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Nervige Fragen im Job: "Bedienen Sie auch am Käse?"
DPA

"Arbeiten Sie hier?", "Sind die Brötchen frisch?", "Aber nur die Spitzen schneiden, geht das?": Hier erzählen Menschen, welche Fragen sie im Job nicht mehr hören wollen.

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jojack 25.10.2017, 12:05
20. Servicewüste Deutschland

Geht‘s noch? In Dienstleistungsberufen wird man doch wohl damit leben können, wenn die Kundschaft die immer gleichen Fragen stellt. Genervt bin ich als Kunde eher von der deutschen Servicementalität, wo die Befindlichkeiten des Personals offenbar wichtiger sind als die Wünsche der zahlenden Kundschaft. Auch dumme Fragen sind erlaubt, schließlich zahlt der Kunde das Gehalt.

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Europa! 25.10.2017, 12:14
21. Stimmt nicht

Zitat von jhea
Frage 1 ist unsinnig. Wenner fragt wo Frau Xy liegt, ist das besser. Keinen Menschen interessiert ob es seine Mutter ist, und er ist schlichtweg nicht wichtig genug, dass man sich seinen Namen merkt. Es sei denn es ist der Papst oder Obama... dann wüsste man vlt wen er meint. So ist es Karl Otto der 16te an diesem Tag. Frage 2 ist bestenfalls rhetorischer Natur Der Rest der Fragen sind bestenfalls unlustige Versuche lustig zu sein.
Gerade die Frage nach der Mutter ist vollkommen richtig.
1. Weckt der Fragende die Aufmerksamkeit des Befragten.
2. Stellt er klar, dass er eine gewisse Berechtigung hat, nach der Patientin zu fragen. Die richtige und normale Reaktion wäre also die Frage: "Wie heißt denn Ihre Mutter?"
So läuft das auch meistens.

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Mach999 25.10.2017, 12:16
22.

Zitat von veronika.franz01
Als eine meiner Schwestern ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin absolvierte, gab es noch Disketten. Einmal kam sie nach Hause und meinte, ein Kunde hätte versucht ein Programm zu installieren, welches sich auf mehreren Disketten verteilt befand. Der Kunde meinte, nach der 2. oder 3. sei nichts mehr zu machen gewesen; es passte einfach keine Diskette mehr in den dafür vorgesehenen Einsteckschlitz. Er hatte alle nacheinander reingeschoben, ohne die vorherige zu entfernen...
Es gibt mehrere Millionen Informatiker in Deutschland, die schwören, jemanden zu kennen, der gehört hat, dass genau diese Geschichte dem Bekannten eines Bekannten passiert ist. Ich gehöre dazu.

Sie bekommen selbst von einer 5 1/4-Zoll-Diskette nur eine rein. Und wenn Sie es tatsächlich schaffen sollten, die zweite reinzuquetschen, werden Sie nie aufgefordert, die dritte einzulegen, weil die zweite schon nicht gelesen werden kann und die Installation deswegen gar nicht erst weitergeht.

Glauben Sie nicht jede lustige Geschichte, die Ihnen Informatiker erzählen. Die treiben sich nur viel auf merkwürdigen Internetseiten herum. :)

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kpt.duplo 25.10.2017, 12:21
23.

Zitat von aricom8
gibt es schon. Wenn aber immer wieder die selben Fragen von Kunden gestellt werden, dann müssen sich die Menschen, die im Service sind, mit Kunden zu tun haben, halt fragen, ob sie falsch sind. Wenn ich ab und dann im Supermarkt frage, ob ich den unteren Käse bekommen könte, weil oben ausgetrocknete Ware liegt, dann möchte ich nicht eine Diskussion starten müssen, warum und wieso. Das passiert oft und die Verkäuferin ist patzigund ungehalten. Das nervt, weil man jedesmal( wenn's denn vorkommt) mit einem unguten Gefühl davon geht.
Meine Frau arbeitet zufälligerweise an einer Theke. Sie berichtete das Sie immer die erste Scheibe abnimmt, was dann aber regelmäßig zu einer Diskussion mit dem Kunden führt. Wieso nehmen Sie die Scheibe runter? Die ist doch noch gut! Was machen Sie damit? usw. Sie sehen, wie man es macht, man kann es nie jedem recht machen.

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schwerpunkt 25.10.2017, 12:23
24. Dämliche Frage umgekehrt ...

Liebe Käse- und WurstfachverkäuferInnen,

selten dämliche Frage Eurerseits: "Was wollen wir denn?"
Keine Ahnung was Du will (weißt Du's nicht?), ich möchte gerne ..."

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werwarn 25.10.2017, 12:27
25. Sie dürfen jetzt

Ich kann überhaupt nicht begreifen was an diesen Beispielen aufregenswert sein soll. Das gehört doch alles zum Berufsbild.
Was mich stört ist die hoheitsstaatliche Floskel: "Sie dürfen jetzt..." bei Ärzten und Sprechstundenhilfen. "Sie dürfen jetzt den Mund wieder zu machen", sagt der Zahnarzt. Das ist aber nett das ich das jetzt darf.

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ibotob 25.10.2017, 12:35
26. Nicht nach nervigen Fragen gefragt, sondern nach den häufigsten

"Eine Plattform für Tattoo-Liebhaber hat ihre Fans über Facebook deshalb aufgerufen, Fragen zu posten, die ihnen im Job am häufigsten gestellt werden." Nirgends die Rede davon, dass diese Fragen nerven.

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kpt.duplo 25.10.2017, 12:36
27.

Zitat von Europa!
Gerade die Frage nach der Mutter ist vollkommen richtig. 1. Weckt der Fragende die Aufmerksamkeit des Befragten. 2. Stellt er klar, dass er eine gewisse Berechtigung hat, nach der Patientin zu fragen. Die richtige und normale Reaktion wäre also die Frage: "Wie heißt denn Ihre Mutter?" So läuft das auch meistens.
Es geht darum das viele Menschen nicht einmal den Bruchteil einer Sekunde über die Formulierung Ihrer Frage nachdenken. Wenn dann auch noch diese Art der Fragestellung geballt Auftritt, möchte man schon mit dem Kopf auf die Tischkante knallen. Ein Beispiel: An der Information eines Krankenhauses fragt ein Besucher in welchem Zimmer denn Herr Meier liegt. Der Mitarbeiter fragt zurück wie Herr Meier denn geschrieben wird und bekommt dumme Kommentare zurück, die nahelegen das dies ja vollkommen klar wäre und ob der Mitarbeiter nicht der deutschen Sprache mächtig sei. Der Mitarbeiter muss dann zum tausendsten mal erklären das man Meier wie folgt buchstabieren kann: Maier, Meier, Mayer, Meyer und er nicht hellsehen kann und eine falsche Schreibweise zu einer falschen Auskunft führen kann. Wie gesagt, so etwas wieder und wieder und irgendwann platzt jeder, denn auch Service Personal sind Menschen die auch mal einen schlechten Tag haben.

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Stina 25.10.2017, 12:36
28. Augen

auf bei der Berufswahl.

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zerr-spiegel 25.10.2017, 12:40
29.

Zitat von werwarn
Ich kann überhaupt nicht begreifen was an diesen Beispielen aufregenswert sein soll. Das gehört doch alles zum Berufsbild. Was mich stört ist die hoheitsstaatliche Floskel: "Sie dürfen jetzt..." bei Ärzten und Sprechstundenhilfen. "Sie dürfen jetzt den Mund wieder zu machen", sagt der Zahnarzt. Das ist aber nett das ich das jetzt darf.
Was sollen die denn sonst sagen? Natürlich dürfen Sie den Mund erst zu machen, wenn die Behandlung zu Ende ist. Und genau das sagt Ihnen der Arzt.

Vielleicht soll er sagen, dass Sie den Mund zu machen können (wird fast immer so gesagt). Das ist aber falsch, weil Sie das auch während der Behandlung können. Sie sollten es allerdings unterlassen, damit Sie dem Arzt nicht in den Finger beißen.

Ein Klassenkamerad fragte mal in der Stunde: "Kann ich mal auf's Klo?". Darauf der Lehrer (Deutsch!): "Ob Du kannst weiß ich nicht, aber Du darfst."

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