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Nervige Fragen im Job: "Bedienen Sie auch am Käse?"
DPA

"Arbeiten Sie hier?", "Sind die Brötchen frisch?", "Aber nur die Spitzen schneiden, geht das?": Hier erzählen Menschen, welche Fragen sie im Job nicht mehr hören wollen.

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Nr43587 25.10.2017, 15:57
80.

Zitat von KlausKram
Bei einigen davon musste ich schmunzeln: ich stelle solche Fragen, von außen betrachtet sind sie dann aber tatsächlich dämlich. Bei manchen wiederum, zum Beispiel beim Frisör, frage ich mich warum das so wahnsinnig empörend ist: wenn ich nicht zum 10 EUR Frisör gehe, wo ich nicht viel erwarten kann, erwarte ich dass der Frisör / die Frisörin auch das Hirn einschalten kann und mich berät.
Gegen die sinnvolle Frage "welche Länge, welcher Haarschnitt würde Ihrer Meinung nach zu mir passen?" hat doch kein Friseur etwas einzuwenden.

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Stäffelesrutscher 25.10.2017, 15:58
81.

Zitat von scash
"läuft das beim waschen ein" Sie glauben wirklich das ich jedes Produkt zuhause habe, was wir hier verkaufen? Leider kann man dem Kunden so nicht antworten, man beißt auf die Zähne und wundert sich immer wieder wie die Menschheit nur so verblöden konnte.
Nein, aber ich erwarte, dass Sie Ihre Produkte so gut kennen (= dass Sie so gut geschult sind), dass Sie die Frage beantworten können, ob ich das eine halbe oder sogar ganze Nummer größer kaufen muss. Das kann man als Produktkunde oder Produktschulung bezeichnen und sollte eigentlich in jedem Laden oberhalb von kik und Primark Standard sein. Warum sollte ich sonst zu Ihnen in den Laden kommen?

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steffen.ganzmann 25.10.2017, 16:05
82. Stimmt!

Zitat von markus_wienken
[...] Bei dem Mediamarktbeispiel gehen inzwischen kleinere lokale Händler dazu über für eine derartige Beratung Geld zu verlangen, was ich auch völlig in Ordnung finde.
Auch wenn es mich nicht mehr betrifft, der übliche Spruch bei TV-Werbung von frei verkäuflichen Medikamenten "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!" ärgert mich immer noch. Gott sei Dank fragte mich das nie jemand ...

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markus_wienken 25.10.2017, 16:07
83.

Zitat von Nr43587
Aber natürlich sind die Fragen unsinnig. Und es nervt, wenn Kunden zu der eigentlichen Dienstleistung noch unnötige Kommunikation haben wollen. Sollen sie in einen Debatierklub gehen oder sich einen Clown im Zirkus anschauen.
Wenn Sie diese Einstellung in die Tat umsetzen sind sie zumindest im Fachhandel fehl am Platz, denn damit gewinnt man keine treuen Stammkunden.

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Nr43587 25.10.2017, 16:07
84.

Zitat von aricom8
gibt es schon. Wenn aber immer wieder die selben Fragen von Kunden gestellt werden, dann müssen sich die Menschen, die im Service sind, mit Kunden zu tun haben, halt fragen, ob sie falsch sind. Wenn ich ab und dann im Supermarkt frage, ob ich den unteren .....
Verblüffen Sie die nächste Verkäuferin mit einem Verweis auf Paragraph 243 BGB, die Ware muss mittlerer Art und Güte sein (und eben nicht unterdurchschnittlicher Art und Güte wie das Ausgetrocknete oben).
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__243.html

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Nr43587 25.10.2017, 16:08
85.

Zitat von jojack
Geht‘s noch? In Dienstleistungsberufen wird man doch wohl damit leben können, wenn die Kundschaft die immer gleichen Fragen stellt. Genervt bin ich als Kunde eher von der deutschen Servicementalität, wo die Befindlichkeiten des Personals offenbar wichtiger sind als die Wünsche der zahlenden Kundschaft. Auch dumme Fragen sind erlaubt, schließlich zahlt der Kunde das Gehalt.
Nein, Antworten auf dumme Fragen gehören nicht zur Dienstleistung.

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markus_wienken 25.10.2017, 16:09
86.

Zitat von Nr43587
Wenn die Qualität der Dienstleistung nicht stimmt, darf man sich beschweren. Zur Qualität der Dienstleistung gehört aber nicht unnötige Kommunikation wie in Form der unsinnigen Fragen.
Zur Qualität der Dienstleistung gehört es auch bei unsinnigen Fragen freundlich und höflich zu bleiben.
Geschäfte mit pampigen Verkaufspersonal verlieren Kunden, so einfach ist das.

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franxinatra 25.10.2017, 16:11
87. Ja, es ist bisweilen schwer, sich seinen Humor zu bewahren...

Und das sage ich als Kenner beider seiten der Dienstleistungsfront!

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peterbruells 25.10.2017, 16:13
88.

Zitat von jhea
Frage 1 ist unsinnig. Wenner fragt wo Frau Xy liegt, ist das besser. Keinen Menschen interessiert ob es seine Mutter ist, und er ist schlichtweg nicht wichtig genug, dass man sich seinen Namen merkt.
Bei Frage 1 vermute ich mal sehr, dass diejenige Person sich vorgestellt hat und auch den selben Namen wie ihre Mutter hat, Denn Krankenpfleger, habe ich festgestellt, hören gerne mal nicht richtig zu.
Mit denen muss man oft gaaaanz langsam sprechen und manches wiederholen.
Ich vermute aber mal sehr, dass das vor allem mit dem Stress zu tun hat.

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Nr43587 25.10.2017, 16:13
89.

Zitat von Süddeutscher
Wohl aber menschen, die offenbar andere dafür verantwortlich machen, dass sie in Berufen tätig sind, die solche Fragen mit sich bringen. Wem solche Fragen nicht passen, der soll den Job wechseln.
Das sind keine echten Fragen. Das ist Aufdienervengehen. Und das gehört eben nicht zur Dienstleistung dazu.

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