich über zwei Dinge Gedanken machen. 1) Warum bin ich mit mir selbst unzufrieden, wenn mir schon solch harmlose Fragen auf die Nerven gehen? 2) War die Wahl, einen Beruf mit Kundenkontakt zu wählen, die richtige?
Die Fragen sind eben nicht harm- sondern sinnlos.
Und die Dienstleister haben nicht den Beruf des Seelsorgers ergriffen.

Wer in einer Kölner Hausbrauerei nach einem Pils fragt, verdient die Antwort "Ich bin hier nicht zum Spaß, ich muss arbeiten."

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ChildInTime 25.10.2017, 16:53
107.

Ich nehme an, Sie echauffieren sich so sehr, weil Sie selbst Kundenkontakt haben/hatten und ähnliche Erfahrungen machen/gemacht haben. Würden Sie mir bitte verraten, wo Sie arbeiten? Nur damit ich nicht eines Tages zufällig in Ihren Laden stolpere...

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Nr43587 25.10.2017, 16:53
108.

Zitat von wasistlosnix
Welcher Mensch hat den nicht schon mal ne dumme Frage gestellt. Zumindest für die Gegenseite.
Genau darum geht es. Statt dumm drauflos zu fragen vorher einen Moment nachdenken.
Ist der Salat hausgemacht? Ja (im Haus des industriellen Herstellers).

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Kat-rin 25.10.2017, 16:54
109. Ich kann es ja verstehen, aber...

...aber ganz ehrlich? Die vielen Kunden, die hier diesen Artikel kommentiert haben, sollten sich vielleicht mal überlegen, wie es auf "der anderen Seite" - nämlich der Verkäuferseite - aussieht. Ich habe 20 Jahre im Einzelhandel gearbeitet und mache nach wie vor meine Arbeit gerne. ABER: was sich manche Kunden einfach so pauschal uns Verkäufern herausnehmen ist schon teilweise sehr tief unter der Gürtellinie.
Wir Verkäufer sind z. B, weder Hunde, die auf einen Pfiff reagieren, noch sind wir "Frau karstadt" oder "Herr Bauhaus". Genauso muss man sich nicht angesprochen fühlen, wenn man 10 Mtr vor einem Kunden her geht und der eine Frage "an uns" aus der Entfernung stellt.
Das da ein Kunde, der eine (für ihn harmlose, lieb gemeinte) Frage stellt kommt dann vielleicht nicht immer im "richtigen" Ton bei uns an. Das mag dann nicht angebracht sein, aber mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz - wer von uns auch Sie als Kunden haben schon immer 100%ig gute Laune?
Wenn Sie die "Andere Seite" mal interessiert - auf der Internetseite www.baumarkthorror.de haben viele fleißige und supernette Menschen, die im Einzelhandel arbeiten, ihre täglichen Erfahrungen zusammen getragen - vielleicht stöbern Sie mal durch. Vielleicht versteht der eine oder andere ja dann auch die andere Seite.

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