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Nervige Fragen im Job: "Bedienen Sie auch am Käse?"
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"Arbeiten Sie hier?", "Sind die Brötchen frisch?", "Aber nur die Spitzen schneiden, geht das?": Hier erzählen Menschen, welche Fragen sie im Job nicht mehr hören wollen.

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mactor2 25.10.2017, 16:56
110. Katze im Sack kaufen?

Zitat von Sibylle1969
...Wenn man zum ersten Mal zu einem neuen Kunden kommt, dann kennt man meist die Anforderungen noch nicht detailliert genug, um eine Aufwandsschätzung und damit eine zuverlässige Kostenschätzung machen zu können. Dennoch stellen fast alle Kunden im ersten Termin die Frage: "Was kostet denn die Implementierung Ihrer Lösung?" Das ist meine persönliche Nervfrage Nummer 1.
Na ja niemand kauft die Katze im Sack.
Einen gewissen Richtwert (über den Daumen) sollte man auch bei Individuellen Lösungen geben können.
Wenn im Angebot z.B. ein Preis von 5.000 Euro steht und Sie in der Rechnung später 50.000 Euro haben wollen ist das Geschrei evtl. groß.
Ich als Kaufmann finde diese Frage absolut wichtig und notwendig.

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Nr43587 25.10.2017, 16:56
111.

Zitat von nordschaf
Das gibts auch auf komplexerem Niveau. Immer und immer wieder muss man sich als Informatiker die Frage anhören (und sie ruhig und auf dem Verständnislevel des Fragenden beantworten), warum man eigentlich bei größeren IT-Systemen noch etwas machen muss (gemeint ist Administration und Wartung), wenn das System zum Laufen gebracht wurde. Ein DVD-Spieler würde doch auch einfach so weiterlaufen. Am liebsten sind mir diese Fragen, wenn sie von Juristen in großen Behörden kommen, die dort als IT-Referent fungieren. Ich kann gar nicht mehr abzählen, wie oft ich exakt diese Situation erlebt habe. Man glaubt sich am Murmeltiertag gefangen und fragt sich: warum zum Teufel glaubt man dort immer noch an die universelle Einsetzbarkeit von Juristen?
Die Antwort ist doch einfach: "Mensch, dass ich da noch nicht drauf gekommen bin. Bringen Sie morgen Ihren DVD-Spieler mit und dann machen wir die Buchhaltung damit."

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widower+2 25.10.2017, 16:57
112. Variante des Problems "Wo liegt meine Mutter"?

Als Taxifahrer während meines Studiums hatte ich mehrmals Fahrgäste, die erheblich angetrunken bei mir einstiegen und auf die Frage, wohin ich sie denn bringen dürfe, antworteten: "Nachhause". Auf die freundliche Gegenfrage, wo denn ihr Zuhause sei, kam dann doch tatsächlich öfters die Antwort, dass ich das doch wissen müsse. Ich sei schließlich Taxifahrer.

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irobot 25.10.2017, 17:10
113.

Zitat von mactor2
Der Preis und ein möglicher Rabatt gehören ja auch zu den wichtigsten Fragen eines Kaufes dazu.
Ja, wenn man genau weiß, was man will. Wenn Sie in ein entsprechendes Geschäft gehen und direkt fragen, was ein Auto kostet, wird der Verkäufer auch keinen Preis nennen können.

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Olaf 25.10.2017, 17:11
114.

Zitat von DJ Doena
Das ist ein ewig alter IT-Witz, aber keine echte Geschichte. Selbst wenn diese angebliche Person eine zweite von den alten 5,25 Floppydiscs irgendwie in das Laufwerk bekommen hätte - was schon Schwerstarbeit wäre - hätte der Computer die gar nicht lesen können und somit niemals nach einer dritten Diskette gefragt.
Ein Standard Spruch am Telefon ist "Ich komm' nicht rein!", am Besten gleich nach dem Abheben ohne jede Begrüßung.

Ich habe dann gesagt: Tut mir leid, bei medizinischen Problemen kann ich nicht weiterhelfen, da müssen sie einen Arzt fragen!

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irobot 25.10.2017, 17:19
115.

Zitat von mactor2
Na ja niemand kauft die Katze im Sack. Einen gewissen Richtwert (über den Daumen) sollte man auch bei Individuellen Lösungen geben können.
Ja, NACHDEM man weiß, was der Kunde ungefähr will. Vorher ist schwer. Sie rennen ja auch nicht in ein Elektrogeschäft und fragen direkt, was ein Fernseher kostet.

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ichwillauchmal 25.10.2017, 17:24
116. @irobot #113

Was ein Auto kostet (UVP) und was die gewünschte Zusatzausstattung kostet sollte der Verkäufer sagen können, das kann schließlich jeder in den Preislisten nachlesen.
Manchmal schreibt das das Autohaus sogar ans Auto dran, Verrückt oder?
Das um den endgültigen Preis natürlich noch verhandelt werden wird ist ja klar.

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interstitial 25.10.2017, 17:39
117.

Zitat von newest_2
Was ist schlimm an der Frage, ob die Brötchen frisch sind? Wie wär's einfach mit ner Antwort !? Wer nicht kommunizieren will, sollte sich vielleicht einen Job außerhalb der Dienstleistungen suchen... Und die Frage, ob die Polizei ( in Form einer Politesse oder sonstwie) nichts Besseres zu tun hat, als Falschparker aufzuschreiben ., die ist natürlich ganz gemein .. da es natürlich keine Einbrüche, keine Dienstähle und keinerlei Sicherheitsprobleme gibt und die Polizei alles toll im Griff hat, MUSS sie ja die Schwerverbrecher verfolgen, die 2 cm zu nah an der Kreuzung parken...
Ad a) Weil Brötchen immer nur am selben Tag verkauft werden.
Ad b) Weil Strafzettel für Falschparker in der Regel von Angestellten der örtlichen Polizeibehörde ausgestellt werden. Zum Beispiel von Politessen. Einbrecher werden von den Landespolizeien verfolgt. Zum Beispiel von Polizistinnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Politesse
Vielleicht kauft man sich auch als Kunde nicht das Recht, bestimmten Mitmenschen einfach mehr auf den Geist gehen zu dürfen als allen anderen? Blöd, dass man sich als Mitmensch/Kunde keinen anderen Beruf suchen kann, nicht wahr?

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Olaf 25.10.2017, 17:41
118.

Zitat von mactor2
Na ja niemand kauft die Katze im Sack. Einen gewissen Richtwert (über den Daumen) sollte man auch bei Individuellen Lösungen geben können. Wenn im Angebot z.B. ein Preis von 5.000 Euro steht und Sie in der Rechnung später 50.000 Euro haben wollen ist das Geschrei evtl. groß. Ich als Kaufmann finde diese Frage absolut wichtig und notwendig.
Ich als Techniker kenne diese Frage auch, sie wird mir nämlich von den Kaufleuten "durchgereicht". ;-)

Es ist aber häufig im Leben so, das man mit unzureichenden Informationen zu Entscheidungen oder Aussagen kommen muss. Da hilft dann die Erfahrung weiter.

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irobot 25.10.2017, 18:04
119.

Zitat von ichwillauchmal
Was ein Auto kostet (UVP) und was die gewünschte Zusatzausstattung kostet sollte der Verkäufer sagen können, das kann schließlich jeder in den Preislisten nachlesen. Manchmal schreibt das das Autohaus sogar ans Auto dran, Verrückt oder?
Wenn der Kunde fragt, ohne gucken, nützen auch die Preisschilder nichts. Ein Auto kann 20.000 kosten oder auch 200.000. Ohen zu wissen, an was für eine Art von Auto der Kunde denkt, ist es völlig hirnlos einen Preis zu nennen.

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